WTF Google? Trotz Verbot – Scams in den Google Ads nehmen zu

WTF Google? Trotz Verbot – Scams in den Google Ads nehmen zu
Rate this post

Wie Google gestern bekanntgegeben hat dürfen ab Oktober regulierte Exchanges wieder Werbung bei Google schalten allerdings müssen sie sich dafür bewerben. Die Werbung wird zunächst nur in den USA und Japan ausgespielt. Wer sich aber die Suchergebnisse anschaut der sieht, dass zahlreiche Scams mittlerweile Wege gefunden haben die Verbote zu umgehen.

Zu Beginn des Jahres haben viele der großen amerikanischen Tech Konzerne allen voran Google, Facebook und Twitter Werbung für Produkte aus dem Krypto Bereich auf ihren Plattformen untersagt. Mittlerweile hat Facebook das Verbot aber wieder gelockert und erlaubt es einigen Unternehmen erneut zu werben.

Nach Facebook lockert jetzt auch Google seinen Ban und gibt die Werbung zum Teil wieder frei. Laut eigenen Angaben dürfen ab Oktober regulierte Exchanges (z.B. Coinbase) wieder bei Google werben. Dafür müssen sie sich aber bewerben. Darüber hinaus kommt hinzu, dass die Werbung zunächst nur in den USA und Japan ausgespielt wird. Für Deutschland gilt nach wie vor ein Verbot, dass z.B. für Kryptowährungen und zugehörige Inhalte nicht geworben werden darf.

Wer sich die derzeitigen Google Ads in Deutschland bei Keywords wie „Bitcoin“ und „Bitcoins kaufen“ anschaut dem fällt auf, dass clevere Online Marketer hier schon länger Möglichkeiten gefunden haben die Verbote zu umgehen.

Werbung bei den Keywords “Bitcoins Kaufen”

Tatsächlich ist die Frage wie es zwei offensichtliche Scams im oberen Beispiel schaffen als Werbung ausgespielt zu werden. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass die angezeigten Werbungen 3 und 4 nie in der Höhle des Löwen waren. Darüber hinaus führen die Links auch nicht zu Wired oder der CME Group. Unglaublich das Google in Deutschland hier so einfach Scams zulässt und ahnungslose Verbraucher dazu getäuscht werden. Dabei existieren die Höhle der Löwen Scams seit Monaten und Google unternimmt so gut wie NICHTS dagegen. WTF?

Es hat also durchaus einen guten Grund, dass Google Werbung im Krypto Bereich verbietet allerdings bringt es nichts wenn die Verbote so schlecht umgesetzt werden.


Wer noch keine Bitcoins besitzt kann die Kryptowährung bei Coinbase (10$ Startguthaben Gratis) kaufen. Für erfahrene Anleger gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit Kryptowährungen (BTC, ETH, IOTA, XRP etc.) bei Plus500 oder BitMEX (Anleitung) mit einem Hebel von maximal 1:300 zu handeln oder auch zu shorten.

Please follow and like us:

2 Comments

  1. Als ich angefangen habe mich über Kryptowährungen zu informieren, war diese Anzeige “Höhle der Löwen” einer der ersten auf die ich gestossen bin, allerdings nicht bei der Google-Suche sondern als Werbeanzeige auf einer anderen, relevanten Seite. Ist sehr geschickt gemacht und bezieht sich auf den Kryptohandel mit Bots, sichere u. hohe Renditen monatlich werden versprochen, man möchte sofort einsteigen. Aber bei längerer Suche findet man einige Warnhinweise vor diesen Scamseiten, bei denen der Totalverlust droht. Es ist praktisch unmöglich solche Suchergebnisse auszuschliessen, aber die bezahlten Anzeigen von solchen Betrügerseiten sollte Google tunlichst vermeiden.

  2. Ich verfolge diese Anzeige (“Höhle des Löwen”) auch schon seit mehreren Monaten auf Google und auch auf Coinmarketcap. Ich habe Coinmarketcap über ihren Support sogar darüber informiert, daß diese Scam-Werbung seit Monaten immer wieder in Ihrer Werbebanner-Rotation läuft.
    Die Antwort war, daß Sie nicht die Zeit haben jeden Werbebannerlink auf Scams zu untersuchen und auch nicht für deren Inhalt verantwortlich sind.
    Auch irgendwie fragwürdig.

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*