Cryptopia Insolvenzverfahren geht in die nächste Runde

Wie Kryptoszene bereits berichtete, musste der neuseeländische Krypto Exchange Cryptopia seinen Dienst einstellen. Die ehemaligen Kunden von Cryptopia warten immer noch auf ihre Token. Jetzt geht das Insolvenzverfahren in die nächste Runde und die Insolvenzverwalter der Bitcoin Börse erhalten Zugriff auf den US-Server.

Was zuvor geschah…

Die Insolvenz der Krypto Börse geht auf einen Crypto Hack im Januar dieses Jahres zurück. Durch den Hack erlitt die Krypto Börse erhebliche Verluste, von der sich die Plattform nicht mehr richtig erholen konnte. Zum Vorteil aller Betroffenen entschied sich das Management für die Auflösung. Dann kam es zu Streitigkeiten zwischen der Krypto Börse selbst und dem Partnerunternehmen Phoenix. Nachdem Cryptopia liquidiert werden sollte, kündigte Phoenix den bestehenden Servicevertrag. Cryptopia war durchaus bereit weiterhin hohe Zahlungen an Phoenix zu leisten, allerdings sprengten die geforderten 1,9 Millionen US-Dollar für die Herausgabe von Kundendaten den Rahmen. Und so nahm das Geschehen seinen Lauf. Ein New Yorker Richterspruch fällte dann das Urteil, dass Cryptopia lediglich 274.000 US-Dollar zurückzahlen sollte.

Das New Yorker Konkursgericht hat den Insolvenzverwaltern der Krypto Plattform nun den Zugriff auf die US-Server mit den Cryptopia Kundendaten gewährt. Dabei geht es dem Insolvenzverwalter Grant Thornton besonders um die Kontakt- und Kundeninformationen, die auf den Servern der IT-Firma Phoenix NAP, LLC, im US-Bundesstaat Arizona gelagert sind. Über die dazugehörige SQL Datenbank gehen die Bestände der Kryptowährungen der Kunden hervor. Dies könnte schon bald dazu führen, dass die Kunden ihre Token zurückerhalten, wenn die einzelnen Bestände zugeordnet werden können. Zuvor gestaltete sich der Zugriff auf die von Phoenix gespeicherten Daten als problematisch.

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Auf sichere Wallets setzen

Bisher kam es bei der Datenwiederherstellung zu Schwierigkeiten und entsprechend müssen die Cryptopia Kunden schon seit einiger Zeit mit viel Geduld auf ihre Coins warten. Bis die Insolvenzverwalter die einzelnen Beträge zugeordnet haben und zurückzahlen können, könnten noch einige Monate vergehen. Bis dahin heißt es also für die Coin Halter: Abwarten.

Tradern, die gerne auf Krypto Exchanges handeln, ist zu empfehlen, ihre Coins auf sicheren Krypto Wallets zu verwalten. Nach erfolgreichen Trades lassen sich dann die Bitcoin Cash Wallets, Ethereum Wallets, Litecoin Wallet, Tron Wallets, EOS Wallets, Cardano Wallets oder auch Stellar Wallets dazu nutzen, um die Vermögen sicher zu lagern.

Bildquelle: Photo von verchmarco

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Alex Kons

Ich habe Deutsch als Fremdsprache, Asien- und Orientwissenschaften und Arabistik studiert. Seit fünf Jahren beschäftigte ich mich mit Themen rund um die verschiedenen Aspekte der Kryptowährungen und habe dies als Übersetzerin und Texterin zu meinem Beruf gemacht.

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