Bank of Japan Bitcoin Prognose

Auf Bitcoin könnte weiterer Druck zukommen. Laut einem Analysten korreliert der Bitcoin Preis stark mit den Zinsen der Bank of Japan. Von der japanischen Zentralbank wird erwartet, diesen Freitag den Zins um 25 Basispunkte zu erhöhen. Die Folge könnte ein Preisabsturz um 20 % auf 70.000 US-Dollar sein. Derzeit mehren sich die bärischen Signale für den Bitcoin Kurs.

  • Bank of Japan: Zum Freitag wird eine Erhöhung der Zinsen durch die japanische Zentralbank um 25 Basispunkte erwartet
  • Bitcoin Preisprognose: Bei vorigen Zinssenkungen fiel der Bitcoin Preis danach um 20 % und mehr
  • Bärische Aussichten: Immer mehr Indikatoren sprechen für einen fallenden Preis

Bank of Japan entscheidet am Freitag über Zinssenkungen

Der Analyst AndrewBTC weist auf X auf eine interessante Korrelation zwischen dem Bitcoin Preis und den Zinserhöhungen der Bank of Japan hin. Innerhalb der letzte zwei Jahre korrigierte Bitcoin jedes Mal, wenn die japanische Zentral die Zinsen erhöhte.

Im März 2024, bei der ersten Zinserhöhung innerhalb dieses Zyklus, korrigierte der Preis um 23 %, von 83.000 US-Dollar auf 63.000 US-Dollar. Die dritte Zinserhöhung erfolgte im Januar 2025, hier sank der Preis um 31 % von 103.000 US-Dollar auf 71.000 US-Dollar.

Der Preisabsturz beträgt laut seiner Bitcoin Prognose mindestens 20 %. Mit dem aktuellen Preis bei 89.000 US-Dollar könnten wir demnächst auf 71.000 US-Dollar fallen. Es ging sogar noch tiefer, wie bisherige Zinserhöhungen gezeigt hatten.

Eine weitere Zinserhöhung der Bank of Japan gilt als ausgemacht, wie Reuters berichtet. Die japanische Zentralbank würde dann ihre Zinsen auf 0,75 % erhöhen. Japan spielt eine wichtige Rolle im globalen Liquiditätszyklus, wie sich vor allem beim Yen-Carry-Trade zeigt.

Dabei nutzen Investoren den schwachen Japanischen Yen für günstige Kredite und investieren in andere Währungsräume und Assets. Die Erhöhung der Zinsen durch die Bank of Japan könnte einen Währungsschock auslösen, der vor allem Risikoanlagen trifft.

Von dem Yen-Carry-Trade profitieren die Aktienmärkte und Währungen. Der günstige Cashflow kam bislang auch Kryptowährungen und Bitcoin zugute. Da diese weiterhin als Risiko-Assets betrachtet werden, werden sie als erstes abverkauft.

Makroökonomische Bedingungen verweisen ebenfalls auf Preisabsturz bei Bitcoin

Auch die fundamentale Analyse lässt einen Preisabsturz auf 70.000 US-Dollar immer wahrscheinlicher wirken. Der Trader Aksel Kibar sieht in dem aktuellen Kursverlauf eine Bärenflagge mit einem Preisziel bei 73.700 bis 76.500 US-Dollar.

Die CryptoQuant-Analystin PelinayPA sagt sogar, der Bärenmarkt habe offiziell begonnen. Ihre Prognose stützt sie auf die Moving Averages (SMA). Sowohl kurz-, mittel- und langfristige Simple Moving Averages würden einen bärischen Trend einläuten.

Beide Analysten machen für den Abwärtstrend das geringe Kaufvolumen verantwortlich. Für Versuche, nach oben auszubrechen, steht nicht die Liquidität bereit. Sobald der Bitcoin Preis jedoch auf die Support-Level fällt, finden sich weitere Verkäufer.

Auch die Senkung der Zinsen durch die Federal Reserve wird den Preisabsturz nicht verhindern können. Es fehlt einfach an Liquidität und auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage in den USA besteht weiterhin viel Unsicherheit.

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Alexander pro-investor-shield

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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