Bitcoin Preis Options-Markt

Am Freitag, dem 12. Dezember, werden 39.000 Optionen auf Bitcoin auslaufen. Der Gesamtwert aller Optionen beläuft sich auf 3,6 Milliarden US-Dollar. Was könnte das für den Bitcoin Preis bedeuten? Generell sind sich nach dem FOMC-Meeting die Experten uneinig, wie es weitergehen könnte. Die fundamentalen Aspekte stimmen bullisch, doch die technische Analyse sieht vor allem bärisch aus.

  • Optionen-Markt: An diesem Freitag laufen Bitcoin-Optionen im Wert von 3,6 Milliarden US-Dollar aus
  • Bullische Prognose: Einige Analysten erwarten einen Ausbruch des Bitcoin Preises in naher Zukunft
  • Bärische Aussichten: Jedoch stimmen technische Indikatoren die Analysten eher bärisch

39.000 Bitcoin-Optionen laufen aus

Es bleibt auch die letzten Wochen des Jahres spannend. Am heutigen Freitag laufen auf dem Optionen-Markt rund 39.000 Bitcoin-Optionen aus. Positionen im Wert von 3,6 Milliarden US-Dollar sollen am 12. Dezember geschlossen werden.

Entscheidend ist die Put-Call-Ratio. Je nachdem, wohin die Optionen eher tendieren, könnte das Auslaufen zu steigenden oder fallenden Kursen führen. Derzeit beträgt die Put-Call-Ratio 1.09, womit die Short-Positionen die Long-Positionen leicht überwiegen.

Laut Deribit positioniert sich der Bitcoin Preis derzeit um die 90.000 US-Dollar herum. Auch wenn die Short-Positionen die Nase vorne haben, hält sich der Markt dennoch die Waage. Dementsprechend warten die Anleger auf einen Auslöser, der den Preis in eine Richtung ziehen könnte.

Zur Vorsicht mahnt auch der Optionen-Trader Greeks.live auf X. Für ihn sei der dovishe Kurs der FED weiterhin ein zaghafter und weit davon entfernt, den nächsten Crypto Bull Run auszulösen.

Greeks.live erklärt, die Liquidität zum Ende des Jahres sei sehr dünn. Zwar befände sich der Bitcoin Preis und der Krypto-Markt allgemein in einem Aufwärtstrend, doch bestünde weiterhin ein starker Verkaufsdruck. Anleger sollten jedoch vorsichtig sein, ein bullischer Auslöser könnte die Preise in die Höhe schnellen lassen.

Santiment erwartet steigenden Bitcoin Preis nach dem FOMC-Meeting

In einem langen Post auf X ordnet das Analyse-Unternehmen Santiment das FOMC-Meeting ein. Der sinkende Bitcoin Preis direkt nach dem Meeting wird als ein „buy the rumor, sell the news“-Event erachtet.

Santiment erwartet einen Anstieg beim Bitcoin Preis, nachdem sich die Aufregung rund um die Zinssenkungen und die schwächelnden Kurse gelegt hat. Die bisherigen Zinssenkungen der vergangenen Monate hatten denselben Effekt auf die Preisentwicklung.

Eine umfassende Bitcoin Preisprognose liefert auch der Fidelity-Analyst Jurrien Timmer. Seiner Einschätzung nach wird der Markt erwachsen. Zwar habe Bitcoin dieses Jahr eine unterdurchschnittliche Performance hingelegt, doch war der Abwärtstrend im Vergleich zu früheren Zyklen harmlos.

Und auch ein alter Bekannter ist zurück. Daten von Hyperliquid zeigen, dass der Bitcoin-Wal, der im Oktober den Crash vorausgesagt hatte, weitere Positionen eröffnet hat. Und zwar dieses Mal Long-Positionen. Er geht also von steigenden Preisen aus.

Kann der Preis auf 76.000 US-Dollar fallen?

Zur Vorsicht rät aktuell der Analyst und Trader Michaël van de Poppe. Er schreibt seinen 816.000 Followern, die Marke von 91.800 US-Dollar sei derzeit der Support für den Bitcoin Preis. Die Tiefstände fallen immer höher aus, dennoch könnte der Preis noch niedriger fallen, sollte er diesen Support nicht halten können. Er hält 80.000 US-Dollar für möglich.

Eine sehr bärische Prognose liefert der Trader Roman ab. Er sagt, die Zinssenkungen werden keine Rolle spielen. Der Bitcoin Preis bewegt sich klar in einem bärischen Muster und könnte demnach auf 76.000 US-Dollar fallen.

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Alexander pro-investor-shield

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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