Monero Analyse: Wohin geht die Reise?

Ein ständiges Auf und Ab: Monero Anleger hoffen weiter auf echte Kursgewinne. Ist nun die Zeit gekommen? Die Chartanalyse

Stand des Monero Kurses

Aktuell ist Monero zu einem Preis von 69,90 € zu haben. Investoren, die sich vor einem Jahr mit dem Coin eingedeckt haben, müssen heute einen Verlust von über 31% verkraften. Wie auch die meisten anderen Kryptowährungen verlor Monero Ende November bis Anfang Dezember 2018 massiv an Wert.

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XMR
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$54.13
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€48.95
GBP
£41.21

Als sich das Zugpferd Bitcoin Anfang des Jahres wieder zu neuen Höhen aufmachte, zog auch Monero aufgrund der Bitcoinkopplung mit. Überraschend stagnierte der Kurs dann aber bis Anfang Mai, bevor die Kopplung voll griff und der Kurs am 22. Mai 2019 endlich wieder die 100€-Marke knackte.

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Seitdem pendelt der Wert in hohem Maße. Das ständige Auf und Ab macht es selbst versierten Kryptoanalysten schwer, zuverlässige Zukunftsprognosen zu liefern. Die Chartanalyse soll Hinweise darauf geben, ob es sich lohnen könnte, jetzt Monero zu kaufen oder ob man lieber abwarten sollte.

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Aktueller XMR-Chart

Monero Diagramm
Chart vonCryptoCompare

Analyse des Monero Kurses

Monero ist selbst für eine Kryptowährung in besonderem Maße volatil. Während die meisten anderen Alt Coins auch regelmäßig schwanken, so ist doch Monero oft noch weniger fassbar. Monero wird entsprechend viel gehandelt, da sich viele Anleger große Chancen auf kurzfristige Gewinne erhoffen.

Um eine Zukunftsprognose abgeben zu können, muss man sich zuerst einmal die Hard Facts zu Gemüte führen.

  • Das Kursmaximum des letzten Jahres wurde am 23. September 2018 mit einem Wert von 105,37€ erreicht. Fast geknackt wurde es am 23. Juni 2019 (102,07€).
  • Das Kursminimum im Verlauf des letzten Jahres fand am 15.Dezember 2018 statt. Hier war ein Monero Coin schon zum Preis von 34,15€ Euro zu erhalten.
  • Sieht man sich nur den Kurs des letzten Monats an, so war das Maximum mit 86,88€ am 8. August erreicht.
  • Das Minimum des letzten Monats betrug 60,51€ und wurde am 30. August gemessen.

Durch die hohe Volatilität von Monero kann man nur bedingt Schlüsse aus den zeitlichen Abständen der Minima und Maxima ziehen. Für den letzten Monat kann man jedoch feststellen, dass der Trend nach unten zu gehen scheint.

  • Wohin zeigt das Momentum?

Das Momentum kann als negativ und leicht steigend für den letzten Monat festgestellt werden. Das bedeutet, dass der Kurs zwar im Fallen begriffen ist, dieser Fall scheint sich aber ganz leicht abzubremsen. Letzteres kann oft als erstes Signal für eine Trendumkehr gewertet werden, bei Monero sollte man aber aufgrund der sehr hohen Volatilität des Coins etwas Abstand vor solchen Einschätzungen wahren.

Trotzdem erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass das Maximum noch einmal geknackt werden könnte. Wann das der Fall sein könnte, ist jedoch bei Monero nur sehr schwer zu prognostizieren.

  • Flaggen und Wimpel

Flaggen und Wimpel sind besondere Symbole, die sich in Kursverläufen bilden können. Oft stellen diese ein Zeichen dafür da, dass sich der Trend, der vor dem Symbol stattfand („Mast“), sich nach dem Symbol fortsetzen könnte.

Quelle: Variation nach Coinbase

Betrachtet man den Chart für die letzte Woche, dann sieht man sehr deutlich, wie sich eine Flagge am 2. September ausprägen konnte. Anleger, die daraufhin kurzfristig kauften, wurden damit belohnt, dass sich eine weitere Erhöhung des Kurses nach der Flagge tatsächlich einstellte.

Wählt man einen größeren Zeitraum der Betrachtung, so sieht man für den Moment keine eindeutige Ausprägung eines Symbols. Zu hochvolatil scheint der Kurs zu sein, so dass man diese Symbole nur für sehr kurzfristige Investments bei Monero suchen sollte.

  • Gaps

Gaps lassen Rückschlüsse auf ein möglicherweise verändertes Kaufverhalten von Anlegern zu. Es wird zwischen Common Gaps, Break Away Gaps, Measuring Gaps und einigen weiteren Varianten unterschieden. Während Common Gaps keine Aussagekraft besitzen, können Break Away Gaps als Trendbestätigung gesehen werden und Measuring Gaps eine Trendwende anzeigen.

 

Quelle: Variation nach coinigy

Am 5. September lässt sich in dem Monero Balken Chart gut eine Common Gap erkennen. Diese verfügt leider über keine Prognosequalität. Man sollte den Chart jedoch weiter im Blick behalten: Tauchen Gaps häufiger auf, so werden Trendwenden wahrscheinlicher.

  • Trendlinien

Zeichnet man in einen XMR Chart des letzten Monats eine Trendlinie ein, welche sich aus den Medianen der 24h Verläufe ergibt, so zeigt sich, dass die Linie nach unten zeigt, der Kurs also im Fallen begriffen ist. Je weiter man den Zeitraum daraufhin verkürzt, desto weniger schief wird die Linie. Damit wird die Aussage des Momentums erneut bestätigt. Der Kurs fällt zwar, das Fallen an sich scheint sich aber abzubremsen.

  • Ist eine Trendumkehr in Sicht?

Nach Betrachtung des Charts des letzten Monats von Monero könnte man davon ausgehen, dass eine Trendumkehr in Sicht wäre und der Kurs bald wieder steigen sollte. Zu diesem Schluss würde der Analyst kommen, handelte es ich bei Monero um ein börsennotiertes Unternehmen und keine Kryptowährung. Da dieser Coin jedoch selbst für Krypto-Verhältnisse außerordentlich volatil agiert, sollte die Annahme, dass es bald wieder bergauf geht nur mit Einschränkungen akzeptiert werden. Dass der Kurs wieder nach oben geht, wird sehr wahrscheinlich eintreffen. Nur das „Wann“ zu prognostizieren, dazu gehört neben Sachverständnis vor allem Glück.

Aktuelle Börsennews

Aktuelle Börsennews können ein wertvolles Hilfsmittel sein, wenn es darum geht, zukünftige Kursverläufe bestimmen zu wollen. Was passiert also bei Monero momentan?

Wer ein wenig zwischen den Zeilen lesen möchte, der könnte auf die Idee kommen, dass sich bei Monero etwas zusammenbraut. Allein im Monat September sind 4 öffentliche Dev-Meetings angesetzt. Stehen hier also größere Entwicklungen bevor, die den Kurs bald in die Höhe treiben? Das liegt nahe, könnte aber auch eine Überinterpretation darstellen. Auf dem Twitteraccount wird derweil lieber ein Kaffee beworben:

Monero Kaufen oder Verkaufen?

Monero einzuschätzen ist nie leicht. Die hohe Volatilität macht es auch den besten Analysten sehr schwer, zuverlässig Aussagen treffen zu können. Trotzdem könnte es Sinn machen, jetzt Monero zu kaufen.

Die Zeichen für eine Trendumkehr sind günstig, der Fall bremst sich ab und eventuell stehen bei Monero bahnbrechende Veröffentlichungen aus. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte sich schon jetzt das passende Monero Wallet heraussuchen und in den Coin investieren. Anleger, die bereits im Besitz der Kryptowährung sind, könnten davon profitieren, XMR noch eine Weile zu halten.

 

Es gilt zu beachten, dass die Chartanalysen von Kryptoszene.de lediglich Meinungen der verfassenden Autoren sind und keine Kaufempfehlungen darstellen. Der Handel mit Aktien und Kryptowährungen unterliegt immer Risiken.

 

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Sebastian Schuster
Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.

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