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Deutsche Studiengebühren besonders günstig – Studium in Großbritannien 1.444 Prozent teurer

Großbritannien weist die höchsten Studiengebühren unter den zehn einflussreichsten Industrienationen auf. Deutschland befindet sich nahezu am anderen Ende der Skala, nur in Frankreich sind die Gebühren noch etwas niedriger. Die Infografik von Kryptoszene.de auf Grundlage von Daten aus dem Jahr 2019 zeigt auf, dass die durchschnittlichen öffentlichen Studiengebühren in Großbritannien 13.900 US-Dollar betragen, in Deutschland wiederum 900 US-Dollar.

Japan wiederum rangiert hinter Großbritannien als Land mit den zweithöchsten Studiengebühren. Diese betragen 12.400 US-Dollar. Die Differenz zwischen den beiden Inselstaaten beträgt 10,7 Prozent.

Am drittteuersten sind die Studiengebühren mit rund 10.000 US-Dollar in den USA. Diese sind zwar 28 Prozent günstiger als in Großbritannien, allerdings sage und schreibe 1.011 Prozent teurer als in Deutschland.

Neben den Studiengebühren haben Studenten noch andere Ausgaben, beispielsweise für die Miete, Lebensmittel sowie Bücher, welche sich auf Tausende von Dollar pro Jahr belaufen können. In den USA hängen die Bildungskosten von der Wahl der Einrichtung ab. Die Studentendarlehenslast sei in den USA auf einem Krisenniveau, wie viele Beobachter sagen.

Israel belegt mit einer durchschnittlichen Gebühr von 9.200 US-Dollar den vierten Platz, während Kanada den fünften Platz einnimmt. Zwischen 2019 und 2020 betrugen die durchschnittlichen Studiengebühren im nordamerikanischen Land 4.700 US-Dollar, damit waren diese fast dreimal niedriger als im teuersten Land, Großbritannien.

Auf dem sechsten Platz liegt Italien mit durchschnittlichen Studiengebühren in Höhe von 3.800 US-Dollar. Somit müssen Studenten des Mittelmeer-Landes rund 322 Prozent höhere Gebühren bezahlen, als in Deutschland.

China und Russland zählen wiederum ebenfalls zu den Ländern mit niedrigen Studiengebühren, wenngleich diese dennoch weitaus höher sind, als in der Bundesrepublik. Die Kosten liegen bei 3.650 bzw. 3.500 US-Dollar.

China hat jahrelang viel in sein Bildungssystem investiert, um es für Bürger und Ausländer erschwinglich zu machen. Chinesische Universitäten genießen mittlerweile den Ruf, qualitativ hochwertige Bildung anzubieten.

Deutschland und Frankreich: die Länder mit den günstigsten Studiengebühren

Deutschland zählt hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts zu den einflussreichsten Ländern der Welt. Gleichzeitig sind die Studiengebühren unterdurchschnittlich niedrig. Dennoch können zusätzliche Kosten in Form von Studien- und Semestergebühren anfallen.

Frankreich hingegen bietet die günstigste Hochschulausbildung unter den einflussreichsten Industrienationen an. Das öffentliche College kostet durchschnittlich 620 US-Dollar, was nochmals rund 31 Prozent günstiger ist, als in Deutschland. Allerdings gelten diese Gebühren für Studierende aus der EU, der EWR und der Schweiz. Studenten außerhalb dieser Region zahlen mehr.

Obwohl sich die meisten Studenten in den meisten Ländern die Gebühren leisten zu können scheinen, verteuern zusätzliche Gebühren wie Unterkünfte und Verpflegung die Ausbildung. Dies ist insbesondere in Regionen mit hohen Lebenshaltungskosten ein immer größer werdendes Problem. Die Gebühren an Privatuniversitäten sind weltweit deutlich höher. Diese liegen zwischen 15.000 und 40.000 US-Dollar.

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