Michael Saylor Quantum

Michael Saylor ist eine gehypte Person der Krypto-Szene, muss aber auch viel Kritik einstecken. In einem X-Post schrieb er, die größte Gefahr für Bitcoin bestehe in ambitionierten Opportunisten, die Änderungen am Protokoll vornehmen wollen. Diese Aussage entfachte wieder die Debatte um Use Cases von Bitcoin und der Blockchain. Auch das Thema Quantumresistenz spielt bei der Debatte eine Rolle.

  • Protokolländerungen: Michael Saylor von Strategy warnt vor Opportunisten, welche Änderungen an Bitcoins Protokoll vornehmen wollen
  • Quantumresistenz: Protokolländerungen seien jedoch notwendig, um Bitcoin gegen Quantencomputer zu schützen
  • Use Cases: Andere wollen weitere Use Cases für Bitcoin schaffen, wie etwa NFTs auf der Blockchain

Strategy’s Michael Saylor löst Debatte aus

Nicht jeder in der Krypto- und Bitcoin-Community liebt ihn: Michael Saylor, Gigabulle und Mitgründer von Strategy, dem größten Bitcoin-Treasury-Unternehmen der Welt. Erst kürzlich hat Strategy wieder bekannt gegeben, Bitcoin zu kaufen.

Doch das war es nicht, was die aktuelle Debatte rund um Bitcoins Protokoll, Knots, Core und Quantencomputer ausgelöst hatte. Am 24. Januar postete er auf X, die größte Gefahr für Bitcoin seien ambitionierte Opportunisten, welche sich für Protokolländerungen aussprachen.

Dabei könnte es sich um zwei Gruppen handeln: Einerseits gibt es jene Entwickler, die Bitcoin mehr Use Cases verschaffen wollen. Anlass für den Post könnte das Bitcoin Improvement Proposal 110 (BIP-110) gegeben haben.

Hierbei handelt es sich um einen temporären Soft Fork für das Bitcoin-Protokoll. Dieses Update soll die Menge an Daten innerhalb einer Transaktion limitieren. Derzeit unterstützen 3,26 % aller Nodes dieses Update.

Mit einem solchen Update würde sich Bitcoin vor allem auf seine Funktion als Wertspeicher fokussieren. Bereits im Jahr 2025 hatte die Debatte um Bitcoin Core vs Knots die Community gespalten. Auch hierbei ging es um das Datenvolumen der Bitcoin-Transaktionen.

Einige wollen die Funktionen von Bitcoin erweitern, etwa für non-fungible Tokens (NFTs) oder als universeller Datenspeicher. Andere meinen, das würde zu einem Datenspam führen, der Bitcoin verlangsamt und Transaktionen unnötig verteuert.

Zuweilen wird den Befürwortern von Core vorgeworfen, sie würden das Bitcoin-Netzwerk bewusst sabotieren wollen. Die Core-Entwickler jedoch warnten vor Zensur und einer Politisierung der Software.

Quantencomputer als größte Gefahr

Andere interpretieren den Post so, dass Michael Saylor eigentlich von Quantumresistenz spricht. Die Gefahr durch Quantencomputer ist das aktuelle FUD-Thema. Zuvor war es Energieverbrauch und Umweltverschmutzung, davor Kriminalität und Terrorfinanzierung.

Nic Carter von Castle Island Ventures schreibt auf X, die Community würde diese Gefahr verkennen. Er warnt, die immense Rechenleistung der Quantencomputer wäre eine reale Bedrohung für Bitcoin und man müsse schnell neue Entwicklungen voranbringen.

Diese Eile ist es jedoch, die viele Kritiker auf den Plan ruft. Ständig werden neue Entwicklungen diskutiert, erprobt, vorangebracht, wie Adam Beck antwortet. Doch mit der Implementierung lässt man sich Zeit – aus guten Gründen.

Voreilige, hastige Updates könnten Schwächen und Bugs auf Protokollebene einführen. Und genau das will die Bitcoin-Community verhindern. Im Kern soll Bitcoin verlässlich, dezentral und trustless sein. Dass sich auch mal die Gemüter erhitzen, sollte daher niemanden verwundern.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

Alexander pro-investor-shield

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

Ersten kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.