Was ist mit Monero los? Kurs fällt gegen den Trend knapp 4 Prozent

Die zurückliegende Handelswoche war für viele Anleger am Kryptomarkt eine erfreuliche, nachdem es zuvor starke Kursverluste gegeben hatte. So stieg Marktführer Bitcoin in der Sieben-Tage-Analyse um rund 5 Prozent. Noch stärker fällt das Wachstum bei den dahinter platzierten Altcoins aus. Ethereum-Anleger könnten sich über einen Anstieg von mehr als sieben Prozent freuen. Bei Ripple sind es sogar über 13 Prozent mehr gegenüber der Vorwoche.

Doch es gibt eine negative Ausnahme unter den 20 wertvollsten Kryptowährungen der Welt: Der Monero-Kurs zeigt gegen den allgemeinen Trend nach unten, was sich in einem Wochenverlust von rund 3,8 Prozent widerspiegelt. Von etwa 56,50 Dollar am Montag der Vorwoche ging es herunter auf nur noch knapp 52,50 Dollar. Dabei sah es zeitweise noch so als könnte Monero zu einem Höhenflug ansetzen. Am 10. Oktober stieg der Monero-Kurs auf den Wochenhöchststand von 57,26 Dollar. Doch dann ging es Schritt für Schritt nach unten.

Auch der zurückliegende Handelstag verlief für die Monero-Anleger enttäuschend. Das Tagesminus liegt bei knapp zwei Prozent. Das Momentum der letzten Stunde fällt mit einem Verlust von 0,7 Prozent ebenfalls negativ aus.

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Mehr als die Hälfte seit Juni verloren

Der Monero-Kurs sorgte allerdings nicht erst in den zurückliegenden Tagen für wenig Euphorie bei Anlegern. In der 30-Tage-Analyse ging es von gut 75 Dollar um mehr als 30 Prozent abwärts. Im Vergleich zum Jahreshöchststand von 118 Dollar am 24. Juni hat der Monero-Kurs sogar um 56 Prozent nachgegeben.

Doch keinen Grund zur Panik. Für das Gesamtjahr 2019 weist Monero (XMR) trotz der Verluste noch ein positives Wachstum aus. So notierte der XMR-Kurs am 1. Januar 2019 bei 46,55 Dollar. Demgegenüber ist der Kurs bis heute um knapp 13 Prozent gestiegen.

Mit einer Marktkapitalisierung von gut 907 Millionen Dollar rangiert Monero derzeit auf dem 15. Platz im Krypto-Ranking.

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Bildquelle: Photo von wuestenigel

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Steffen

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

1 Kommentare

  1. “was ist mit Monero los?” – eigentlich sollten Sie mit einem solchen Artikel Fragen *beantworten*, anstatt sie zu stellen!? Einfach mal nach “Monero FATF delisting” googeln, dann ist man in dieser Angelegenheit schlauer.

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