1inch hat zu Weihnachten seinen Nutzern ein ganz besonderes Geschenk gemacht und seinen treuen Mitgliedern Token im Wert von 100 Millionen US-Dollar geschenkt. Ein deutscher Nutzer hatte sich sowie alle anderen auf seinen Teil des Kuchens gefreut, wurde im Nachhinein aber von der Realität eingeholt.
Nicht für alle war der Airdrop von Erfolg gekrönt
1inch ist ein DeFi-Projekt und agiert als Aggregator für dezentrale Börsen (DEX). Die dezentralisierte Exchange benutzt Smart Contracts, um eine einzelne Transaktion auf mehrere Börsen aufzuteilen. Im Grunde besteht das Ziel der Plattform darin, Trades zu optimieren, indem sie die Liquidität einer Vielzahl von dezentralen Börsen nutzt. Der Erfolg des Projekts lässt sich vor allen an den Tages-Handelsvolumen messen, die in den letzten drei Monaten bereits mehrere Male 100 Millionen US-Dollar überschritten hat.
Obwohl ein Großteil der 1inch Nutzer von dem Airdrop profitiert haben, gab es auch Einige die bei der Bescherung nicht berücksichtigt wurden. Einer von ihnen ist der deutsche Timo Haring. Auf Twitter beschrieb er die Herangehensweise, die er sich für den Airdrop zurechtlegte. So habe Haring versucht sich über die Erstellung von 500 Metamask Wallets, für den Airdrop zu qualifizieren. Für jede Wallet schloss er ebenfalls eine Transaktion über 1inch ab. Zu seinem Pech wurde allerdings keines der Wallets für den Zugang zum Airdrop berechtigt. Der Fehler, der ihm unterlief war, dass der Transaktionsbetrag pro Trade zu gering war, um in den Airdrop aufgenommen zu werden.
Statt 1,8 Millionen US-Dollar Gewinn – 8000 US-Dollar Gebühren
Haring habe pro Trade 17 US-Dollar genutzt. Die Grenze, bei der er die Chance gehabt hätte, am Airdrop teilzunehmen lag bei 20 Dollar. Wäre ihm dieser Fehler nicht unterlaufen, hätte sich Haring nun über 1,8 Millionen US-Dollar freuen können. Darüber hinaus hat ihn sein Vorhaben eigenen Angaben zu Folge 8.000 US-Dollar an Ethereum Transaktionsgebühren gekostet.
Foto von Jerry Yan