Schweizer Verlag bezahlt Angestellte mit Bitcoin – Aprilscherz, aber…!

Der Schweizer Verlag Netzmedien AG gab zu Beginn des Monats bekannt, dass die Löhne der Mitarbeiter bald in Bitcoin ausgezahlt werden sollen. Diese Entscheidung beruht nicht nur auf einem Fiat-to-Crypto-Plan der Unternehmensleitung, sondern auch auf einer internen Mitarbeiterabstimmung. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass dies die optimale Möglichkeit für die Mitarbeiter ist sogar mehr Lohn als gewöhnlich zu erhalten. Wer dieser Meldung Glauben schenkte, ist jedoch einem Aprilscherz aufgesessen, wie hier berichtet wird.

Akzeptanz bei mittelständischen Unternehmen

Doch nicht so schnell, so langsam aber sicher zieht der BTC Token nämlich doch in den Alltag ein. Gerade andere Schweizer Unternehmen, wie Digitec Galaxus und SBB, nutzen die Coin mittlerweile als akzeptierte Zahlungsmethode. Auch das Grand Hotel Dolder verkündete, dass Bitcoins und Ether annehmen möchte. Realisiert wird der Zahlungsverkehr des Züricher Luxushotels mit der App Inapay der Zuger Firm Inacta und des Westschweizer Start Ups Bity.

Zudem äußerte das Autohaus Kessel ähnliche Pläne. Wie es scheint, breiten sich die Kryptowährungen – und besonders der Bitcoin – als öffentliches Zahlungsmittel weiter aus. Durch die Erweiterung der Akzeptanz der digitalen Währungen könnten schon bald flächendeckende Veränderungen hinsichtlich der Einsetzbarkeit der digitalen Währungen mit sich bringen. Fest steht, dass immer mehr Unternehmen, gerade aus dem Mittelstand, die Chancen der Kryptowährungen für sich nutzen.

Volatilität als Problem

Es ist nicht zu leugnen, dass der Bitcoin Kurs nicht ausschließlich gute Tage gesehen hat. Spätestens nach dem Krypto Crash wurde deutlich, dass immer mit Kursschwankungen zu rechnen sein muss. Der Bitcoin verlor bei dem Crash letzten Jahres mehr als 70% an Wert, erholt sich im laufenden Jahr aber sichtlich. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels liegt der Bitcoin Preis bei 4.445,63 Euro. Seit November letzten Jahres erlebte der Bitcoin eine kleine Talfahrt. Nunmehr seit Anfang März scheint der Abwärtstrend überwunden und der Preis stieg um gute 30% an. Um als echtes Zahlmittel akzeptiert zu werden, müsste die digitale Münze jedoch wohl erst ihre Kursschwankungen in den Griff bekommen.


Bildquelle: Photo by tombark (Pixabay)

Please follow and like us:

Über Alex Kons

> 90 Artikels
Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

1 Kommentare

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.