Bank of Japan Bitcoin preis

Wie zu erwarten, erhöhte die Bank of Japan ihren Leitzins auf 0,75 %. Die günstigen Yen lieferten bisher Liquidität für Trader, die in Assets wie Aktien und Kryptowährungen investierten. Somit stellt die Zinserhöhung eine schlechte Nachricht für den Bitcoin Kurs dar. Dennoch rangiert der Kurs derzeit stabil um 88.000 US-Dollar. Deutet das auf eine langsame Erholung hin?

  • Zinserhöhung: Die Bank of Japan erhöht ihren Zins um 25 Basispunkte und verteuert somit den Yen Carry Trade
  • Bitcoin Kurs: Obwohl ein teurer Yen schlecht für Assets wie Kryptowährungen ist, bleibt der Bitcoin Kurs stabil
  • Preisprognosen: Analysten wie Arthur Hayes sehen Chancen für eine Erholung am Krypto-Markt

Bank of Japan erhöht Leitzins auf 0,75 %

Die japanische Zentralbank hat den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Der Leitzins liegt nun bei 0,75 %, so hoch wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr. Und damit dürfte eine Ära des billigen Geldes zu Ende gehen.

Die Erhöhung des Leitzinses wurde als ein bärisches Ereignis antizipiert, denn die günstigen Yen dienten Anlegern weltweit als Liquidität für Assets wie Aktien oder Kryptowährungen. Dementsprechend wurden für den heutigen Freitag, den 19. Dezember, fallende Kurse erwartet.

Das Gegenteil ist der Fall: Der Bitcoin Kurs steigt leicht um knapp 1 % und rangiert derzeit um die 88.000 US-Dollar. Dabei war der Kurs in den gestrigen Abendstunden auf 84.000 US-Dollar gefallen.

Auch der Krypto-Markt allgemein verzeichnet ein leichtes Plus mit einer Marktkapitalisierung von 2,96 Billionen US-Dollar. Ethereum (ETH) kann ein Plus von 3,28 % aufweisen und notiert derzeit bei 2.950 US-Dollar.

Jedoch sei angemerkt, dass in den vergangenen Tagen Bitcoin und Kryptowährungen in den Morgenstunden oftmals gut zulegen konnten. Sobald allerdings in den USA die Börsen öffneten, korrigierten die Kryptowährungen stark – sehr zur Frustration vieler Krypto-Anleger.

Arthur Hayes Preisprognose: Bitcoin bei 1 Million

Vielleicht sind es nur Durchhalteparolen, doch der BitMEX-Gründer und Maelstromfund-CIO Arthur Hayes glaubt an eine Erholung. Und gibt auch gleich eine Bitcoin Prognose ab: 1 Million US-Dollar, irgendwann.

Er ist nicht der einzige Analyst, der die Zinserhöhung positiv sieht. Die Anhebung des Leitzinses war sowieso erwartet worden und dementsprechend bereits eingepreist. Der Analyst Bull Theory verweist auf bisherige Zinserhöhungen der japanischen Zentralbank.

Die BoJ hatte im Juli 2024 und im Januar 2025 bereits die Zinsen erhöht. Damals reagierte der Bitcoin Kurs zunächst negativ, konnte sich jedoch bald erholen. Im Anschluss verzeichnete er stark steigende Preise.

Entscheidend ist, wie sich die Bank of Japan in den kommenden Jahren verhalten wird. Weitere Zinserhöhungen Ende 2026 sind durchaus möglich. Sie könnte den Leitzins auf 1 % anheben, doch gleichzeitig will die Zentralbank vorsichtig vorgehen und den Yen nicht zu sehr abhärten.

Anleger sollten trotzdem vorsichtig sein. Der Analyst Wimar.X warnt seine 225.000 Follower, etwas Furchtbares würde passieren. Große Vermögensverwalter und Exchanges wie Coinbase und Binance hatten vor der Ankündigung große Bestände an BTC verkauft.

Klar ist, dass die Kleinanleger weiterhin dem Markt fernbleiben und kaum Bitcoin kaufen. Es sind weiterhin die Wale und Institutionellen, die fleißig akkumulieren. Die Frage ist, was nur geschehen muss, damit die privaten Käufer zuschlagen und die große Rallye auslösen.

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Alexander pro-investor-shield

Nach dem Studium von geisteswissenschaftlichen Exotenfächern machte sich Alexander Naumann als Texter und Autor selbstständig. Zu den Kryptowährungen fand er aufgrund seiner freiheitlichen Gesinnung.

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