Geringere Marge und Profit als erwartet: Interesse an SAP-Aktien gedämpft

Große Erwartungen hegten viele Aktionäre auf den Geschäftsbericht 2017 des Software-Giganten SAP. Die Fakten ernüchterten viele Anleger. Geringere Gewinne und höhere Ausgaben als angenommen enttäuschten viele Anleger, die sich für die Firma interessierten. Die Gründe für den geringer ausfallenden Gewinn im Jahr 2017 sind jedoch primär steuerlicher Natur.

Hoher Gewinn vor den Steuern

Dabei sieht der Gewinn vor den Steuern sogar sehr gut aus. Mit einem Plus von 11,4% kann die Firma ein sehr gutes Gewinnwachstum angeben. Beim Umsatz steigerte sich SAP um mehr als 5%. Das bedeutet auch eine Erhöhung der Umsatzrendite. Durch erhöhte Steuern senkt sich der tatsächliche Gewinn gerade einmal auf ein Gewinnwachstum von 1,1%. Der Geschäftsbericht ist der Grund, warum derzeit weniger Menschen SAP Aktien kaufen, als zuvor angenommen. Die höheren Einnahmen und Profite vor der Steuer sind jedoch auch ein Grund, warum die Aktie nicht fällt. Langfristig sehen zahlreiche Analysten, etwa von Merrill Lynch, einen klaren Aufwärtstrend der SAP Aktien.

Ambitionierte Zukunftspläne von SAP

Die Leitung des Konzerns hat jedoch große Pläne. In den kommenden Jahren sollen sowohl Umsatzrendite, als auch genereller Umsatz signifikant steigen, um den SAP Aktien Kurs zu erhöhen und das Unternehmen im Software-Bereich für Firmen weiterhin im Spitzenfeld zu positionieren. Das passiert auch durch die Ausweitung der Cloud-basierten Angebote. Sie steigt Jahr für Jahr rapide an und konnte 2018 bereits bei den Auftragseingängen die 10-Milliarden-Euro-Marke knacken.

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Während Abonnements über die Cloud an Wichtigkeit gewinnen und bereits 20,02% des Umsatz ausmachen, sinkt der Lizenzverkauf leicht. Gegenüber Aktionären betont das Unternehmen besonders die Vorteile der Umstellung auf Cloud-Abonnements und -Support im Vergleich zum Lizenzverkauf.  Positiv soll vor allem die höhere Umsatzrendite sein, die man durch das Cloud-Geschäft erreicht. Die Umsatzrendite soll jedoch gleichzeitig auch durch Sparmaßnahmen des Konzerns erfolgen. Ab 2020 soll die Firma durch vereinfachte Strukturen und Prozesse mehr als 750 Millionen Euro jährlich einsparen. Bis dahin wird die Umstrukturierung des Konzerns etwa 850 bis 950 Millionen Euro kosten.

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Lukas

Als ausgebildeter IT-Fachmann, interessiere ich mich schon seit einigen Jahren für die Blockchain Technologie und berichte über Sicherheitsaspekte, aber auch andere Finanzthemen, wie beispielsweise Aktien. Ganz besondere Aufmerksamkeit widme ich den Wallet Tests, um die besten digitalen Geldbörsen für Kryptowährungen küren zu können.

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