Bitcoin notiert zum Wochenstart etwas schwächer. In den vergangenen 24 Stunden korrigiert die größte Kryptowährung um rund 1,5 Prozent und fällt damit wieder unter die Marke von 68.000 US-Dollar. Auch auf Wochensicht zeigt sich ein leichtes Minus.
Dennoch bleibt das übergeordnete Bild unverändert: Weiterhin bewegt sich der Kurs in einer klar definierten Seitwärtsrange zwischen 60.000 und 72.000 US-Dollar. Weder Bullen noch Bären konnten zuletzt einen nachhaltigen Ausbruch erzwingen. In diesem Umfeld meldet sich nun ein prominenter Bestseller-Autor zu Wort – mit einer deutlichen Warnung vor einem historischen Börsencrash und einer klaren Kaufempfehlung für Bitcoin. Seine Bitcoin Prognose:
Robert Kiyosaki warnt vor Mega-Crash
Robert Kiyosaki, bekannt als Autor des Finanzbestsellers Rich Dad Poor Dad, warnt erneut vor einem massiven Einbruch an den Aktienmärkten. Bereits 2013 habe er in seinem Buch Rich Dad’s Prophecy den „größten Crash der Geschichte“ prognostiziert. Nun sei dieser unmittelbar bevorstehend. Für Anleger, die vorbereitet seien, könne der kommende Zusammenbruch jedoch eine historische Chance darstellen. Kiyosaki argumentiert, dass Marktcrashs Vermögenswerte zu Schleuderpreisen auf den Markt bringen – eine Gelegenheit, um langfristig reich zu werden.
I Am Warning You: In Rich Dad’s Prophecy published 2013 I warned of the biggest stock market crash in history still coming.
That giant crash is now imminent.
The good news is those of you who followed my rich dad’s warning and prepared….the coming crash will make you richer…
— Robert Kiyosaki (@theRealKiyosaki) February 17, 2026
Besonders optimistisch zeigt er sich für Bitcoin. Er betont die feste Angebotsgrenze von 21 Millionen Coins, von denen bereits der Großteil im Umlauf sei. Diese künstliche Verknappung mache Bitcoin aus seiner Sicht zu einem überlegenen Wertspeicher – insbesondere in Zeiten finanzieller Instabilität. Während viele Investoren in Panik verkaufen könnten, plane er selbst, weiter nachzukaufen. Neben physischem Gold und Silber nennt er auch Ethereum und Bitcoin als zentrale Bestandteile seines Portfolios. Entscheidend sei für ihn, ausschließlich „echte“ Vermögenswerte zu halten – keine papierbasierten oder synthetischen Konstrukte.
Seine Argumentation folgt einem klaren Muster: Wenn traditionelle Märkte kollabieren, flüchtet Kapital in knappe, nicht beliebig vermehrbare Assets. Bitcoin profitiere dabei doppelt – durch Angebotsknappheit und zunehmende Akzeptanz als digitales Wertaufbewahrungsmittel.
Für Kiyosaki ist der Crash daher keine Bedrohung, sondern eine strategische Kaufgelegenheit.
Crash-Prophet mit umstrittener Bilanz
Kiyosakis jüngste Aussagen fügen sich in eine lange Reihe ähnlicher Warnungen ein. In den vergangenen Jahren prognostizierte er wiederholt schwere Wirtschaftseinbrüche, Staatspleiten oder Hyperinflationsszenarien. Viele dieser konkreten Crash-Vorhersagen sind in der angekündigten Dramatik bislang nicht eingetreten. Kritiker werfen ihm daher vor, mit apokalyptischen Szenarien Aufmerksamkeit zu generieren. Befürworter hingegen argumentieren, dass strukturelle Risiken im globalen Finanzsystem real seien und seine Warnungen zumindest langfristige Trends widerspiegeln.
Unbestritten ist, dass Kiyosaki konsequent für Sachwerte wirbt. Gold, Silber und seit einigen Jahren auch Bitcoin gehören für ihn zu den bevorzugten Anlageformen. Seine Kernthese lautet, dass Fiat-Währungen durch expansive Geldpolitik kontinuierlich entwertet werden, während knappe Assets ihren Wert bewahren oder steigern. Bitcoin nimmt dabei eine Sonderrolle ein: Als digitales, auf 21 Millionen Einheiten begrenztes Netzwerk kombiniere es Knappheit mit globaler Handelbarkeit.
Auch wenn seine Crash-Prognosen häufig zeitlich nicht präzise eintreffen, bleibt er strategisch bullisch für Bitcoin. Kursrückgänge interpretiert er nicht als Schwäche, sondern als Rabattphase. Gerade in Phasen erhöhter Unsicherheit sieht er die Gelegenheit, Positionen auszubauen.
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