Walt Disney Metaverse

Walt Disney Co. gibt bekannt, dass man sich von zahlreichen Mitarbeiten trennen muss. Infolgedessen muss auch das Metaversum-Projekt des Streaming- und Unterhaltungsdienstes eingestellt werden. Welche Auswirkungen die Kündigungen noch haben könnten und wieso es diesen Bereich als Erstes getroffen hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bob Iger, CEO von Disney, gab am Montag bekannt, dass man plant, rund 7.000 Mitarbeiter zu entlassen. Es würden interne Umstrukturieren notwendig sein, die diese Entlassungen notwendig machen würden.

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In seiner Ankündigung erklärt er, dass die Mitarbeiter in Etappen gekündigt werden sollen. Bereits in dieser Woche sollen die Ersten ihre Kündigung auf dem Tisch liegen haben.

„Diese Woche beginnen wir mit der Benachrichtigung von Mitarbeitern, deren Positionen durch den Personalabbau des Unternehmens betroffen sind. Die Mitarbeiter werden die Nachrichten in den nächsten vier Tagen direkt an die erste Gruppe der betroffenen Mitarbeiter kommunizieren. Eine zweite, größere Benachrichtigungsrunde wird im April mit mehreren tausend weiteren Personalkürzungen stattfinden, und wir gehen davon aus, dass wir die letzte Benachrichtigungsrunde vor Beginn des Sommers beginnen, um unser Ziel von 7.000 Jobs zu erreichen.“

Der Nachrichtensender CNBC berichtet darüber, dass sich die Kündigungen nicht nur auf einen Bereich konzentrieren werden. Der Stellenabbau soll sowohl im Medien- und Vertriebssegment als auch im ESPN, Streaming und im Parkabteil stattfinden.

Finanzielle Probleme sind der Grund für den Stellenabbau

Mit den zahlreichen Kündigungen möchte das Unternehmen Kosten einsparen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass dieser Schritt sehr wichtig sein wird, um auch in Zukunft Gewinne zu erzielen.

In seiner Ankündigung schrieb Iger dazu Folgendes:

„… einschließlich wichtiger Kosteneinsparungsmaßnahmen, die notwendig sind, um einen effektiveren, koordinierteren und rationalisierten Ansatz für unser Geschäft zu schaffen. Für unsere Mitarbeiter, die nicht betroffen sind, möchte ich anerkennen, dass es zweifellos Herausforderungen geben wird, wenn wir weiterhin die Strukturen und Funktionen aufbauen, die es uns ermöglichen, erfolgreich voranzukommen.“

Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass Disney große Schwierigkeiten dabei hat, seine Streamingdienste aufrechtzuerhalten. Laut den Berechnungen würde man erst Ende nächsten Jahres Gewinne durch Disney +, Hulu und SEPN+ machen, falls keine Änderungen vorgenommen werden.

Dieses Ziel ist noch weit entfernt. Die Dienste scheinen aktuell also um das Überleben zu kämpfen. Im vergangenen Jahr verlor man knapp 2,4 Millionen Abonnenten. Daraufhin verlor die Disney-Aktie über 44 Prozentpunkte. Diese Verluste entstanden durch die Anhebung der Abonnent-Gebühren.

Die Walt Disney Company Aktie stieg in den vergangenen zwei Tagen leicht an und befindet sich heute auf einem Wert von 88,36 Euro.

Metaverse-Abteilung als Erstes betroffen

Der Bereich für „Disneys Storytelling- und Consumer-Erlebniseinheit der nächsten Generation“, ist das Metaverse-Projekt des Unternehmens. Laut Berichten des Wall Street Journals wurde die Abteilung bereits geschlossen.

Der Grund dafür sind die laufenden Kosten. Metaverse-Projekte sind besonders teuer und erzielen in der Regel erst nach einigen Jahren Programmierungsarbeit Gewinne.

Die Quellen des WSJ gesagten, dass das Team bereits kurz nach der Ankündigung des COEs, ihre Kündigungen erhalten haben. Nun sind also die ersten 50 Mitarbeiter von heute auf morgen arbeitslos geworden.

Ziel, der erst im vergangenen Jahr gegründeten Abteilung war es, die Benutzer und das Unternehmen tiefer in die Web3 Ebene einzubinden. Man wollte den Usern ein ganz besonderes Erlebnis in Form von interaktiven Geschichten und immersiven Formaten verschaffen.

Inspiriert wurde Disney dabei anscheinend von Facebook. Denn kurz nachdem das Unternehmen in META umbenannt wurde und es sich der digitalen Welt des Metaversums gewidmet hatte, folgte man ihm.

Metaverse auf Eis gelegt – Der Grund sind fehlende Gewinne

Das Konzept einer Metaverse Aktie scheint für Disney also nun wieder in weiter Ferne zu liegen. Aktuell konzentriert man sich eher darauf, ein finanziell stabiles Umfeld zu schaffen und sofortige Gewinne zu erzielen.

Dafür eignen sich die Metaversen bisher nicht. Zwar kann man in ihnen vereinzelt viel Potenzial sehen, doch die Nutzeranzahl ist bisher sehr niedrig. Auch META tut sich schwer dabei, die Investoren für die digitale Welt bei Laune zu halten.

Mit der Schließung dieser Abteilung hat das Unternehmen bereits hohe Ausgaben reduziert. Die Entlassung von 7.000 Mitarbeitern könnte in jedem Fall für weitere Einsparungen sorgen. Dennoch bleibt es abzuwarten, wie sich Disney und vor allem die angebotenen Streamingdienste halten können.

Denn berechnet man das eingesparte Gehalt dieser 7.000 Menschen, ist das eigentlich nur ein sehr geringer Betrag, wenn man diesen mit den jährlichen Gewinnen und Ausgaben vergleicht.

Walt Disney wurde im Jahr 1923 gegründet. Mit dem Gesicht von Micky Maus wurde es in der Film-Branche bekannt und erlebte eine große Beliebtheit. Nach dem Tod der Gründer, Walt und Roy Disney, litt das Unternehmen an einigen schweren Jahren. Auch die Corona-Pandemie hat hier ihre Spuren hinterlassen. Bereits 2020 musste man aufgrund der Ausfälle 28.000 Mitarbeiter entlassen. Nun kehrt man auch dem Metaverse den Rücken, um zu sparen.

Metaversen sind digitale Welten, die über verschiedene Wege betreten werden können. In einigen davon können Benutzer sich die Zeit vertreiben, Online-Freunde finden und Spiele spielen. Andere sind darauf ausgelegt, ein eigenes funktionierendes Ökosystem zu schaffen, in dem Nutzer einander helfen, Ressourcen verkauft werden oder ein Planet erbaut wird.

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Immer mehr Unternehmen und Krypto-Gründer möchten einen Fuß in das Metaversum setzen. Auch die Entwickler von FightOut möchten eines in ihr Angebot integrieren. Sie planen eine Move to Earn App und eigene Fitnessstudios. Das Metaverse soll die Sportler dabei unterstützen, mit Sport Belohnungen zu erhalten.

Darin sollten sie etwa einen eigenen Charakter erstellen können, der ebenfalls von den abgeschlossenen Sporteinheiten profitieren soll. Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklung. Der Vorverkauf ist bereits zu 60 Prozent abgeschlossen.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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