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Forscher der Universität Bern haben in einer neuen Studie scheinbar konzeptionelle Schwächen in der Ripple-Blockchain entdeckt. Diese könnten laut dem Forscher-Trio rund um Cristian Cachin, Ignacio Amores-Sesar und Jovana Micic, zu “schwerwiegenden Fehlern” führen. Diese und weitere Thesen gaben Sie zumindest in einem Blogbeitrag preis, der im Zuge der vorab veröffentlichten Kurzfassung der Studie erschien.

Ripples CTO reagiert auf Twitter

Die in der Studie angeprangerten möglichen Fehler verleiteten Ripples technischen Leiter David Schwartz nun zu einer Reaktion über Twitter.

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Die universitäre Forschungsgruppe warf Ripple mit Verweis auf die Studienergebnisse unter anderem vor, dass durch die offengelegten Schwächen der Blockchain das sogenannte “Double-Spending” ermöglicht wird. Mit dem Begriff ist das bösartige Ausgeben von ein und derselben Währung gemeint. Zusätzlich sollen Verarbeitung und Transaktionen in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden.

Auf die Ergebnisse der Forschungsarbeit ist das Team mit der Entwicklung eines Ripple-Protokolls gekommen, welches unter Einsetzung verschiedener Parameter auf Rückschlüsse der Sicherheit und weiterer Faktoren der Blockchain schließen lässt. So fiel den Forschern vor allem auf, dass das XRP Protokoll von einigen essenziellen Voraussetzungen abhängig ist, um erfolgreich funktionieren zu können. Daraus schloss die Gruppe: „Sofern eine oder mehrere dieser Voraussetzungen nicht gegeben sind, und besonders wenn Angreifer im Netzwerk aktiv sind, das System schwerwiegende Fehler machen könnte.“

Szenarien seien unrealistisch

Über Twitter begrüßt der technische Leiter von Ripple, David Schwartz, Forschungen über die Sicherheit der Blockchain. Allerdings fechtet er Teile der Studie auch an. Zum einen bezeichnet er die in der Forschung aufgegriffenen Szenarien für teilweise “unrealistisch”:

„Angriffe auf die Sicherheit erfordern zudem eine signifikante Kontrolle über die Verbreitung von Nachrichten im Netzwerk, was sie unrealistisch macht. Darum ist zum Beispiel auch das Fehlen von Partitionstoleranz bei Bitcoin kein realistisches Problem.“

Foto von Hitesh Choudhary

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Raphael Adrian

Nach dem Abschluss seines Journalismus Masters im Jahr 2013 arbeitete Raphael mehrere Jahre als freiberuflicher Journalist und Autor. In dieser Zeit spezialisierte er sich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 ist er als Chefredakteur bei Kryptoszene tätig. Seine Erfahrung im Bereich Investitionen und Handel gibt ihm eine solide Grundlage für die Analyse von Markttrends und das Treffen fundierter Investitionsentscheidungen. Dank seines Fachwissens in technischer und fundamentaler Analyse ist er in der Lage, profitable Geschäfte zu identifizieren und Risiken effektiv zu managen.

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