Der Gerichtsprozess SEC vs. Ripple tritt in die letzte Phase ein. XRP-Anleger sind angesichts der Gerüchte über ein baldiges Ende des Verfahrens erfreut, die nun von Cardano-Gründer Charles Hoskinson noch einmal angeheizt wurden.

Ripple Prognose: fällt die 0,40 USD Marke?

Das Wichtigste auf einen Blick

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  • Der XRP-Preis ringt aktuell mit der Hürde bei 0,400 US-Dollar
  • In der Spanne zwischen 0,368 und 0,363 US-Dollar könnten Käufer aktiv werden
  • Kann das Unterstützungsniveau bei 0,349 US-Dollar nicht verteidigt werden, verliert die bullische XRP Prognose ihre Gültigkeit

Der XRP-Preis liegt heute bei 0,391 US-Dollar bei einem 24-Stunden-Handelsvolumen von 931,4 Millionen US-Dollar. Der Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden um 30 Prozent gefallen. Auf CoinMarketCap belegt XRP Platz #6, mit einer Marktkapitalisierung von 19,7 Milliarden US-Dollar.

  • ripple
  • XRP
    (XRP)
  • Preis
    $0.522
  • Marktkapitalisierung
    $28.87 B

XRP hat auf Wochensicht Federn lassen, konnte sich aber oberhalb der Marke von 0,372 US-Dollar konsolidieren, die eine Unterstützungsniveau darstellt. Momentan scheint sich der Abwärtstrend durchzusetzen und könnte den Bereich zwischen 0,368 und 0,363 US-Dollar wiederholt antesten.

Wer hier risikobewusst kaufen möchte, sollte berücksichtigen, dass im vorgenannten Preisbereich ein Fair Value Gap besteht. Die Chancen für eine Trendumkehr sind an derart ungleich gewichteten Punkten sehr hoch.

Dem Risiko eines weiteren Kursverlustes steht im Bereich zwischen 0,368 und 0,363 US-Dollar aber auch eine Chance auf einen schnellen Anstieg gegenüber. Voraussetzung dafür ist, dass die Hürde von 0,40 US-Dollar übersprungen wird.

Im 4-Stunden-Chart zeigt sich ebenfalls eine Aufwärtsbewegung, die aber bei Durchbrechen der Unterstützung bei 0,349 US-Dollar ein tieferes Tief erzeugen würde. Die Annahme einer Hausse wäre mit dem Erreichen eines tieferen Tiefs widerlegt und die Bären könnten die 0,314 US-Dollar-Marke anvisieren.

SEC-Klage: Urteil näher als erwartet

In wenigen Tagen, vielleicht Stunden, könnte die Kryptowelt herausfinden, wer aus dem Rechtsstreit zwischen der US-amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) und Ripple als Sieger hervorgehen wird.

Mit dem erwarteten Urteil würde gerichtlich festgestellt, ob Ripple tatsächlich gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen hat oder eben nicht. Im Zentrum der Anklage der SEC steht die Behauptung, dass der XRP-Token juristisch wie ein Wertpapier zu behandeln sei und Ripple daher rund 1,3 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren eingenommen habe.

Es wird erwartet, dass, falls auch die mit dem Fall betraute Richterin, Analisa Torres, zu diesem Schluss kommt, eine Verurteilung von Ripple wegen des Handels mit nicht registrierten Wertpapieren folgen würde.

Wird XRP hingegen seitens des Gerichts nicht als Wertpapier eingestuft, läge nach der gängigen Meinung der Beobachter auch kein gesetzlicher Verstoß vor, und die Verantwortlichen bei Ripple wären frei zu sprechen.

Da die Frist zur Einreichung der finalen Unterlagen beider Parteien bereits verstrichen ist, wird ein baldiges Urteil erwartet. Laut Gerüchten, die bis zum Cardano-Gründer Charles Hoskinson vorgedrungen sind, könnte dieses Ende schon morgen gekommen sein.

Hoskinson warnt vor den „katastrophalen Auswirkungen“ des Urteils

Hoskinson sagte, er habe Gerüchte gehört, dass das durch die SEC angestrengte Verfahren gegen Ripple schon am 15. Dezember zu einem Ende kommen könnte.

Die SEC hatte Ripple, dessen CEO Brad Garlinghouse sowie das Vorstandsmitglied Chris Larsen im Dezember 2020 verklagt. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Klage nur einen Tag nach dem Rücktritt des ehemaligen SEC-Vorsitzenden, Jay Clayton, eingereicht wurde.

Die Ripple-Verteidigung fußt in erster Linie auf der Annahme, dass der Handel mit XRP nicht den Kriterien des sogenannten Howey-Tests entspricht und daher schlicht nicht als Wertpapierhandel zu werten ist.

Hoskinson merkte in einem Ask-me-Anything-Format, das am 11. Dezember auf Youtube gestreamt wurde, an, dass der Ausgang des viel beachteten Krypto-Gerichtsprozesses wahrscheinlich „katastrophale“ Auswirkungen auf den bereits erschütterten Krypto-Sektor haben werde

Die Gerüchte, die auch Hoskinson wiedergibt, gehen vom nicht unwahrscheinlichen Szenario aus, dass in kürzester Frist ein Urteil im Fall ergehen könnte. Beide Parteien haben vor einigen Tagen ihre finalen Anträge eingereicht, in denen jeweils ein Richterspruch im Eilverfahren gefordert wird. Sowohl Ripple als auch die SEC drängen also auf ein schnelles Urteil, ohne Gerichtsverfahren.

Ein Urteil mit Signalwirkung – unabhängig vom Ausgang?

Das vielseitig erwartete Urteil ist nicht nur in Bezug auf die Zukunft von Ripple wichtig, sondern wird in der gesamten Kryptoszene sowie in der herkömmlichen Finanzwelt zitiert werden. Mit dem Richterspruch ist schließlich auch die Feststellung verbunden, welche (digitalen) Vermögenswerte in den USA als Wertpapiere gelten.

Ripple hatte in den letzten Monaten einige Auseinandersetzungen gegen die SEC für sich entscheiden können. Beispielsweise wurden Dokumente über SEC-Mitarbeiter zugelassen, die, laut Ripple, selbst mit XRP gehandelt haben sollen.

Auch wenn dieser und weitere Teilerfolge den Optimismus der Ripple-Anhänger gestärkt haben, sind längst nicht alle Beobachter davon überzeugt, dass das Blockchain-Unternehmen heil aus dem juristischen Kampf herauskommen wird.

Gene Hoffman, COO von Chia Network, deutete beispielsweise in einem Tweet an, dass die Richterin zugunsten der SEC entscheiden wird. Das Urteil könnte gar nicht anders lauten, als dass die Verkäufe von XRP durch Ripple den Coin zu einem Wertpapier gemacht haben.

https://twitter.com/hoffmang/status/1600318682747785217?s=20&t=crxrNU23U0OmyoBOZNIKWw

Dennoch gilt es in diesem Fall erst einmal abzuwarten, ob die Gerüchte über das bevorstehende Ende des Prozesses sich tatsächlich bewahrheiten werden. Immerhin hatte, anders als Hoskinson, Ripple-Chef Garlinghouse zuvor erklärt, dass frühestens in der ersten Jahreshälfte 2023 mit einem Urteil zu rechnen sei.

Fazit

Auch wenn sich charttechnisch eine Konsolidierung und damit ein Rückgang der Volatilität des XRP-Kurses zeigt, ist der Ripple-Coin durch die aktuellen Berichte über ein mögliches baldiges Ende der SEC-Klage unter Druck.

Mit der offenen Gerichtsentscheidung über die Charakterisierung von XRP als Wertpapier ist auch die zwischenzeitliche Kursentwicklung offen und daher kaum zu prognostizieren. Die Chancen-Risikoabwägung ist, wie bei jeder Handelsentscheidung, allein vom Händler selbst durchzuführen.

Es wird spannend sein, zu sehen, wie sich Käufer und Verkäufer bei einem erneuten Test der FVG zwischen 0,368 USD und 0,363 USD verhalten werden. Es kann ein idealer Einstieg sein, um 20 Prozent Rendite zu erzielen, oder der Ausgangspunkt für ein bärisches Momentum.

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Christian Becker

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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