Vor wenigen Stunden wurde das Ethereum-basierte dezentralisierte Finanzprotokoll “Balancer” Ziel eines Angriffs, wobei das Unternehmen seine Nutzer warnt, sich von seiner Webseite fernzuhalten.

Balancer warnt Nutzer vor Interaktion mit seiner Benutzeroberfläche

Angesichts eines sich rasch entwickelnden digitalen Bedrohungsumfelds hat Balancer, eine prominente Plattform im Dezentralisierten-Finanzbereich (DeFi), kürzlich einen unmittelbaren Alarm an seine Community gerichtet. Am 19. September um 23:49 Uhr UTC veröffentlichte die Plattform eine dringende Benachrichtigung, in der sie ihre Nutzer dazu aufforderte, bis auf Weiteres von Interaktionen mit ihrer Benutzeroberfläche Abstand zu nehmen.

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Der genaue Hergang des Angriffs bleibt unklar, da die Untersuchungen noch im Gange sind. Balancer hat sich bis jetzt offiziell nicht dazu geäußert, inwieweit Nutzerfonds betroffen sein könnten. Trotz der herrschenden Unsicherheit und der potenziellen Bedrohung, die von diesem Vorfall ausgeht, gibt es auch einen Hoffnungsschimmer. Cosme Fulanito, ein Beitragender des Balancer-Teams, hat Berichten zufolge die Integrität des Tresors von Balancer bestätigt, indem er versicherte, dass dieser “100 % in Ordnung” sei. Dies bietet zumindest für den Moment etwas Trost, während die Community auf weitere Klarheit wartet.

Sicherheitsfirmen schätzen Krypto-Verluste auf $238.000

In der Kryptobranche ist der genaue Überblick über die finanziellen Folgen eines Angriffs von entscheidender Bedeutung. Während Balancer selbst noch keine konkreten Zahlen zu den Verlusten geliefert hat, haben renommierte Blockchain-Sicherheitsfirmen ihre eigenen Schätzungen vorgenommen. Firmen wie PeckShield und der Blockchain-Analyst ZachXBT haben unabhängige Analysen durchgeführt und schätzen, dass durch den Angriff Kryptowährungen im Wert von mindestens $238.000 gestohlen wurden.

Doch es ist nicht nur der monetäre Wert, der Besorgnis erregt. Berichte von einigen Nutzern deuten darauf hin, dass sie bei der Interaktion mit der Balancer-Website aufgefordert werden, einen bösartigen Vertrag zu genehmigen. Dieser Prozess hat das Potenzial, die Wallets der Nutzer vollständig zu entleeren. Ein Branchenkenner fasste die Erlebnisse anderer Nutzer prägnant zusammen: “Wenn man die Website öffnet, wird man aufgefordert, die Chain zu wechseln, auf der man den größten Geldbetrag hält. Nachdem die betrügerische Transaktion gesendet wurde, ist das Geld nach der Bestätigung verschwunden. Öffnen Sie die Website nicht!”

Solch eine Art von Angriff, bei dem Nutzer dazu verleitet werden, schädliche Aktionen selbst auszuführen, ist besonders heimtückisch, da sie das Vertrauen in Plattformen und die Technologie im Allgemeinen untergräbt. Es ist ein erneuter Weckruf für die Krypto-Community, immer wachsam und informiert zu sein und sicherzustellen, dass Sicherheitsvorkehrungen ständig aktualisiert und befolgt werden.

Balancer’s wiederholte Sicherheitsprobleme

Balancer ist in der Kryptogemeinschaft kein Unbekannter, wenn es um Sicherheitsbedenken geht. Der jüngste Angriff auf das Frontend der Plattform markiert nicht den ersten Vorfall seiner Art in der jüngsten Vergangenheit. Vor weniger als einem Monat, genauer gesagt am 22. August, warnte Balancer vor einer kritischen Schwachstelle in seinem System. Nur wenige Tage nach dieser Warnung wurde die Plattform Ziel eines Angriffs, bei dem schätzungsweise Kryptowährungen im Wert von 2 Millionen US-Dollar entwendet wurden.

Balancer fällt nicht zum ersten Mal wegen eines Sicherheitslecks auf
Balancer fällt nicht zum ersten Mal wegen eines Sicherheitslecks auf | Quelle: Chain Debrief

Diese wiederholten Vorfälle werfen ernsthafte Fragen zur Sicherheitsinfrastruktur von Balancer auf und verlangen nach einer genauen Prüfung der von ihnen eingesetzten Schutzmechanismen. Am 27. August teilte das Protokollteam von Balancer auf der Plattform X (früher bekannt als Twitter) mit, dass sie sich des Exploits im Zusammenhang mit der zuvor genannten Schwachstelle bewusst seien. Sie betonten, dass trotz der in den vorangegangenen Tagen ergriffenen Milderungsmaßnahmen die Risiken erheblich reduziert worden seien, die betroffenen Pools jedoch nicht angehalten werden könnten.

Das Team riet den Nutzern dringend, von den betroffenen Liquiditätspools (LPs) abzuziehen, um weitere Ausnutzungen zu verhindern. Diese fortgesetzten Sicherheitsbedenken könnten das Vertrauen in Balancer und ähnliche DeFi-Plattformen beeinträchtigen und die gesamte Krypto-Community zu einer verstärkten Wachsamkeit in Bezug auf Sicherheitspraktiken und -protokolle auffordern.

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Patryk Don

Die Leidenschaft für Finanzen ist in ihm schon immer präsent gewesen. Auf der Suche nach finanzieller Freiheit stieß er dann "zufällig" auf Kryptowährungen. Seitdem verbringt er kaum einen Tag, ohne sich auf dem neuesten Stand zu halten. Die Verbindung zur traditionellen Aktienmarkt-Kausalität machte es unumgänglich, sich auch intensiv damit auseinanderzusetzen.

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