Ethereum Prognose von heute (1)
  • ETH notiert wieder bei 3.030,03 USD – Wie geht es  jetzt weiter? Hält die Marke von 3.000 USD? Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 365,7 Mrd. USD,
  • Der Rückgang aus dem Bereich oberhalb von 3.100 USD bis knapp über 2.800 USD zeigt die Dynamik des Marktes. Der Einbruch scheint zumindest vorerst gestoppt.
  • Im Abwärtsimpuls das größte Volumen, während im Rebound ein erheblicher Rückgang zu beobachten ist. Verkäufer scheinen aktuell aktiver zu sein.

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Der Ethereum-Chart sieht zurzeit ruhiger aus, als er tatsächlich ist. Mit 3.030,03 USD stehen sie im Bild, sauber und fast unspektakulär. Genau das ist der Grund, warum die Situation trügerisch ist. Die Reise dorthin erzählt eine andere Geschichte.

Der Abverkauf aus dem Bereich oberhalb von 3.130 USD beginnt ohne Verzögerung, beschleunigt sich unterhalb von 3.100 USD und endet erst dort, wo Liquidität sichtbar wird. Etwas unter 2.800 USD. Weder zufällig noch elegant, sondern mit Nachdruck.

Das Volumen konzentriert sich in dieser Zone. Kein schleichendes Einsammeln, sondern ein plötzlicher Wechsel. Verkäufer werden aggressiv abgefangen; Käufer greifen zwar zu, aber nicht aus Überzeugung. Die langen unteren Lunten sind ein deutliches Zeichen. Das ist eine Reaktion, keine eine Wende. Der Markt sinkt, erholt sich, steht still.


ETH hat sich vorsichtig erholt

Es folgt kein Durchziehen, sondern ein vorsichtiges Hochziehen in Etappen. Kerzenkörper klein, Richtung wechselt, Volumen reduziert sich. Wer hier nach Stärke sucht, wird nicht fündig.

Der Bereich zwischen 2.780 und 2.820 USD fungiert technisch gesehen als erste wichtige Unterstützung. An dieser Stelle befindet sich das Verlaufstief. Hier konzentriert sich die Aktivität. Diese Zone bleibt momentan, weil sie gehalten werden muss. In unserer Ethereum-Prognose schauen wir uns die Entwicklung noch näher an.

Darunter ist Raum. Damit wird der Kurs von 2.620 USD unweigerlich ins Visier genommen. Nicht als Vorhersage, sondern als offene Struktur im Diagramm. Solange dieser Bereich nicht betreten wurde, bleibt er Teil des Szenarios. Niveaus dieser Art werden von Märkten nicht vergessen.

Der Kurs scheint nach oben gefesselt zu sein. Jede Aufwärtsbewegung endet bisher unsauber um 3.100 USD. Weder Expansion noch Follow-through. In diesem Bereich treffen alte Seitwärtszonen und kurzfristige Abwärtstrendlinien aufeinander.

Widerstände sind bei 3.250 USD erkennbar

Ein dichter Widerstandsbereich befindet sich mit 3.250 USD darüber, technisch gesehen ist er sauber, aber momentan ist er nicht erreichbar. In dem Bereich von 3.300 bis 3.350 USD befindet sich das Niveau der mittelfristigen Abwärtsstruktur. Sie legt den Rahmen fest. Alles, was darunter liegt, bleibt korrektiv.


Nach dem Tiefpunkt ist eine sanfte Aufwärtsstruktur zu erkennen. Ja, höhere Tiefs sind sichtbar. Doch sie haben kein Gewicht. Es mangelt an Volumen, es fehlt die Dynamik und die Überzeugung fehlt. Es sieht eher aus wie ein Sortieren nach Schock, als dass es eine Bodenbildung wäre.

Weder eine klassische Umkehrformation noch ein sauberer Abschluss der Abwärtsbewegung sind zu erkennen. Der Markt ist da, doch er sammelt sich nicht. Das Volumen untermauert diese Interpretation ohne jeden Zweifel. Der Höhepunkt ist erreicht im Abverkauf. Danach lässt die Aktivität nach.

Käufer sind nicht koordiniert und treten selektiv auf. Das deutet auf eine Erholungskorrektur innerhalb eines bestehenden Abwärtstrends hin. Das Gleiche gilt für die Marktkapitalisierung. Der Rückgang auf etwa 365,7 Mrd. USD ist dem Preis gefolgt, nicht umgekehrt. Weder Kapitalstrom noch struktureller Zufluss.

Zieht ETH in einen neuen Zyklus ein?

Die Betrachtung im Zyklus fügt sich problemlos ein. Ein weiteres Abgabepotenzial wird durch die Verbindung der Elliott-Wellen-Logik mit Zeitzyklen angezeigt. Der Markt zeigt sich kurzfristig stabil, doch mittelfristig bleibt er unter Druck. Das Hauptszenario sieht einen Rücklauf in tiefere Zonen vor, idealerweise mit der Bildung eines Zwischentiefs in den kommenden Wochen.

Es ist möglich, dass danach eine stärkere Gegenbewegung kommt, vielleicht sogar im Umfang von mehreren Dutzend Prozent. Diese Bewegung wäre korrigierend. Eine B-Welle, aber kein neuer Bullenmarkt.


Der Ausblick bleibt derzeit aber ernüchternd. Die übergeordnete Struktur deutet auf einen fortdauernden Bärenmarkt hin, dessen letzte Phase vermutlich eher im Jahr 2026 beginnt.

Zielzonen im dreistelligen Bereich erscheinen momentan extrem, doch sie fügen sich in das langfristige zyklische Bild ein. Es wäre erst dort aus technischer Sicht möglich, eine belastbare Akkumulationszone zu schaffen. Alles davor ist Übergang.

In der kurzen Frist schwankt der Kurs zwischen 2.950 und 3.100 USD. Dieser Zeitraum sieht aus wie ein Wartebereich. Es fehlt der Druck nach oben, aber auch der Auslöser nach unten. Ohne Volumen ist ein Ausbruch bedeutungslos. Ein Bruch an der Unterkante lässt das Bild schnell und deutlich verändern. Der Markt erscheint ruhig. Er ist es nicht. Er ist voller Spannung. Das Kaufen von Ethereum könnte sich lohnen, ist aber derzeit riskant

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Thomas pro-investor-shield

Als freiberuflicher Journalist, Autor von über 100 Fachbüchern und tausenden Fachbeiträgen, Consultant und Trainer behandelt Thomas Joos eine Vielzahl an Themen rund um Trends, Entwicklungen und Innovationen in der Business-IT. Er ist sehr an Kryptowährungen interessiert und investiert selbst viel in neuen Coins. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit ETFs, Aktien, Immobilien und anderen Bereichen der Wirtschaft. Thomas ist ein Steuer-Freak und beschäftigt sich daher auch mit den steuerlichen Auswirkungen bei Krypto-Invests.

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