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Schon seit Anfang des Jahres 2022 steckt der Krypto-Gigant Bitcoin in einem Bärenmarkt fest und zieht damit die Kurse jeglicher Altcoins mit in die Tiefe. Für einige Anleger ergibt sich aus dem starken Abwärtstrend – getreu dem Motto “Buy the Dip” – die Chance, günstig in BTC zu investieren und langfristig womöglich massive Gewinne einzufahren, sobald die Trendwende geschafft sein sollte.

Doch ist das die richtige Herangehensweise? Oder birgt ein aktueller Kauf von Bitcoin ein zu hohes Verlustrisiko? Wir stellen uns heute nicht nur den Fragen zu BTC, sondern präsentieren auch einen interessanten Coin, der vielleicht sogar bessere Chancen auf ein schnelles Kurswachstum hat, als die größte aller Kryptowährungen.

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Ist es sinnvoll, jetzt Bitcoins zu kaufen?

Wer sich die Frage stellt, ob man Bitcoin 2022 kaufen sollte oder nicht, dem empfiehlt es sich, sowohl die Pro-Argumente als auch die Gegenargumente für oder gegen ein derzeitiges Investment zu betrachten. Wir blicken separat auf die zwei verschiedenen Ansichten.

Pro-Argumente für den Kauf von Bitcoin

Auf der einen Seite könnte es sich derzeit um eine vielleicht einmalige Chance handeln, Bitcoins für unter 25.000 USD zu kaufen. Immerhin lag der Preis seit Anfang 2021 nicht mehr so niedrig, weshalb man lange Zeit nicht mehr so günstig in ein BTC-Investment einsteigen konnte.

Wirft man einen Blick auf den Ein-Jahres-Chart von Bitcoin, fällt dem geschulten Auge besonders eine Sache auf. Obgleich der Kurs seit Oktober 2021 signifikant zurückging, so können wir seit Juli 2022 einen kleinen, kurzfristigen Preisaufschwung erkennen. Immerhin steigt der Wert seit Anfang Juli von 19.200 USD bis auf einen heutigen Kurs von 23.850 USD an (Stand: 17. August 2022), was einem Plus von knapp 25 % in sechs Wochen entspricht.

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    (BTC)
  • Preis
    $66,515.00
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  • Kyber Network Crystal
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  • Marktkapitalisierung
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  • Preis
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    (DPI)
  • Preis
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  • Marktkapitalisierung
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Auch wenn damit die Trendwende noch keineswegs geschafft sein dürfte, könnte es als ein erster Schritt in die richtige Richtung gedeutet werden. Denn sowohl Experten als auch spekulative Kursprognosen weisen darauf hin, dass Bitcoin in den nächsten Jahren massiv an Wert zulegen könnte.

Ein Blick auf die BTC Prognose von PricePrediction.net verrät, dass BTC schon im Jahr 2026 die 100.000 USD geknackt haben und im Durchschnitt bei 130.000 USD landen könnte (+445 %). Die Analysten von Kursprognose.com geben sich etwas weniger optimistisch, vermuten bis Anfang 2025 jedoch auch einen angestiegenen Preis auf 52.800 USD (+120 %).

Ähnlich überzeugt von einer lukrativen Bitcoin-Zukunft zeigen sich die Stars der Krypto-Szene. Bobby Lee, Mitbegründer der chinesischen Börse BTCC, beispielsweise denkt, dass ein Bitcoin schon in weniger als 20 Jahren einen Millionenwert annehmen könnte. John Pfeffer, ein Partner von Pfeffer Capital, prognostiziert einen BTC-Kurs von 700.000 USD bis 2030.

Dass jegliche Experten die langfristige Zukunft von Bitcoin bullisch sehen, liegt schwerpunktmäßig an der Marktpräsenz des Tokens. Als erste, größte und namhafteste Kryptowährung überhaupt weist BTC trotz steigender Konkurrenz noch immer eine Marktdominanz von 40 % auf.

Contra-Argumente gegen den Kauf von Bitcoin

Auf der anderen Seite muss man klar festhalten, dass die aktuelle Wirtschaftslage alles andere als gut aussieht, um Bitcoin wieder in die Spur bringen zu können. Inflation, Krieg in Osteuropa, steigende Zinsen und eine anbahnende Ressourcenknappheit scheinen noch längst nicht abzuklingen, sondern gerade erst so richtig loszustarten.

Damit könnte auch dem Krypto-Bärenmarkt noch kein Ende gesetzt sein, folglich sind erst einmal weitere Kursverluste des Bitcoins erwartbar. Wie Oleg Giberstein, Mitbegründer der UK-Börse Coinrule, gegenüber der Forbes verriet, glaubt er an bis zu zwei weitere Jahre, in denen die Kurse von Kryptowährungen nach unten gehen werden.

Neben der schwierigen weltwirtschaftlichen Lage kommt hinzu, dass einige Aspekte in der Infrastruktur von Bitcoin veraltet und generalüberholt wirken. Nicht nur der energieaufwendige Proof-of-Work-Konsensmechanismus, sondern auch die Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie und Möglichkeiten zur Erstellung von DApps via Smart Contracts lassen Projekte wie Ethereum oder Avalanche weitaus fortgeschrittener wirken als Bitcoin.

Zuletzt sollte man ebenso das beträchtliche Risiko im Hinterkopf behalten, wenn man das Prinzip “Buy the Dip” anwenden möchte. Die Zeichen der Zeit stehen aktuell – zumindest für die kommenden Monate und Jahre – auf einen fortbestehenden Bärenmarkt, was zu signifikanten Kursverlusten führen kann. Hoffnung und Chancen auf massive Kursgewinne sollten sich besonders langfristige Anleger ausmalen, die Bitcoin jetzt kaufen und über Jahre hinweg halten möchten.

Fazit: Jetzt in Bitcoin investieren oder nicht?

Nach dem Betrachten der Pro- und Kontra-Argumente lässt sich die Frage, ob man Bitcoin jetzt kaufen sollte oder nicht, nur unter der individuellen Risikoeinschätzung beantworten. Nicht nur die hohe Volatilität des Kryptomarktes, sondern auch die aktuell knifflige Wirtschaftslage macht die aufkochende “Buy the Dip” Strategie zu einer heißen Angelegenheit.

Womöglich könnte es sich lohnen, noch einige Zeit abzuwarten, wie sich derzeitige Krisen (Inflation, Ukraine-Krieg, Gasmangel) in naher Zukunft entwickeln werden. Tatsächlich scheint es nicht unwahrscheinlich, dass Bitcoin in den nächsten Monaten noch weiter an Wert verliert.

Wer etwas weniger Risiko eingehen möchte, kann warten, bis sich die gesamten Märkte deutlich erholt haben. Auch Bitcoin könnte dann schon wieder etwas mehr wert sein als heute, doch dafür umgeht man das Risiko, in einen anhaltenden Bärenmarkt zu geraten und schon zu Beginn des Investments Verluste hinnehmen zu müssen.

Alternative zu Bitcoin: Weshalb Experten aktuell auf TamaDoge schielen

Trotz des derzeitigen Bärenmarktes könnte eine brandneue Kryptowährung in wenigen Wochen massiv an Wert gewinnen: TamaDoge (TAMA). Aktuell befindet sich der Memecoin noch im Presale, bei dem bereits 4,7 Mio. USD zusammengekommen sind.

Der Grund für den Hype um TamaDoge liegt in dem konkreten Nutzen, den nur wenige Hunde-Kryptowährungen aufweisen – immerhin werden die Meme-Tokens zumeist nur aus einem spaßigen Hintergrund erstellt.

Tamadoge - Der Play-to-Earn Dogecoin

Bei TamaDoge handelt es sich um ein Play-to-Earn-Game, in dem Spieler virtuelle Hunde als NFTs – ähnlich wie Axie Infinity – minten, pflegen und züchten können. Dafür werden die nativen TAMA-Tokens benötigt, woraufhin man mit seinem virtuellen Vierbeiner das Tamaverse entdecken und gegen andere Hunde im Kampf antreten kann.

Ist man besonders gut in den Wettkämpfen und gelangt aufs TamaDoge Leaderboard, erhält man Belohnungen in Form von Krypto-Coins. Auch mit dem Züchten und Handel von TamaDoge-NFTs lässt sich Geld verdienen.

Das gesamte TamaDoge-Ökosystem basiert auf Ethereum, doch aufgrund des aktuellen Presales kann man die TAMA Coins noch nicht verkaufen. Da TamaDoge schon Anfang des nächsten Jahres erste zentrale Börsenlistings anstrebt, könnte die Aufmerksamkeit rund um das gehypte Hunde-P2E-Game bereits in den kommenden Wochen steigen und der Preis durch die Decke gehen.

 

 

 

 

 

Kryptowährungen mit Potenzial 2024

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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