BlackRock Bitcoin ETF

Was könnte bullischer stimmen, als der Chef von BlackRock, wie er live im Fernsehen Kryptowährungen als einen sicheren Hafen und als eine „Flucht in die Qualität“ (flight to quality) bezeichnet? Das tat Larry Fink live auf Fox Business.

Während der Sendung wurde der Chef des größten Vermögensverwalters der Welt gefragt, was der Grund der kürzlichen Krypto-Rallye gewesen sein könnte. Am 16. Oktober stieg der Kurs von Bitcoin von knapp 28.000 US-Dollar auf 29.388 US-Dollar und damit um fast 5 %. Auch andere Kryptowährungen zogen mit.

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BlackRock bullisch auf Krypto?

Laut dem CEO von BlackRock ging es bei der jüngsten Rallye nicht um reine Spekulationen. Stattdessen waren es reale, ökonomische Faktoren, welche die Menschen dazu veranlassten, in Bitcoin zu investieren oder in andere Kryptowährungen.

Neben Kryptowährungen kommt er auch auf Staatsanleihen und Gold zu sprechen. Krisen wie der Konflikt in Israel veranlassten seiner Meinung nach die Menschen dazu, in sichere Werte zu investieren. Erstmals zählt er auch Kryptowährungen dazu. Weg vom Spekulationsobjekt, hin zum digitalen Gold also?

Larry Fink nannte explizit Kryptowährungen, nicht Bitcoin. Es ist also unklar, ob er sich damit nur auf die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung bezog oder wirklich alle Coins und Tokens meinte. Allerdings sagte er das auf die Frage hin, wie er die Bitcoin-Rallye einordne. Diese Rallye startete, als das Gerücht die Runde machte, die SEC habe dem Antrag auf einen Bitcoin-ETF von BlackRock zugestimmt. Das wiederum sollte sich später als eine Falschmeldung herausstellen.

Die wechselnden Meinungen des Larry Fink

Larry Fink, Chef von BlackRock, verglich Kryptowährungen mit sicheren Asset-Klassen wie Gold und US-Staatsanleihen. Also jene Assets, in welche Anleger ihr Vermögen zu sichern versuchen, um es durch Krisenzeiten zu retten. Solche Assets haben den Ruf als sichere Häfen, die trotz geopolitischer und ökonomischer Spannungen ihren Wert erhalten.

Dabei galt der Chef von BlackRock einst als einer der größten Kritiker von Kryptowährungen. Im Jahr 2017 bezeichnete er Bitcoin noch als einen „Index der Geldwäsche“. Drei Jahre später hatten sich diese Ansichten jedoch geändert. Auf dem 2020er Council on Foreign Relations sagte er, Bitcoin könne sich zu einem globalen Markt entwickeln. Vor allem die Jungen, die sogenannten „Millennials“, hätten Kryptowährungen für sich entdeckt. Zudem sagte er, Bitcoin könnte den Status des US-Dollars als Weltwährung gefährden.

 

Am 15. Juni 2023 folgte dann der Antrag auf einen Bitcoin-ETF bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), der bis heute geprüft wird. Das war nicht der erste Antrag auf einen solchen ETF. Allerdings ist BlackRock der größte Vermögensverwalter der Welt. Über die Folgen, die ein solcher ETF auf den Kurs von Bitcoin und anderen Kryptowährungen haben könnte, lässt sich nur spekulieren. Ob BlackRock in Zukunft andere Altcoins kaufen und auf deren Grundlage einen ETF einreichen will, ist derzeit unklar.

  • bitcoin
  • Bitcoin
    (BTC)
  • Preis
    $69,616.00
  • Marktkapitalisierung
    $1.37 T

Mittlerweile hat sich die Stimmung am Markt etwas abgekühlt. Der Bitcoin Kurs ist mit 1,66 % leicht im Plus und notiert bei 28.360 US-Dollar. Die Rallye am Vortag gibt allerdings einen Ausblick darauf, was passieren könnte, würde der Antrag bewilligt werden.

 

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Alexander Naumann

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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