Bitcoin-Adoption Zentralbanken

Während der Bitcoin Kurs strauchelt, steigen die großen Player ein. Gleich drei Nationen kaufen oder planen den Kauf von Bitcoin: Luxemburg, Tschechien und Taiwan treiben die Bitcoin-Adoption voran. So etwa hat die tschechische Zentralbank in einem Testlauf Kryptowährungen gekauft. Luxemburg investiert über seinen eigenen Fund in Bitcoin. Und der Inselstaat Taiwan prüft aktuell, ob sich mit den konfiszierten Bitcoin-Beständen eine Reserve aufbauen lässt.

  • Bitcoin-Strategie: Gleich mehrere Länder kaufen oder prüfen aktuell den Kauf von Bitcoin
  • Tschechische Zentralbank: Tschechien kauft in einem Experiment Kryptowährungen im Wert von 1 Million US-Dollar
  • Bitcoin Preis: Bitcoin stürzt derzeit unter 97.000 US-Dollar ab

Tschechische Zentralbank führt Testlauf mit Krypto-Portfolio durch

Alle kaufen Bitcoin, abgesehen von den Anlegern auf den Kryptobörsen. Während die damit beschäftigt sind, ihre Bestände fleißig zu verkaufen und den Preis von Bitcoin unter 97.000 US-Dollar zu drücken, schlagen die Institutionellen ordentlich zu.

Bereits im Januar dieses Jahres hatte die Czech National Bank (CNB) darüber nachgedacht, Bitcoin als Reserven zu halten. Das gefiel der EZB und deren Chefin, Christine Lagarde, natürlich gar nicht.

Nun vermeldet die Czech National Bank in einer Pressemitteilung, dass man am 30. Oktober gut 1 Million US-Dollar in Bitcoin, Stablecoins und tokenisierte Assets investiert hat. Hierbei handelt es sich um einen ersten Testlauf, um Erfahrungen zu sammeln.

Das Krypto-Portfolio macht nur einen kleinen Teil der Vermögenswerte der Zentralbank aus. Zudem gehören die Kryptowährungen nicht zur eigenen Reserve. Die genau Zahl an gehaltenen Kryptos ist derzeit noch unklar.

Dennoch ist die tschechische Nationalbank die erste Zentralbank der Welt, die Bitcoin gekauft hat. Und damit einen wichtigen Schritt zur Bitcoin-Adoption getätigt hat. Andere Nationen wie Bhutan haben ihre Reserven vor allem durch das Mining aufgebaut.

Luxemburg hält Bitcoin ETFs

Die Bitcoin-ETFs mussten gestern ordentlich Federn lassen. Am gestrigen 13. Oktober verloren die ETFs 866,7 Millionen US-Dollar, vermeldet Farside Investors. Am meisten hatte der ETF von Grayscale mit 318,2 Millionen US-Dollar verloren.

Dennoch kauft der luxemburgische Staat derzeit Bitcoin über seinen Sovereign Wealth Fund (FSIL). Wie der luxemburgische Finanzminister, Gilles Roth, auf der Bitcoin Amsterdam 2025 bekanntgab, will man 1 % des Funds in Bitcoin investieren.

Dabei wolle man sich nur auf Bitcoin fokussieren. Gilles Roth zitiert in seiner Rede Michael Saylor: „There is no second best“. Er glaubt ebenfalls, Kryptowährungen können Europa dabei helfen, auf dem Weltmarkt kompetitiv zu bleiben.

Taiwan prüft Aufbau einer strategischen Bitcoin-Reserve

Die internationale Bitcoin-Adoption geht auch außerhalb Europas voran. Derzeit prüft Taiwan innerhalb eines Pilotprojekts den Aufbau einer strategischen Bitcoin-Reserve, wie der Parlamentsabgeordnete Ko Ju-Chun auf X schreibt.

Bitcoin kaufen will man derzeit nicht. Stattdessen sollen bereits konfiszierte Bitcoin als Grundlage der Reserve herhalten. Daraus soll ein Bericht hervorgehen, der die Vor- und Nachteile einer Bitcoin-Adoption der Zentralbank aufzeigen soll.

Ungeachtet der Preisentwicklung am Krypto-Markt sind Staaten und Institutionelle weiterhin bullisch auf Bitcoin. Die Bitcoin-Adoption hält so schnell keiner auf, auch keine fallenden Preise. Nur warten wir darauf, dass ein Staat im großen Stile aktiv Bitcoin kauft, um den Preis in die Höhe zu treiben.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Alexander pro-investor-shield

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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