Kommt nun die langersehnte Erholung am Krypto-Markt? Laut Experten nimmt der Verkaufsdruck auf den Bitcoin Preis ab, das Schlimmste haben wir hinter uns. Nachdem der Preis vergangene Woche auf 82.000 US-Dollar gefallen war, bildet sich derzeit ein Boden bei 87.000 US-Dollar. Oder doch nicht? Ein Experte warnt, ein bestimmtes Support-Level muss der Kurs halten können.
- Verkaufsdruck: Die Risk-off-Stimmung nimmt ab, immer weniger Anleger verkaufen ihre Bitcoin
- Bodenbildung: Experten sehen eine Chance auf eine Bodenbildung bei 87.000 US-Dollar
- Bitcoin Prognose: Ein Experte warnt, der Bitcoin Preis müsse ein wichtiges Level zwischen 88.000 und 90.000 US-Dollar zurückerobern
Experten machen Hoffnung auf einen steigenden Bitcoin Preis
In der Nacht zum 25. November setzte der Bitcoin Preis seinen Erholungskurs fort. Auf bis zu 89.000 US-Dollar war er in den vergangenen Stunden gestiegen. Mittlerweile ist er wieder auf 87.187 US-Dollar gefallen.
Experten sehen derzeit viele Gründe für eine anhaltende Erholung. Für den Gründer von Capriole Fund, Charles Edwards, war es die Enttäuschung über die ausbleibenden Zinssenkungen, welche Aktien und Bitcoin hatte sinken lassen.
Im November betrug die Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen für den Dezember noch 90 %. Zwischenzeitlich war sie jedoch auf 30 % gesunken. Mittlerweile wird mit 80 % erwartet, dass die FED die Zinsen ab dem Dezember wieder senkt.
Bitcoin has taken its first real step toward forming a bottom.
The Risk-Off Signal is dropping sharply, which tells us two things: selling pressure has eased, and the worst of the capitulation is likely behind us, for now. 👇https://t.co/Y2JTyqD93f pic.twitter.com/zjfkmVwCru
— Swissblock (@swissblock__) November 24, 2025
Niedrige Zinsen spülen frisches Geld in den Markt. Davon profitieren vor allem Assets wie Aktien oder Kryptowährungen. Manche Experten glauben, sie sind sogar der Grundstein für den Crypto Bull Run – und nicht das Bitcoin Halving, wie sonst angenommen.
Der Investor Swissblock verweist auf das Risk-Off-Signal in seiner Analyse und auf den sinkenden Verkaufsdruck. Die langanhaltende Kapitulation beim Bitcon Preis kommt damit an ihr Ende. Laut seiner Bitcoin Prognose wurde damit der erste Schritt zu einer Bodenbildung unternommen.
Bitcoin-Wale nehmen zu
Die Analysten von Santiment schreiben auf X, dass die Anzahl der Bitcoin Wallets mit mehr als 100 Bitcoin leicht zugenommen hat. Diese Zahl stieg um 0,47 % auf 91 Wallets. Das hört sich zunächst nicht nach viel an, doch vergrößerten die Wale ihre Bestände, während die Kurse fielen.
🐳 The number of wallets holding at least 100 Bitcoin has risen by +0.47% (91 wallets) since November 11th. Meanwhile, small wallets (especially 0.1 $BTC or less) have been shrinking in number. Retail capitulation will generally play out well for crypto prices in the long run. pic.twitter.com/I0C6EV24QV
— Santiment (@santimentfeed) November 25, 2025
Während dieser Zeit nahm die Zahl der Kleinanleger jedoch ab. Das lässt sich als ein bullisches Signal deuten, denn die Wale geben häufig die Richtung vor. Geht der Trend wieder aufwärts, dann werden die Kleinanleger wieder Bitcoin kaufen.
In einem Bericht kommt CoinShares zu einem ähnlichen Schluss. Innerhalb der vergangenen Woche verzeichneten die digitalen Assets einen Abfluss von 1,94 Milliarden US-Dollar. Vor allem Bitcoin und Ethereum bluteten aus.
Allerdings ändert sich dieses Sentiment stetig. In den letzten Tagen der vergangenen Woche verringerten sich die Abflüsse. Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck nachlässt.
Ted Pillows mit bärischer Bitcoiun Prognose
BitMEX-Gründer und Maelstromfund-Chef Arthur Hayes sieht eine Verbesserung der Liquidität und damit Chancen für den Bitcoin Preis. Bitcoin könnte eventuell noch einmal auf 80.000 US-Dollar fallen, bevor es wieder aufwärts geht.
Nach seiner Bitcoin Prognose dürfte es einen anhaltenden Anstieg erst seit dem neuen Jahr geben. Der Trader TedPillows will ebenfalls nicht der bullischen Euphorie verfallen. Für ihn muss der Bitcoin Preis bald den Bereich zwischen 88.000 und 90.000 US-Dollar zurückerobern, andernfalls droht ein erneuter Kursabsturz auf einen monatlichen Tiefstand.
Folgen Sie uns auf Google News
