Veröffentlicht Satoshi Nakamoto ein Buch?

Veröffentlicht Satoshi Nakamoto ein Buch?
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Auf der Seite Nakamotofamilyfoundation.org ist ein Buchauszug veröffentlicht worden, der laut eigenen Angaben von Satoshi Nakamoto stammen soll, dem bisher unbekannten Erfinder von Bitcoin.

Bis heute ist nicht klar wer sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoti verbirgt. Immer wieder gab es zwar Versuche dies herauszufinden aber keiner der Versuche war bisher erfolgreich. Ein Newsweek Artikel aus dem Jahre 2014 behauptet, dass ein in Kalifornien lebender Amerikaner mit japanischen Wurzeln Satoshi Nakomoto sein soll. Wired glaubte im Jahr 2015, dass der Autralier Craig Wright Satoshi Nakamoto sein könnte.

Bisher konnte aber niemand Beweise vorlegen und es ist auch nicht davon auszugehen, dass einer der beiden Satoshi Nakamoto ist, auch wenn es zumindest Craig Wright immer behauptet. Es wird vermutet, dass Satoshi Nakamoto knapp 900.000 der ersten Bitcoins besitzt. Diese wurden bis heute nicht auf der Blockchain transferiert. Der einfachste Weg für Satoshi Nakamoto wäre also einen der frühen Bitcoins zu transferieren als Beweis dafür, dass es sich bei demjenigen tatsächlich um Satoshi Nakamoto handelt.

Auf der Seite Nakamotofamilyfoundation.org hat ein unbekannter, der behauptet Satoshi Nakamoto zu sein, jetzt ein Auszug aus dem Buch veröffentlicht, dass er gerade schreibt. In dem Buch will er erklären, wie es zu Bitcoin kam und was die Ereignisse rund um die Entstehung von Bitcoin waren. Er erzählt unter anderem wie der Kontakt zu den frühen Unterstützern von Bitcoin zu Stande kam und was er dabei für einen Eindruck hatte.

Das Magazin Wired, dass früher schon einmal behauptet hatte Craig Wright sei Satoshi Nakamoto, hat sich die Mühe gemacht und die bisher veröffentlichen Seiten einem Faktencheck unterzogen. Allerdings endete dieser ergebnislos. Denn einige der beteiligten Personen von damals sind entweder mittlerweile Tod oder wollen sich aus den ganzen Satoshi Nakamoto Spekulationen raushalten.

Alles in dem Buch veröffentlichte ist bisher entweder schon irgendwo öffentlich geworden oder nicht mehr nachvollziehbar. So widmet der vermeintliche Satoshi Nakamoto dem frühen Bitcoin Unterstützer Harold Finney etwa eine ganze Seite. Dieser ist allerdings schon im Jahr 2014 verstorben, daher sind die einzelnen Punkte auch nicht mehr nachprüfbar.

Eine gesunde Skepsis ist also angebracht ob es sich dabei tatsächlich um Satoshi Nakamoto handelt. Wenn er die Aufmerksamkeit wirklich auf sich ziehen möchte, so wie es die Buch Veröffentlichung erahnen lässt, dann wäre es zunächst einfacher gewesen einen der frühen Bitcoins zu transferieren.

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