HYPE Aster

Trotz des anhaltenden Bärenmarkts zählt Hyperliquid 2026 zu den klaren Ausnahmen im Altcoin-Sektor. Während viele Kryptowährungen deutlich unter Druck stehen, konnte HYPE seit Jahresbeginn rund 150 Prozent zulegen und sich damit fest in der Top 10 etablieren. Hinter der Stärke steckt nicht nur kurzfristige Spekulation, sondern vor allem ein funktionierendes Geschäftsmodell. Hyperliquid ist eine dezentrale Handelsplattform, die besonders im Perpetual-Futures-Markt stark wächst.

Nutzer handeln dort ohne klassische zentrale Börse, zugleich entstehen echte Gebühren, Liquidität und Netzwerkeffekte. Genau das unterscheidet Hyperliquid von vielen Altcoins, deren Bewertung oft nur auf Narrativen basiert. In einem Markt, in dem Kapital selektiver wird, profitieren Projekte mit messbaren Kennzahlen. HYPE zeigt damit relative Stärke, während der breite Kryptomarkt weiter schwächelt.

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Bitwise-CEO bullisch: Warum Hyperliquid größer werden könnte als viele erwarten

Bitwise-CEO Hunter Horsley sieht bei Hyperliquid ein grundsätzlich unterschätztes Potenzial. Sein Argument: Der Kryptomarkt sei lange daran gewöhnt gewesen, Projekte vor allem über relative Marktkapitalisierungen einzuordnen. Anleger fragten also häufig: Wenn Ethereum eine bestimmte Bewertung hat, wie viel Prozent davon könnte ein kleinerer Coin erreichen? Laut Horsley ist dieses Denkmodell jedoch zunehmend veraltet. Die reine „CoinMarketCap-Rangliste“ sei nicht mehr der richtige Maßstab, wenn ein Projekt echte Nutzung, reale Umsätze und Gebührenströme aufbauen kann.

Genau hier wird Hyperliquid spannend. Die Plattform hat nicht nur ein Narrativ, sondern ein konkretes Produkt mit klarer Nachfrage: dezentraler Derivatehandel. Wenn Nutzer dort aktiv handeln, entstehen Gebühren, Liquidität und ein wachsender ökonomischer Kreislauf. Für Investoren ist das deutlich greifbarer als bei vielen Tokens, deren Wertversprechen vor allem aus Zukunftsversprechen besteht.

Horsley verweist deshalb darauf, dass Plattformen mit Substanz deutlich wertvoller werden können, als der Markt zunächst erwartet. Hyperliquid wird in dieser Sichtweise weniger als klassischer Altcoin betrachtet, sondern eher als Krypto-Infrastruktur mit eigenem Geschäftsmodell. Das erklärt auch, warum institutionelle Investoren und bekannte Marktteilnehmer zunehmend genauer hinschauen. Sollte Hyperliquid seine Dominanz im dezentralen Derivatehandel weiter ausbauen, könnte HYPE trotz bereits starker Performance noch deutlich stärker bewertet werden. Entscheidend bleibt jedoch, ob Wachstum, Gebühren und Nutzeraktivität nachhaltig bleiben.

Institutionelle Anleger stehen bei Krypto noch ganz am Anfang

Der Beitrag von Milk Road ordnet die aktuelle Lage institutioneller Investoren im Kryptomarkt ein. Die zentrale Aussage: Viele große Anleger haben gerade erst Bitcoin und Ethereum verstanden. Alles, was darüber hinausgeht, ist für sie häufig noch Neuland. Namen wie Hyperliquid, Chainlink oder teilweise sogar Solana sind bei vielen Institutionen noch nicht fest im Analyse-Raster angekommen.

Der Vergleich mit Pharmaunternehmen macht das anschaulich: Wer nur AstraZeneca und Eli Lilly kennt, kann bei kleineren Spezialwerten kaum beurteilen, welche relevant sind und welche nicht. Genau so sieht Milk Road die Situation bei Krypto. Institutionen kennen die großen Namen, aber die Tiefe des Marktes fehlt noch.

Für Hyperliquid ist das potenziell bullisch. Wenn professionelle Anleger erst beginnen, sich intensiver mit Altcoins und Krypto-Infrastruktur zu beschäftigen, könnten starke Projekte mit realer Nutzung später deutlich mehr Aufmerksamkeit und Kapitalzuflüsse bekommen.

Multicoin wird bullisch: Hyperliquid als neue Binance?

Zusätzlichen Rückenwind erhält Hyperliquid nun durch eine ausführliche Analyse von Multicoin Capital. Tushar Jain erklärte, dass HYPE inzwischen zu den größten liquiden Positionen des Hedgefonds gehöre. Seit Februar habe Multicoin aggressiv akkumuliert. Die zentrale These: Hyperliquid könne in diesem Zyklus zu einem der stärksten Krypto-Assets werden, weil die Plattform nicht nur ein weiteres Altcoin-Narrativ bedient, sondern bereits messbare Nutzung, hohe Umsätze und eine dominante Marktstellung im Derivatehandel vorweisen kann.

Multicoin beschreibt Hyperliquid als eine Art „Everything Derivatives Exchange“. Gemeint ist eine vertikal integrierte Kombination aus eigener Layer-1-Blockchain und dezentraler Börse, die Geschwindigkeit und Ausführung einer zentralisierten Börse bieten soll, ohne dass Nutzer die Verwahrung ihrer Assets aufgeben müssen. Besonders stark wirken die genannten Kennzahlen: Die Nutzerzahl sei von 301.000 auf 923.000 gestiegen, das Open Interest von 2 auf 6 Milliarden US-Dollar. Dazu nennt Multicoin 873 Millionen US-Dollar Umsatz und 2,9 Billionen US-Dollar Handelsvolumen. Damit sei Hyperliquid mit Abstand die größte Derivate-DEX.

Auch das Tokenmodell hebt Multicoin positiv hervor. Da das Team kein externes Kapital aufgenommen habe, gebe es keine klassische Equity-Struktur oder bevorzugte Anteilseigner, die mit Tokenhaltern um Cashflows konkurrieren. Zudem würden laut Analyse 99 Prozent der Protokollerträge über den Assistance Fund für Rückkäufe und Burns von HYPE verwendet. Dadurch entsteht ein klares Exchange-Token-Modell, das direkt an die wirtschaftliche Aktivität der Plattform gekoppelt ist.

Besonders bullisch ist die Bewertung: Im Basisszenario erwartet Multicoin bis 2028 rund 8 Milliarden US-Dollar Gewinn. Bei einem 20er-Multiple würde daraus ein HYPE-Kurs von etwa 319 US-Dollar resultieren. Multicoin zieht sogar Parallelen zu Binance und BNB: Der Markt habe damals ebenfalls unterschätzt, wie schnell Liquidität und Netzwerkeffekte skalieren können. Hyperliquid sei für Multicoin deshalb die bedeutendste neue Krypto-Börse seit Binance.

Neue Kryptowährungen in 2026 – das große Kryptoszene-Ranking

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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