Bitcoin Prognose BTC

Bitcoin kämpft derzeit weiter mit der Marke von 65.000 US-Dollar. Zugleich verteidigt die größte Kryptowährung seit mehreren Wochen die entscheidende Unterstützungszone zwischen 58.000 und 60.000 US-Dollar, an der Käufer zuletzt wiederholt in den Markt zurückkehrten. Nach dem deutlichen Rückgang vom Allzeithoch bleibt Bitcoin zwar klar im Bärenmarkt, kurzfristig könnte jedoch eine richtungsweisende Woche bevorstehen.

Im Mittelpunkt steht die kommende Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. Da Bitcoin empfindlich auf Zinserwartungen, Liquidität und den geldpolitischen Ausblick reagiert, könnten bereits der Zinsentscheid und die anschließenden Aussagen der Federal Reserve darüber bestimmen, ob der Kurs den Widerstand bei 67.000 US-Dollar überwindet oder erneut zur Unterstützung zurückfällt.

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Trader erwartet Bitcoin-Ausbruch nach FOMC

Der Krypto-Trader Michaël van de Poppe bewertet das anstehende FOMC-Treffen als einen der wichtigsten Termine der Woche. Seine Argumentation basiert darauf, dass sich die jüngsten Inflationsdaten abgeschwächt hätten. Dadurch könne sich die Diskussion der Federal Reserve zunehmend von weiteren Zinserhöhungen in Richtung möglicher späterer Zinssenkungen verschieben. Ein entsprechend dovisher Tonfall würde Risikoanlagen unterstützen, da fallende Zinserwartungen gewöhnlich die Finanzierungsbedingungen verbessern und die Attraktivität nicht verzinslicher Anlagen wie Bitcoin erhöhen können.

Van de Poppe hält deshalb einen schnellen Anstieg über 67.000 US-Dollar für möglich. Diese Marke besitzt kurzfristig hohe technische Relevanz: Bitcoin scheiterte zuletzt mehrfach im Bereich zwischen rund 66.000 und 67.000 US-Dollar. Ein überzeugender Ausbruch könnte daher Short-Positionen unter Druck setzen und neues Momentum auslösen. Die Prognose bleibt jedoch klar an eine marktfreundliche Interpretation des Fed-Auftritts gebunden.

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Das CME FedWatch Tool signalisiert aktuell nämlich keine bevorstehende Zinssenkung. Für die Sitzung am 29. Juli preist der Terminmarkt eine Wahrscheinlichkeit von 62,1 Prozent für unveränderte Zinsen in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent ein. Gleichzeitig liegt die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung auf 3,75 bis 4,00 Prozent bei beachtlichen 37,9 Prozent. Eine Senkung wird mit 0 Prozent bewertet. Damit ist das Bild deutlich vorsichtiger als die bullische Einschätzung des Traders: Entscheidend dürfte weniger die eigentliche Entscheidung als vielmehr der Ausblick auf Inflation, Wachstum und den weiteren Zinspfad werden.

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Kapitulation erreicht Ausmaß von 2022

Zusätzlichen Optimismus liefert eine On-Chain-Metrik von CryptoQuant. Die Grafik misst, wie viele Bitcoin innerhalb von 30 Tagen mit Verlust an Börsen transferiert wurden und wie hoch die dabei realisierten Verluste ausfielen. Die aktuellen Ausschläge befinden sich demnach in einer ähnlichen Größenordnung wie während der Kapitulationsphase des Jahres 2022. Dies deutet darauf hin, dass zahlreiche Anleger ihre Positionen nach starken Kursverlusten aufgegeben haben.

Historisch entstehen langfristige Kaufgelegenheiten häufig dann, wenn Verkaufsdruck, Angst und realisierte Verluste extreme Werte erreichen. Schließlich wechseln Coins dabei oftmals von kurzfristig orientierten oder finanziell belasteten Anlegern zu Käufern mit längerem Zeithorizont. Die Metrik beweist jedoch nicht, dass das endgültige Tief bereits erreicht wurde. Auch während einer Kapitulation können weitere Rückgänge folgen. In Verbindung mit der seit Wochen verteidigten Zone um 58.000 bis 60.000 US-Dollar liefert sie dennoch ein Argument dafür, dass Bitcoin näher an einer Bodenbildungsphase liegen könnte. Für langfristige Anleger könnte die aktuelle Schwäche daher eine interessante, aber weiterhin risikoreiche Kaufchance darstellen.

Krypto-Tipp: LiquidChain boomt weiter – jetzt kaufen?

Während Bitcoin kurzfristig vor allem von der Geldpolitik der US-Notenbank und der weiteren Kursentwicklung abhängt, entstehen parallel neue Projekte, die den praktischen Nutzen verschiedener Blockchains erweitern wollen. Genau hier setzt LiquidChain an. Das Projekt entwickelt eine Layer-3-Infrastruktur, die Bitcoin, Ethereum und Solana innerhalb einer gemeinsamen Ausführungsumgebung miteinander verbinden soll.

Damit adressiert LiquidChain eines der größten strukturellen Probleme des Kryptomarkts: Liquidität, Nutzer und Anwendungen sind bislang auf zahlreiche voneinander getrennte Netzwerke verteilt. Bitcoin verfügt über enormes Kapital, Ethereum dominiert weite Teile des DeFi-Sektors und Solana bietet eine besonders schnelle Transaktionsverarbeitung. LiquidChain möchte diese unterschiedlichen Stärken kombinieren, sodass dezentrale Anwendungen theoretisch auf mehrere Ökosysteme gleichzeitig zugreifen können.

liquidchain

Technisch soll die Plattform verschiedene Blockchain-Strukturen überprüfen und verarbeiten können. Dazu zählen unter anderem Bitcoins UTXO-Modell, Ethereum-basierte Kontodaten und Informationen aus Solana-Programmen. Entwickler müssten ihre Anwendungen dadurch nicht mehr für jede Blockchain separat aufbauen. Gleichzeitig könnte Kapital effizienter eingesetzt werden, da Liquidität nicht dauerhaft auf verschiedene Netzwerke und Pools verteilt werden müsste.

Auch der Presale zeigt derzeit eine hohe Dynamik. Laut der aktuellen Projektseite wurden bereits rund 919.665 US-Dollar eingesammelt. Das Finanzierungsziel der laufenden Verkaufsphase liegt bei etwa 1,028 Millionen US-Dollar. Ein LIQUID-Token kostet momentan 0,01484 US-Dollar. Zusätzlich bewirbt LiquidChain das Staking aktuell mit einer variablen Jahresrendite von rund 1.221 Prozent. Derart hohe Werte entstehen häufig in sehr frühen Projektphasen und dürften mit wachsender Zahl gestakter Token deutlich sinken.

Ihr Kapital ist im Risiko.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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