BTC Preis Bärenmarkt

Am gestrigen 03. Februar war der BTC Preis auf 73.000 US-Dollar gefallen, wie der Kurs auf CoinMarketCap zeigt. Trader geben sich geschlagen, nichts scheint den Absturz auf tiefere Tiefen aufhalten zu können. Manche sprechen sogar von Manipulation. Andere Analysten hingegen halten die aktuellen Kursrückgänge für eine normale Entwicklung. Und der Analyst Michaël van de Poppe glaubt, wir hätten den Boden erreicht.

  • BTC Preis: In den letzten 24 Stunden fiel der Bitcoin Preis kurzfristig auf 73.000 US-Dollar
  • Bodenbildung: Analyst Michaël van de Poppe prognostiziert einen Bitcoin-Boden auf der Grundlage des ISM-Einkaufsmanagerindexes
  • Winter der Langeweile: BitwiseInvest-Chef Matt Hougan schreibt, wir befinden uns am Ende eines langen Krypto-Winters

BTC Preis bildet neue Tiefen

Am 03. Februar, zum Börsenstart in den USA, führte ein stetiger Verkaufsdruck zu einem Abfall beim Bitcoin-Kurs. Dieser fiel schließlich auf 73.000 US-Dollar, konnte sich im Anschluss jedoch leicht erholen.

Mittlerweile notiert ein BTC bei 76.000 US-Dollar. Schuld ist diesmal der US-amerikanische Aktienmarkt, der am gestrigen Tag schwere Verluste hinnehmen musste. Der NASDAQ 100 etwa fiel um 1,7 %.

Der Grund: Die Anleger stellen zunehmend die Narrative der Tech- und KI-Firmen infrage. Vor allem die Aktien von Nvidia, Microsoft und Amazon fielen um mehrere Prozentpunkte. Als Folge verkauften die Anleger auch Kryptos und Krypto-ETFs.

Während die Bitcoin-ETFs am Vortag noch Zuflüsse von 561,8 Millionen US-Dollar verzeichneten, flossen gestern wieder 272 Millionen US-Dollar ab. Am stärksten betroffen war der Spot-Bitcoin-ETF von Fidelity mit 148,7 Millionen US-Dollar. Der BlackRock IBIT ETF weist jedoch Zuflüsse von 60 Millionen US-Dollar auf.

Michaël van de Poppe sieht Bodenbildung

Der Gründer und Chef von MNFund, Michaël van de Poppe, schreibt auf X, wir befänden uns in einem langen Bärenmarkt. Dabei verweist er auf den ISM-Einkaufsmanagerindex (PMI), der zum ersten Mal in drei Jahren einen Wert von 50 aufweist.

Die PMI-Daten für den Januar wurden am 02. Februar veröffentlicht und sorgten zunächst für gute Stimmung auf dem Krypto-Markt, sodass Anleger wieder verstärkt Bitcoin kaufen. Analysten stellten schnell eine Korrelation zwischen dem Einkaufsmanagerindex und den Krypto-Kursen fest.

0
Angst
25
Neutral
50
75
Gier
100
Heute
Angst Gier
Extreme Angst 23/100
Gestern
Angst Gier
Extreme Angst 20/100
Durchschnittlich 7 Tage
Angst Gier
Extreme Angst 15/100
30 Tage
Angst Gier
Extreme Angst 20/100

Laut der Analyse von Michaël van de Poppe befanden wir uns in einem der längsten Bärenmärkte, seitdem die FED das Quantitative Tightnening durchgeführt hat. Infolgedessen lag der Einkaufsmanagerindex unter 50. Laut seiner Bitcoin Prognose dürfte der starke, finale Bullrun in den kommenden ein bis drei Jahren starten.

Matt Hougan: Das war ein langer, langweiliger Krypto-Winter

Ein Ende des Bärenmarkts sieht auch der Bitwise-Invest-Chef Matt Hougan. In einem X-Artikel erklärt er, Bitcoin und der Krypto-Markt befänden sich bereits seit langer Zeit in einem winterlichen Bärenmarkt.

Die derzeitige Preisentwicklung sei keine Bullenmarktkorrektur oder ein Dip, sondern ein langweiliger Bärenmarkt wie im Jahr 2022. Das erkläre auch die schlechte Preisentwicklung trotz guter Nachrichten, wie die Ernennung des krypto-freundlichen Kevin Warsh zum neuen Fed-Vorsitzenden.

Laut seiner Analyse startete der aktuelle Krypto-Winter bereits im Januar 2025. Die ETF-Zuflüsse hatten das lediglich verschleiert. Die gute Nachricht: Matt Hougan glaubt, der nächste Crypto Bull Run wird früher als später erwartet starten.

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Alexander pro-investor-shield

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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