Schweiz: Nahrungsmittelkonzern will die Lieferkette seiner Produkte via Blockchain nachverfolgbar machen

Wie aus einer Pressemitteilung vom 2. Juli hervorgeht, will der Schweizer Nahrungsmittelproduzent Nestlé seine Lieferketten künftig durch die Blockchain-Technologie nachverfolgbar machen. Dafür soll gemeinsam mit der Blockchain-Plattform OpenSC ein Pilorprojekt durchgeführt werden.

Laut Mitteilung sei Nestlé “der erste Nahrungsmittelkonzern, der eine offene Blockchain für das Tracking von Lebensmitteln einsetzt“. Über die Plattform von OpenSC sollen Kunden in der Lage sein, Zugang auf die Daten der nachverfolgten Supply Chain (Lieferkette) zu erhalten.

Im Rahmen der Pilotphase soll erstmal Milch von Landwirten aus Neuseeland bis zu den verarbeiteten Produktionsstätten im Nahen Osten nachverfolgt werden. Ein weiterer Testdurchlauf sei auch in Südamerika geplant, bei der die Lieferkette von Palmöl getrackt werden soll. Mithilfe dieser Testläufe sollen die Funktionsfähigkeit sowie Skalierbarkeit des Blockchain-Systems erprobt werden.

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Durch den Einsatz dieses neuartigen Systems erhofft sich Benjamin Ware, der Hauptverantwortliche für globale Nachhaltigkeit bei Nestlé, eine verbesserte Transparenz:

“Durch den Einsatz einer offenen Blockchain kann jeder Mensch auf der ganzen Welt unsere Daten einsehen und unsere Nachhaltigkeit bewerten.”

Wie Kryptoszene im Juni berichtete, setzt auch die US-amerikanische Supermarktkette Walmart auf die Blockchain-Technologie, um ihre Lieferkette zu optmieren.

 

Bildquelle: Photo von aditza121

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Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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