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Berliner Bitcoin Bar schließt nach neun Jahren

Die Burger-Bar Room 77 in Berlin-Kreuzberg macht dicht.  Dies gab Betreiber Joerg Platzer via Reddit bekannt. Bereits seit 2011 galt Room 77 als eine der ersten realen Adressen weltweit, die Bitcoin als Alternative zu Bargeld und Kreditkarte akzeptierten.

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Der „Nakamoto Guy“ rettet die Zukunft der Menschheit

Platzer gab sich in seinem Reddit Post monumental: „wir glauben, dass unsere Mission erfüllt ist und dass es nun Zeit ist, zu unserem Heimatplaneten zurückzukehren.“ Dabei ließ die Room 77 Legende nichts an Selbst-Ironie und Humor vermissen. So bezeichnete er sich und seine Weggefährten als „Menschen eines Solarsystems, das von Menschen noch nicht entdeckt wurde.“ Er habe die Spezies schon seit 30.000 Jahren beobachtet, doch nur dank dem „Nakamoto Guy“ würde klar, dass die Menschheit eine Zukunft hätte.

Der Bitcoin-Pionier machte dabei auch klar, wo die Werte der Bitcoin Community grundlegend zu verankern seien. „Sobald eine Zivilisation ein globales Geldsystem entwickelt, dauert es nicht mehr lange, bis seine Mitglieder friedlich werden und ihre Ressourcen in Nachhaltigkeit und Weltraum Reisen investieren, anstelle von Regierungen und Waffen.“

Nach wie vor keine Massenakzeptanz

So seien die ersten zehn Jahre eines solchen Geldsystems von essenzieller Bedeutung. Für Room 77 ist diese Zeit nun vorbei. Doch es sei klar, dass niemand mehr Bitcoin stoppen könne. Auch, wenn sich Platzer nun schwärmerisch gibt, ist die Frage der Massenakzeptanz von Kryptowährungen nach wie vor ungeklärt. Selbst in der Bitcoin Bar wurde kaum mit digitalen Währungen bezahlt. Mittlerweile gibt es zwar Bitcoin Kreditkarten, jedoch dienen BTC und Co vielen vielmehr als Anlagegut als als praktisches Finanztool.

Der Bitcoin Kurs zeigt sich davon jedoch weitestgehend unbeeindruckt und kletterte zuletzt auf 12.000 USD. Langfristig dürften Bitcoin Rechner aber durchaus höhere Werte produzieren, wenn die Währung als reales Zahlmittel etabliert werden könnte.

Photo by Free-Photos (Pixabay)

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Nach meinem Journalismus Master 2013 war ich einige Jahre als Freelance Journalist und Autor aktiv. In dieser Zeit spezialisierte ich mich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 bin ich als Kryptoszene Chefredakteur tätig.

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