Österreich: Textilfaser-Produzent will Modebranche mit Blockchain-Technologie umweltbewusster machen

Am 5. September gab die Lenzing Gruppe – ein Hersteller von Textilfasern aus Holz – bekannt, dass das Unternehmen die Tests eines Blockchain-Systems für Herkunftsnachweise für die in Kleidung genutzte Rohstoffe erfolgreich abgeschlossen hat.

Das Pilotprojekt wurde beim diesjährigen Fashion Summit in Hongkong präsentiert, dass Lenzing zusammen mit der Tracking-Plattform für Kleidungen “TextileGenesis“, dem WWF sowie der in Hongkong ansässigen Marke „Chicks“ realisiert hat.

Wie die Plattform genau funktioniert, erklärt Lenzing:

Werbung

“Die Blockchain-Technologie ermöglicht allen Kunden und Partnern, Fasern der Marke Tencel und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt bis zur Kleidung und zu den Heimtextilien zu identifizieren. Darüber hinaus bietet die neue Technologie Konsumenten auch die Möglichkeit, die Zusammensetzung eines Kleidungsstückes sowie die dahinterliegende textile Lieferkette vor dem Kauf durch einfaches Scannen eines Barcodes zu überprüfen.”

Damit dies ermöglicht wurd, gibt Lenzing bei jeder physischen Lieferung sogenannte Tencel-Fibercoins auf einer Blockchain heraus, die als digitale Kennzeichnung sowie Authentifizierungsmechanismus fungieren und somit “eine verlässliche Überwachung entlang der gesamten Wertschöpfungskette” gewährleisten.

Erstmals wurde die Plattform gemeinsam mit Chicks erprobt, wobei der Weg von der Faser bis zum Vertrieb von insgesamt 49 Artikelpositionen im Kleidungsbereich (ca. 25.000 Stück) nachverfolgt wurden.

 

Photo by TheDigitalArtist (Pixabay)

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

Ersten kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.