Krypto Crash Bitcoin und die Märkte erholen sich wieder – doch ist das Schlimmste überstanden?
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Der Kryptomarkt sendet weiter keine bullischen Signale. Dabei hatten vielen Analysten den Dezember 2021 in ihren Langzeitprognosen als den Höhepunkt des Bullenmarktes 2020/2021 erwartet. So etwa der durch sein Stock-to-Flow-Modell bekannte Trader Plan B. Er hatte für diesen Monat einen Mindestpreis für BTC von 135.000 Dollar als Kursziel ausgegeben.

Kann BTC in drei Wochen 180 Prozent steigen?

Doch bei der aktuellen Konsolidierung unter 50.000 Dollar scheint es immer unwahrscheinlicher, dass solche Preise innerhalb der verbleibenden drei Wochen des Jahres noch erreicht werden können. Selbst wenn BTC/USD wieder einen ansteigenden Trend verzeichnen könnte, wirkt eine Preissteigerung um etwa 180 Prozent in diesem kurzen Zeitraum selbst für Krypto-Maßstäbe unrealistisch.

Auch mit seiner November-Analyse lag Plan B schon deutlich daneben. Denn für den vergangenen Monat hat er seine Prognose auf 98.000 Dollar gesetzt. Tatsächlich wies die Schlusskerze einen Preis von deutlich unter 60.000 Dollar aus und es folgte gleich zum Monatsbeginn Dezember der kräftige Crash auf bis tief in die 40.000-Dollar-Region.

Momentan deutet also vieles darauf hin, dass Käufer von BTC im Dezember keine neuen Rekordkurse feiern dürfen. Doch heißt das, der Bullenmarkt ist schon vorbei? Wurde möglicherweise mit dem November-Hoch bei knapp unter 70.000 Dollar eine bärische Double-Top-Formation gebildet. Diese Option gibt es durchaus. Denn im April 2021 erreichte BTC bei rund 65.000 Dollar einen ähnlichen Hochpunkt.

Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten, müssten sich Käufer von Solana, Cardano, Polkadot oder anderen Altcoins möglicherweise auf eine monatelange Seitwärts- oder sogar Korrekturphase auf deutlich tiefere Preisregionen einstellen. Wie lang dieser Bärenmarkt genau gehen könnte, lässt sich nicht vorhersagen. Aber die vergangenen Bullenzyklen zeigen, dass die bärische Phase auch über ein ganzes Jahr anhalten kann.

Doch das heißt nicht, dass Käufer von Kryptowährungen jetzt sofort panisch ihre Coins verkaufen müssen. Erstens, ist es nur ein Szenario und eine bullische Trendwende bleibt ebenfalls im Spiel. Und selbst wenn es zum Bärenszenario kommt, könnte sich der Kauf der Altcoins Cardano, Polkadot und Solana auf lange Sicht trotzdem lohnen, wie der folgende Überblick zeigt.

Cardano: 22 Prozent Crash in einer Woche

Käufer von Cardano müssen einen Kursrückgang auf aktuell 1,3 Dollar verkraften. Damit liegt der Token-Preis knapp 22 Prozent unter dem Wert der Vorwoche. So tief stand der Kurs zuletzt im Juli 2021 bevor Cardano Anfang September ein neues Allzeithoch bei über 3 Dollar erreichen konnte.

Auf dem Tageschart zeigt sich ein klarer Abwärtstrends mit tieferen Tiefs und tieferen Hochs. Auf starke Unterstützung kann der Kurs jedoch erst im Kursbereich von 1 Dollar hoffen. Hier befindet sich massiver Support, den die Bären erst durchbrechen müssen. Seit Februar dieses Jahres ist Cardano immer wieder hier nach oben abgeprallt und hat seine Rallye fortgesetzt.

Auf dem Tageschart zeigt sich zudem, dass die 1-Dollar die Nackenlinie eines potenziell bärischen Kopf-Schulter-Musters sein könnten.

Diese Marke könnte für Cardano deshalb kurzfristig zu einer entscheidenden werden. Schafft es ADA/USD vom 1-Dollar-Niveau wieder zu steigen oder sogar schon davor eine Trendwende zu vollziehen, wäre dies ein bullisches Signal und würde für bald steigende Kurse sprechen.

Allerdings bleibt weiterhin die Möglichkeit im Spiel, dass ADA  nur die rechte Schulter der Formation bildet, bevor es zu einem erneuten Retest der 1-Dollar kommt. In diesem Fall würde es sich nur um einen kurzfristigen Anstieg handeln bei dem nicht die Rekordniveaus erreicht werden, sondern der Kurs maximal auf die Niveaus der linken Schulter im Bereich von 2,5 Dollar vorstößt.

Analysten trauen Cardano 770 Prozent Rallye zu

Hält die Unterstützung bei 1 Dollar hingegen nicht, könnten die Bären die Preise von ADA/USD noch weiter in den Keller drücken. Denn unter dieser wichtigen Marke befinden sich kaum Handelsvolumen. Erst bei rund 0,7 Dollar wäre dann wieder mit Support zu rechnen.

Trotz des kurzfristig bärischen Ausblicks, sollten sich Käufer mit mittel- bis langfristiger Anlagestrategie genau überlegen, ob sie Cardano jetzt wirklich verkaufen wollen. Denn selbst wenn der Kurs noch weiter fällt, liegt er aktuell noch deutlich über den Niveaus des vergangenen Jahres von 0,2 Cent und weniger. Letztendlich kommt es also auch auf den Einstiegszeitpunkt an, zu welchem Preis Cardano gekauft wurde.

Die Analysten von Wallet Investor rechnen damit, dass die bärische Phase nicht lange anhalten wird. Schon bis Ende 2022 rechnen sie mit einem Wachstum von fast 160 Prozent. Langfristig wird der ADA/USD Kurs nach ihrer Prognose sogar um rund 770 Prozent auf mehr als 11 Dollar steigen.

Solana: SOL bricht 25 Prozent ein

Noch tiefer sind zuletzt die Kurse bei Solana gefallen. Der SOL/USD Kurs gibt binnen einer Woche um 25 Prozent nach. Damit notiert der Altcoin aktuell mehr als 30 Prozent unter seinem Allzeithoch, das erst im November erreicht wurde.

Trotzdem zählt SOL immer noch zu den besten Krypto-Investments in 2021. Denn noch zu Jahresbeginn kostete ein Token weniger als 2 Dollar. Heute werden hierführt fast 180 Dollar fällig. Eine Steigerung um 90x stellt viele andere Altcoins in den Schatten.

Deshalb dürften viele Käufer von Solana trotz der jüngsten Korrektur immer noch in starken Profiten sein und können die Lage noch relativ entspannt sehen.

Und die Prognosen von Wallet Investor sind extrem bullisch, was die mittel- bis langfristige Perspektive betrifft. Schon bis Ende 2022 rechnen die Analysten mit einer Steigerung um knapp 280 Prozent. Binnen 5 Jahren halten sie sogar ein Wachstum von rund 1.350 Prozent für möglich. Das könnte den Token-Preis auf 2.570 Dollar katapultieren.

Polkadot: DOT/USD mehr als 50 Prozent unter dem Allzeithoch

Klar bärisch sind aktuell auch die Signale für Käufer von Polkadot. So notiert der DOT/USD-Kurs momentan mehr als 50 Prozent unter dem Allzeithoch aus dem November dieses Jahres. Allein binnen der vergangenen sieben Tage ging es um mehr als 26 Prozent nach unten.

Der Kauf von DOT in 2021 hat sich dennoch gelohnt, auch wenn die Zahlen hinter der Entwicklung von Solana zurückbleiben. So kostete der Token noch im Januar weniger als 6 Dollar und notiert aktuell bei mehr als 27 Dollar. Trotz der jüngsten Korrektur ist das immer noch eine Steigerung um rund 350 Prozent.

Und die Analysten trauen dem Altcoin auf lange Sicht noch weitaus höhere Preise zu. Nach einer erwarten Verdoppelung bis Ende 2022, wird für die folgenden Jahre kontinuierliches Wachstum erwartet. Dies könnte den DOT/USD Preis bis Ende 2026 auf fast 170 Dollar befördern. Tritt diese Prognose ein, würde sich beim Kauf von DOT zum aktuellen Preis in den nächsten 5 Jahren eine schöne Rendite von mehr als 500 Prozent ergeben.

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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