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Der BNB Kurs sank am Wochenende erneut ab und rutschte dabei zeitweise auf einen Wert von 215 USD. Damit sinkt er noch einmal deutlich unter den Wert, den er bereits durch den FTX Preiscrash einstellte. Die führende Börse leidet derzeit besonders unter den jüngsten Geschehnissen und muss sich gegen zahlreiche negative Gerüchte beweisen. Dabei scheint das Unternehmen um jede Stimme zu kämpfen.

Beobachter erkennen “rote Flagge”

Nach dem Zusammenbruch der Preise infolge der FTX Krise, rückten zahlreiche weitere Börsen in das Visier der Händler und Analysten. Exchanges sollten sich bemühen, den Kunden mehr Sicherheit zu bieten, so der allgemeine Konsens. Allerdings: die Binance Plattform ist Teil eines privat geführten Unternehmens und grundsätzlich nicht dazu verpflichtetet, Daten offenzulegen.

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Vor etwa zwei Wochen wollte die Börse ihren Investoren und Plattform-Nutzern dennoch mehr Transparenz und ein Gefühl der Gewissheit bieten. Das Unternehmen veröffentlichte die eigenen Reserve-Daten. Aus ihnen ging hervor, dass sich mehr als genügend Coins im Tresor der Börse befinden. Im Falle einer Insolvenz wären alle Ausgaben gedeckt.

Doch die veröffentlichten Zahlen trafen auf wenig Zuspruch. Händler und Experten beschrieben sie als „nicht ausreichend“. John Reed Stark, Senior-Lehrbeauftragter der Duke University School of Law erklärte in einem Twitter-Post:

“Der “Proof of Reserve”-Bericht von Binance befasst sich nicht mit der Wirksamkeit interner Finanzkontrollen, äußert keine Meinung oder Versicherungsschlussfolgerung und bürgt nicht für die Zahlen. Ich habe mehr als 18 Jahre bei SEC Enforcement gearbeitet. So definiere ich die rote Flagge”.

Zum Ende der Woche hin machte sich der Unmut auch im Kurs der Kryptowährung bemerkbar. Der BNB Coin-Preis liegt heute bei einem Wert von 232,61 USD. Die Marktkapitalisierung befindet sich bei 37,2 Milliarden USD. Das 24-stündige Handelsvolumen sank heute um 26 Prozentpunkte.

  • binancecoin
  • BNB
    (BNB)
  • Preis
    $573.38
  • Marktkapitalisierung
    $88.31 B

Der Kurs wird immer noch von der Angst und der Unsicherheit der Händler beeinflusst. Am 13. Dezember wurden rund 5 Milliarden USD von der Börse abgehoben. Damit stieg erneut die Angst vor einer Wiederholung des Szenarios rund um die FTX Plattform. Wie geht es also mit dem BNB Token weiter?

CryptoQuant sieht Bericht als positives Signal

Die Nachweise über die Reserven wurden von einigen Experten überprüft. Auch CryptoQuant veröffentlichte am 14. Dezember einen Bericht darüber, wie sie das Proof-of-Reserve-Audit der Börse begutachteten.

Die Analysten beschreiben, dass die Kundeneinlagerungen als sicher angesehen werden können. In einem Twitter-Post schreiben sie:

„Der Bericht zeigt, dass die BTC-Verbindlichkeiten (Kundeneinlagen) von Binance zu 97 % durch die Börsenaktiva besichert sind. Die Besicherung steigt auf 101 %, wenn die BTC, die an Kunden verliehen wird, berücksichtigt wird.“

Sie fügen hinzu, dass sie aus den On-Chain-Daten kein „FTX-ähnliches Verhalten“ zu beobachten wäre.

Binance hatte Anfang des Monats angekündigt, die Proof-of-Reserve-Berichte auch von Mazars prüfen lassen zu wollen. Diese stellen jedoch ihren Betrieb vorübergehend ein, weshalb eine Prüfung derzeit nicht mehr möglich ist. Nun wandte sich die Börse an mehrere große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, um die Berichte auf Sicherheit und Echtheit überprüfen zu lassen.

Sollte sich nicht zeitnah eine Alternative zu Mazars finden, wird der Kurs vermutlich weiterhin unter den großen Unsicherheiten der Investoren leiden. Ein neuer Tiefststand von 200 USD wäre denkbar.

Mithril erhält keine Rückzahlung

Binance sorgt derzeit noch mit einem weiteren Faktor für Unmut. Binance strich den Mithril Token von der Plattform, da dieser nicht mehr „dem Standard entspricht“. Daraufhin forderte die Währung seine Kaution-Einzahlung in Höhe von 200.000 BNB zurück. Changpeng Zhao, der Binance CEO sieht jedoch von einer Erstattung ab.

Auf Twitter begründet er seine Entscheidung damit, dass das Projekt gegen Bedingungen zur Auflistung verstoßen hat. Weiter schreibt der CEO:

„Ihr Token-Preis liegt weit unter den Auslösewerten. Lesen Sie die Kommentare. Ihre Website ist offline. Sie haben Ihre Community seit fast 2 Jahren nicht mehr getwittert oder aktualisiert. Ich glaube, unser Team hat die richtige Entscheidung getroffen und in jeder Hinsicht im Rahmen unseres Rechts gehandelt.“

Binance am Ende? Das sagen die Analysten

Zurzeit beherrschen also sehr viele Nachrichten den Kurs des Binance Coins. Doch wie sehen die Prognosen für den BNB Token aus? Muss man um die Zukunft fürchten?

Die Gerüchte rund um eine mögliche Insolvenz der Binance Börse nehmen nicht ab. Mike Alfred, Kryptobeobachter, schreibt bei Twitter Folgendes:

„Blockfi, Celsius, Terra Luna, Voyager, FTX und Alameda waren die Spitze des Eisbergs. Tether und Binance sind der Eisberg. Lösen sie den Alarm aus. Dies ist keine Übung.“

Mit dieser Meinung steht er nicht allein da. Zahlreiche Beobachter und Analysten gehend davon aus, dass Binance oder sogar der gesamte Kryptomarkt vor dem Ende steht.

Der selbst ernannte Krypto-Experte Bluntz schreibt:

„Ich denke, der 5-jährige Aufwärtstrend von BNB und BTC ist zu Ende gegangen. Der Kurs sinkt von hier aus um mindestens weitere 40-50%. Ich weiß wirklich nicht einmal, wo das den BNBUDF Preis setzen würde, aber ich werde diese Münze von hier aus, wie die Pest meiden.“

Zunächst galt die Binance Börse als einer der Gewinner der FTX-Insolvenz. Im ersten Moment schien es so, als wären sie diejenigen, die alles richtig machen und denen die Händler vertrauen. Dieses Bild scheint sich nun zu wenden. Die Stimmen nach Aufklärung und Transparenz werden immer lauter. Zahlreiche Nutzer und Experten gehen fest davon aus, dass der Token bereits am Ende der Karriere steht.

Der Binance CEO hält jedoch weiterhin gegen diese Gerüchte und geht davon aus, dass er sich bald wieder erholen wird. Er empfiehlt den Händlern abzuwarten und sagt immer wieder, dass sich der BNB Coin bald wieder liquide zeigen wird.

Sollte das jedoch nicht der Fall sein und der Coin fällt weiter oder es wiederholt sich sogar das FTX und Terra Szenario könnte dem gesamten Kryptomarkt ein Kollaps bevorstehen.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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