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Es ist soweit: OECD gründet brandneues Blockchain-Komitee

Die OECD will es wissen und macht Blockchain offiziell zu einer internationalen Angelegenheit. Doch sie sind damit nicht die Einzigen.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) analysiert und vergleicht normalerweise Daten aus Staaten dieser Welt. Jetzt wollen sie mit einem Team aus Experten die Blockchain erforschen. Das Komitee ist bekannt als Blockchain Expert Policy Advisory Board (BEPAB). Es bildet sich aus internationalen Blockchain- Experten sowie Vertreter*innen von Regierungen und Zentralbanken. Der Zweck dahinter? Das Gremium möchte herausfinden wie zum Beispiel Staatsmächte die “Vorteile der Blockchain-Technologie nutzen und die Risiken gleichzeitig verringert werden können”.

Yoichi Iida kümmert sich um die G7/G20 Beziehungen und ist der stellvertretende Generaldirektor des japanischen Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation. Laut Iida spiele die OECD wegen ihrer internationalen Stellung in Bezug auf Blockchain eine entscheidende Rolle. In der Mitteilung vom 13. Januar sagt er: “Distributed Ledger Technologien sind mit ihrem öffentlichen Zugang grundsätzlich grenzenlos. Damit werden ihre politischen Auswirkungen auch Teil unserer globalen Agenda“. 

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Zudem betrachtet der zukünftige Vorsitzende des OECD-Ausschusses für Politik der digitalen Wirtschaft (CDEP) das Komitee wie folgt: “Die geografische Vielfalt von BEPAB ist für die Entwicklung internationaler Blockchain-Grundsätze von entscheidender Bedeutung”.

Das Schaulaufen der Tech-Branche

Die Liste der Mitglieder ist lang. Rund 93 Experten, hauptsächlich aus dem Tech-Bereich, sind im Vorstand. Folglich sind darunter auch einige Bekannte. Beispielsweise Vertreter*innen der weltgrößten Technologie-Dienstleistern Accenture und IBM sowie Unternehmen der Blockchain-Software R3 und ConsenSys. Mal abgesehen von vielen weiteren Playern, beteiligen sich auch Sprecher*innen von Libra, Etoro und Calibra. 

Der OECD-Ankündigung zufolge, besteht die Expertengruppe darüber hinaus aus 45 Regierungen. Dazu zählen nicht-OECD und OECD-Mitglieder wie den USA, Ägypten, Japan, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Indes halten auch wichtige Vertreter*innen der Wirtschaft und Politik die Stellung. Dazu zählen die Europäischen Kommission, die niederländische und ungarische Zentralbank sowie Industrieverbände und Universitäten 

Wie die OECD die Blockchain entdeckte

Seit sechs Jahren entwickelt die Organisation die Richtlinien für Blockchain. Folglich befasst sich die Forschung und Analyse mit Fragen wie: Welche Wissenslücken bezüglich Krypto-Assets bestehen? Wie können Verbraucher*innen finanzieller Leistungen geschützt werden? Kann die Technologie mit ihrem Potenzial globale Lieferketten überprüfen und unterstützen? Diese Informationen gehen aus der Website der OECD hervor.

Im Rahmen ihrer Arbeit veranstaltet die OECD dieses Jahr das dritte Global Blockchain Policy Forum vom 30. September bis 1. Oktober in Paris. Die Veranstaltung konzentriert sich auf Blockchain relevante Themen. Solche, die für eine internationale Gesetzgebung einer Blockchain-Politik nötig sind und sein werden. Im vergangenen Jahr versammelte das Event 1.600 Teilnehmer*innen und 200 Redner*innen.

OECD hat viele Mitstreiter

Die OECD ist zweifelsohne gut aufgestellt. Dementsprechend wurde erst am Freitag der Bericht “Die Tokenisierung von Vermögenswerten und mögliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte” veröffentlicht. Trotzdem gibt es auch zahlreiche andere globale Mitspieler, die mit der Blockchain liebäugeln.

Zum Beispiel gründete die Bank for International Settlements (BIS) ein Forum, das die internationale Arbeit mit Zentralbanken unterstützt. Dort spielen Blockchains eine Rolle. Auch das Weltwirtschaftsforum erschuf eine Gruppe, die mehrere Artikel zu dem Thema veröffentlichte. Selbst das EU-Science Hub gründete eine Platform, die INATBA, welche 2019 die Publikation „Blockchain Now and Tomorrow“ vorstellte. 

 

Bildquelle: OECD Webseite

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      Ich bin freie Journalistin, lebe in London und studiere im Erasmus Mundus Master International Journalism, Media and Globalisation. Brennend interessiere ich mich für Zukunftstechnologien, Digitalisierung und (digitale) Trends.

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