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Wenn es nach diesem Regierungskommitee geht, haben bald 1,3 Milliarden Inder keinen Zugang zu Kryptowährungen mehr: Die Expertengruppe repräsentiert personell sämtliche Ministerien des Landes.

In einem am Dienstag vorgestellten Bericht empfiehlt sie der Regierung harte Verbote und drakonische Strafen. Die würden die Bürger des zweitbevölkerungsreichsten Landes der Welt effektiv von der Teilnahme am globalen Krypto-Markt abschneiden.

Laut der Zeitung Business Today schlägt der Bericht Strafen von bis zu 3,63 Millionen US-Dollar und bis zu zehn Jahren Haft für jedem Umgang mit Kryptowährungen vor, einschließlich ihres Besitzes.

Bis zu zehn Jahre Haft für den Besitz von Bitcoin

Klar hiervon getrennt betrachtet werden in dem Bericht allerdings regierungseigene Nutzungen der dezentralen Handels-Technologie. Die Expertengruppe rät der Regierung sogar, potenzielle Einsatzszenarien gründlich zu untersuchen.

„Unsere Sorgen fokussieren sich klar auf nicht-offizielle Digitalwährungen und nicht auf die zugrunde liegenden Technologien als solche, oder durch die Regierung initiierte virtuelle Währungen“, heißt es in dem Bericht.

Die Sorgen der Experten gelten den riskanten Wertschwankungen, denen Bitcoin & Co. unterliegen. Private Kryptowährungen brächten zwar funktionale Vorteile mit sich. Ihr Marktpotenzial beschränke sich aber auf drei vage Faktoren. Genannt werden Veränderungen an der Technik, das Benutzerverhalten sowie das finanzielle Kapital, über das ein Krypto-Unternehmen verfügt.

Droht den Krypto-Märkten der Schock?

Dass alles von diesen Faktoren abhinge, negiere „den intrinsischen Wert von Kryptowährungen“, heißt es weiter in dem Bericht.

Das im vergangenen Jahr zusammengestellte Kommitee zerschlägt mit seinem Vorstoß Hoffnungen, Indien könne Bitcoin, Ether und andere Kryptos zukünftig legalisieren.

Indiens Premierminister Narendra Modi von der Bharatiya Janata Partei setzt sich für die Digitalisierung des Landes ein. Er äußerte sich bislang nicht zu den Vorgängen.

Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die weltweite Diskussion um Facebooks Libra-Projekt eindrücklich demonstriert, welche Gefahren die neuen Technologien gerade auch für Regierungen bergen. Wie sich ein Verbot in Indien auf die internationalen Märkte auswirken würde, ist unklar. 2017 blieb der Schock aus, als China vergleichbar streng gegen Kryptowährungen vorging.

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Kane Pepi

Kane Pepi ist ein britischer Forscher und Autor, der sich auf Finanzen, Finanzkriminalität und Blockchain-Technologie spezialisiert hat. Heute lebt Kane in Malta und schreibt für eine Reihe von Plattformen im Online-Bereich. Kane ist insbesondere darin geübt, komplexe Finanzthemen auf eine benutzerfreundliche Art zu erklären. Akademisch gesehen hat Kane einen Bachelor-Abschluss in Finanzwesen, einen Master-Abschluss in Finanzkriminalität und arbeitet derzeit an einer Doktorarbeit, in der er die Geldwäschebedrohungen der Blockchain-Wirtschaft untersucht. Kane steht auch hinter peer-reviewed Publikationen - darunter eine eingehende Studie über die Beziehung zwischen Geldwäsche und britischen Buchmachern. Sie finden Kanes Publikationen auch auf Websites wie MoneyCheck, The Motley Fool, InsideBitcoins, Blockonomi, Learnbonds und der Malta Association of Compliance Officers.

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