Ethereum ETH kaufen Prognose

Der erfolgreiche Start des lang erwarteten Fusaka-Upgrades war für Ethereum ein wichtigster Meilenstein. Die technische Neuerung verändert nicht nur die Skalierung des Netzwerks, sondern greift auch tief in die Token-Ökonomie von ETH ein. Parallel dazu reagiert der Markt deutlich positiv: Der ETH-Kurs legte rund 5 % zu und hat wichtige Widerstandsbereiche überwunden. Jetzt stellt sich die Frage, wie realistisch ein Kursanstieg in Richtung 4.000 $ im Dezember tatsächlich ist.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Fusaka-Upgrade: Neue Mindestgebühren für L2s, mehr Burn und erstmals deflationäres Potenzial für ETH.
  • Technische Verbesserungen: PeerDAS reduziert Bandbreite, Gaslimit steigt, Gebühren für L2-Transaktionen sinken deutlich.
  • Marktreaktion: ETH steigt von 2.730 $ auf über 3.200 $, starke Wallet-Akkumulation und 190.000 neue Wallets pro Tag.
  • Bullische Signale: RSI-Muster erneut aktiv; Kursziele zwischen 3.800 $ und 4.300 $ möglich, wenn Widerstand bei 3.300–3.400 $ bricht.

Das steckt hinter dem neuen Ethereum-Upgrade

Mit dem Fusaka Upgrade ist gestern endlich das lang erwartete nächste Ethereum-Upgrade live gegangen. Die Aktualisierung kombiniert mehrere technologische Entwicklungen wie Osaka, Fulu und PeerDAS und greift tief in das ökonomische Fundament von Ethereum ein. Viele Marktteilnehmer unterschätzen derzeit noch, wie stark sich das Angebotsverhältnis von ETH durch Fusaka verändern könnte. Vor dem Upgrade gab es noch eine gewisse ökonomische Schieflage bei Ethereum.

Über 85 % aller Ethereum-Transaktionen laufen über L2-Netzwerke wie Arbitrum, Optimism, Base oder zkSync. Die Netzwerke profitieren von Ethereums Sicherheit, müssen dafür aber praktisch nichts bezahlen. Das hat massive Folgen gehabt. Obwohl Ethereum technologisch skalierte, sank die Burnrate des ETH-Tokens. Im Ergebnis wurde ETH in den Jahren 2024 und 2025 leicht inflationär, obwohl eigentlich mehr Aktivität auf Ethereum stattfand als jemals zuvor. Das Upgrade führt nun jedoch verpflichtende Mindestgebühren für alle L2-Blobs ein. Jede L2-Transaktion erzeugt damit automatisch eine Zahlung an Ethereum, die direkt verbrannt wird. Damit verschiebt sich der Wertfluss erstmals zugunsten von Ethereum.

Viele Analysten bezeichnen Fusaka als größten Wertveränderungsmechanismus seit der Einführung von EIP-1559. Durch Fusaka könnte Ethereum jetzt zum ersten Mal seit Jahren wieder deflationär werden. Vor Fusaka wurden pro Jahr circa 620.000 ETH an Staker ausgegeben, gleichzeitig wurden circa 350.000 ETH pro Jahr verbrannt. Nach Fusaka könnten L2-Burns um 200.000–400.000 ETH jährlich steigen, womit der gesamte ETH-Burn bei 600.000+ ETH pro Jahr liegen würde.

Dabei ist dies nur eine konservative Schätzung, und sollte die L2-Adoption weiter voranschreiten, könnten in Zukunft sogar über 1 Million ETH-Coins jährlich verbrannt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt von Fusaka ist der Umstand, dass PeerDAS den Bandbreitenbedarf für Validatoren um 85 % reduziert, wodurch L2 mehr Daten günstiger veröffentlichen und damit ihre Kapazität massiv erhöhen können. Das Gaslimit steigt obendrein von 36 Millionen auf 60 Millionen pro Block. Das bedeutet, dass mehr Transaktionen in jeden Block passen, wodurch mehr Base Fees anfallen.

Mit Fusaka sinken auch die Gebühren für Swaps, Bridges, Gaming, Social Apps und viele alltägliche Transaktionen deutlich. Das könnte die Ethereum-Aktivität zusätzlich steigern. Mit Fusaka wird Ethereum also noch effizienter, skalierbarer und deflationärer. Es ist wenig verwunderlich, dass der Markt sehr positiv auf die erfolgreiche Implementierung von Fusaka reagiert.

Nachfrage nach ETH ist direkt deutlich gestiegen

Der ETH-Kurs schoss von seinem letzten Tiefststand bei 2.730 $ am 1. Dezember heute bereits wieder auf über 3.200 $ in die Höhe. Vor allem große Shark-Wallets, die 1.000 bis 10.000 ETH halten, zeigen laut Daten von Santiment gerade einen klaren Akkumulationstrend. Zudem verzeichnet ETH 190.000 neue Wallets, die aktuell pro Tag registriert werden, was auf wachsendes Interesse an ETH hindeutet. Durch den Kurssprung über 3.200 $ bewegt sich ETH laut dem Analysten Ted Pillows nun weiter auf das nächste wichtige Widerstandsniveau bei 3.300 $–3.400 $ zu.

Sollte ETH auch diese Widerstandszone überwinden können, könnte der Kurs schnell weiter in Richtung 3.800 $ oder sogar 4.000 $ steigen. Bei einer Rejection beim 3.400-$-Niveau könnte jedoch auch ein Retrace in Richtung 3.000 $ folgen. Neben dem neuen Fusaka Upgrade deuten jedoch noch weitere Faktoren darauf hin, dass das positive Szenario eintreten könnte.

So ist der ETH-RSI im 1-Tages-Timeframe wieder auf einen niedrigen Stand von zwischenzeitlich nur noch 30 zurückgefallen und jetzt wieder auf 50 gestiegen. In den letzten 5 Jahren ist der ETH-Kurs jedes Mal um mindestens 45 % gestiegen, wenn der tägliche RSI dieses Muster zeigte, welches heute getriggert wurde. Sollte ETH sich auch dieses Mal wieder entwickeln wie die letzten 5 Male, als dieses RSI-Muster eintrat, könnte also eine Rallye auf 4.300 $ oder noch mehr bevorstehen. Ob die 4.000-$-Marke bereits im Dezember durchbrochen wird, kann derzeit nicht prognostiziert werden. Doch dass ETH vom aktuellen Niveau starkes Rallye-Potenzial hat, steht laut den Prognosen vieler Analysten außer Frage.

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Patryk pro-investor-shield

Die Leidenschaft für Finanzen ist in ihm schon immer präsent gewesen. Auf der Suche nach finanzieller Freiheit stieß er dann "zufällig" auf Kryptowährungen. Seitdem verbringt er kaum einen Tag, ohne sich auf dem neuesten Stand zu halten. Die Verbindung zur traditionellen Aktienmarkt-Kausalität machte es unumgänglich, sich auch intensiv damit auseinanderzusetzen.

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