Cannabis Aktien: Welche Marihuana Aktien man noch 2021 kaufen sollte

Cannabis und Wasserstoff Aktien

Der Kauf von Cannabis-Aktien galt in der Finanzbranche in den letzten Jahren als eines der besten Investments. Denn durch eine Legalisierungs-Welle von Cannabis in verschiedenen Staaten erhoffen sich die weltweit führenden Anbieter steigen Absatzzahlen und damit im nächsten Schritt höhere Umsatz- und Gewinnchancen.

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Der Aktienmarkt preist solche Erwartungen in die Zukunft häufig schon in die Kurse der Wertpapiere ein, lange bevor es wirklich zu sichtbaren Erfolgen bei der Geschäftsentwicklung kommt. Die Wette auf die Zukunft ist eines der typischen Phänomene beim Kauf von Aktien, die erfahrene Investoren nutzen, um frühzeitig richtig zu investieren und durch steigende Kurse Profite abschöpfen zu können.

Cannabis Aktien 2021: ist das überhaupt noch ein Trend?

Doch betrachtet man die Kursentwicklungen der führenden Cannabis-Unternehmen an der Börse, stellt sich die Frage, ob der Höhepunkt vielleicht schon erreicht wurde. Denn viele Aktien haben in den vergangenen Monaten deutliche Kursverluste verzeichnet. So zeigen die Charts der führenden börsennotierten Unternehmen eine klare Delle, nachdem zu Beginn des Jahres bis Februar 2021 viele Kurse noch auf neue Bestmarken stiegen.

Ist der Trend also vorbei und Anleger sollten ihre bestehenden Cannabis-Aktien besser verkaufen bzw. Neueinsteiger erst gar nicht über eine Investition in diesen Markt nachdenken? Oder ist bald wieder mit steigenden Kursen zu rechnen und die aktuell niedrigen Preise bieten einen guten Einstiegszeitpunkt für den Kauf von Cannabis-Aktien?

Bei der Beantwortung dieser Frage spielen auch politische Faktoren eine nicht unwichtige Rolle. Denn legalisiert ein Staat Cannabis, kann dies schnell zu einer starken Kursbewegung der Aktie von Branchenvertretern führen. Dabei ist natürlich die Wirtschaftskraft des Staates ein wesentlicher Punkt für die Auswirkung auf die Finanzmärkte.

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Cannabis-Aktien haben noch Potenzial

Insbesondere der große US-Markt steht im Fokus der Investoren. So haben sich zuletzt deutliche Legalisierungs-Bewegungen gezeigt. Zuletzt hatte etwa der US-Bundesstaat New York Marihuana für den Freizeit-Konsum legalisiert. Der Bundesstaat ist damit bereits der 15. in den USA, der diesen Weg geht und damit zusätzliche Steuereinnahmen generieren will.

Auch US-Präsident Joe Biden zeigt sich relativ offen, was den Umgang mit dem Thema betrifft. So stellte er etwa im März dieses Jahres klar, dass Angestellte im Weißen Haus ihren Job behalten dürfen, auch wenn sie in der Vergangenheit Cannabis privat konsumiert haben. Niemand solle wegen „gelegentlichen oder seltenen Marihuanakonsums“ entlassen werde, hieß es dazu.

Solle es also zu einer weiteren Legalisierung am Mark kommen und sich andere Staaten dem Trend anschließen, könnten die Aktien der betreffenden Unternehmen weiter steigen.

Das weltweit agierende Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Quince Market Insights geht davon aus, dass von 2021 bis 2030 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 27 Prozent des Cannabis-Marktes zu rechnen ist. Dieser wird aktuell bereits auf rund 20 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Cannabis Aktien aus Deutschland – gibt es das?

Schaut man sich den Markt der börsennotierten Unternehmen an, die im Cannabis-Markt legal Geld verdienen, stehen nordamerikanische und britische Anbieter hinsichtlich Umsatz, Marktkapitalisierung und Kursentwicklung an der Börse derzeit an der Spitze.

Doch auch deutsche Unternehmen sind im Markt vertreten. Hierzu zählt etwa die Deutsche Cannabis AG. Sie ist aus der seit dem Jahr 2000 börsennotierten F.A.M.E. AG entstanden und nach eigenen Angaben die erste europäische Beteiligungsgesellschaft für Unternehmen der Cannabis-Industrie.

Die Aktie der Deutsche Cannabis AG notiert aktuell bei 0,63 Euro. Damit ist der Kurs gegenüber den 2018 erreichten Höchstständen von mehr als 3 Euro inzwischen deutlich korrigiert. Auch in 2021 stand der Kurs mit mehr als 0,90 Euro schon deutlich höher. Der niedrige Kurs könnte damit aktuell auch eine günstige Chance für Anleger sein, sofern die Aktie wieder an Wert gewinnen kann.

Allerdings ist zur Vorsicht geraten: Denn nach einem vorangegangenen Insolvenzantrag gegen die Gesellschaft wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Hamburg am 28. Januar 2021 ein Insolvenzverfahren eröffnet. Wie es hier weiter geht, bleibt eine wichtige Frage für Investoren.

Im Bereich der Herstellung von Cannabis für medizinische Zwecke ist zudem die deutsche Firma Demecan zu nennen. Das Start-up hat einige erfolgreiche Finanzierungsrunden hinter sich in denen Millionen zum Aufbau der jungen Firma eingesammelt worden sind.

Derzeit können Anleger die Aktie von Demecan noch nicht kaufen, da das Unternehmen noch nicht an der Börse gelistet ist. Doch sollte es dazu kommen, könnte sich für Anleger eine gute Investment-Chance bieten. Deshalb sollten die weiteren Entwicklungen von Demecan aufmerksam verfolgt werden.

Cannabis Aktien aus den USA

Auf internationalem Parkett gehört etwa das Unternehmen Tilray zu den weltweit führenden Anbietern im Cannabis-Markt. Die Firma wurde in den USA gegründet, hat ihren Sitz jedoch inzwischen nach Kanada verlagert.

Die Tilray-Aktie stieg im Februar 2021 auf ein Allzeithoch von mehr als 28 Euro. Inzwischen gibt es die Aktie jedoch deutlich günstiger zu kaufen. Sie notiert aktuell nur noch bei gut 10 Euro und hat damit fast zwei Drittel an Wert eingebüßt in wenigen Monaten. Die Aktie könnte deshalb jetzt einen guten Einstiegszeitpunkt bieten, sofern die Talsohle bald überschritten ist.

Laut Zahlen des Finanzdatenspezialisten FactSet raten unter 15 befragten Analysten die meisten dazu die Aktie von Tilray zu Halten oder zu Kaufen. Zu einem Verkauf rät hingegen nur einer der Analysten.

Wer konkret nach Cannabis-Aktien auf dem US-Markt sucht, kann sich zum Beispiel das Wertpapier von Green Thumb Industries näher anschauen, dass sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Cannabis in 12 US-Staaten fokussiert.

Die Aktie hat sich in 2021 sehr stark entwickelt und im Februar Rekordstände von mehr als 30 Euro erreicht. Im Gegensatz zum Papier von Tilray, hält sich der Kurs jedoch relativ stabil und notiert bei aktuell knapp 23 Euro.

Analysten bewerten die Green Thumb Industries entsprechend positiv. Unter 18 befragten Experten geben alle eine „Kaufen“-Empfehlung für die Aktie ab.

Fazit

Das Potenzial für den Kauf von Cannabis-Aktie scheint trotz einer zwischenzeitlichen Korrektur viele Wertpapiere aus dem Segment weiter hoch. Die Wachstumsraten für die nächsten Jahren werden als sehr hoch eingeschätzt und Analysten stehen vielen der Aktien positiv gegenüber.

So kann man Cannabis Aktien kaufen

Wer jetzt eine gute Chance für den Kauf von Cannabis-Aktien sieht, kann diese bei diversen Brokern kaufen und handeln. Kryptoszene.de empfiehlt zum Beispiel den Handel bei eToro.  Neben vielen Kryptowährungen hat eToro auch mehr als 2000 Aktien aus Deutschland, den USA und vielen weiteren Märkten im Angebot.

Die Anmeldung bei eToro ist dabei über die Website ganz bequem möglich. In kürzester Zeit lässt sich ein Benutzerkonto anlegen. Dank Anmelde-Optionen über bestehende Facebook- und Google-Accounts ist es auch nicht nötig, bei eToro alle persönlichen Daten nochmal von vorne einzugeben.

eToro bietet danach schnelle Einzahlungsmöglichkeiten an wie etwa Kreditkarte, Banküberweisung oder ePayments wie PayPal. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich so Cannabis-Aktien kaufen.

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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