Nach zahlreichen schwachen Handelstagen zeigt sich am Kryptomarkt heute erstmals wieder eine kräftige Erholungsbewegung. Nicht nur Bitcoin stabilisiert sich, auch viele Altcoins legen deutlich zu. XRP steigt zwar um rund 3,5 Prozent, bleibt damit jedoch klar hinter anderen Schwergewichten zurück. Solana gewinnt rund 8 Prozent, Ethereum etwa 5,5 Prozent.
Auf Wochensicht notiert XRP sogar rund 7 Prozent im Minus und ist damit der schwächste Coin unter den Top 10. In den vergangenen drei Monaten hat XRP mehr als ein Drittel seines Wertes verloren, rutschte zuletzt unter die psychologische Marke von 1,50 US-Dollar und bleibt meilenweit vom Allzeithoch entfernt. Die relative Schwäche ist offenkundig, der Abwärtstrend weiterhin intakt. Doch was zeigt die Ripple Prognose?

Trader sieht bullisches Setup: Dieses Chartmuster als Wendepunkt?
Trotz der klar erkennbaren relativen Schwäche verweist der bekannte Trader EGRAG CRYPTO auf ein weiterhin bullisches Setup im Chart von XRP. Im Fokus steht dabei eine sogenannte „Descending Broadening Wedge“ im Zwei-Wochen-Zeitrahmen. Diese Chartformation ist durch fallende, sich aber auseinanderweitende Trendlinien gekennzeichnet und gilt in der technischen Analyse häufig als potenziell bullisches Umkehrmuster – insbesondere dann, wenn der Kurs die untere Struktur verteidigt.
https://twitter.com/egragcrypto/status/2022936970117222678
Laut seiner Einschätzung formt die aktuelle Zwei-Wochen-Kerze – die kurz vor dem Abschluss steht – entweder einen Hammer oder eine Dragonfly Doji. Beide Kerzenformationen treten typischerweise nach einem ausgeprägten Abwärtstrend auf und werden als klassische Umkehrsignale interpretiert.
Charakteristisch ist dabei ein langer unterer Schatten, der signalisiert, dass Verkäufer den Kurs zwar deutlich nach unten drückten, Käufer jedoch zum Ende der Periode stark zurückkamen und den Preis wieder anhoben.
Entscheidend sei zudem, dass XRP aktuell an der unteren Begrenzung der übergeordneten Struktur reagiert, ohne diese signifikant zu durchbrechen.
Solange diese Unterstützung hält, bleibt das übergeordnete Setup aus charttechnischer Sicht intakt. Der Trader betont dabei, dass die langfristige Marktstruktur über kurzfristiger Volatilität stehe. Erst ein klarer Bruch der unteren Trendbegrenzung würde das bullische Szenario negieren. Bis dahin sieht er trotz der relativen Schwäche weiterhin die Möglichkeit einer mittelfristigen Trendwende.
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