Sharding kommt zu Ethereum

Ethereum Mitgründer Vitalik Buterin hat auf Github Code veröffentlicht der zeigt, wie Sharding bei Ethereum funktionieren kann. Sharding soll mit das größte Problem bei Ethereum beheben, die Skalierbarkeit.

Die meisten Kryptowährungen eignen sich derzeit noch nicht für Massenanwendungen. Der Grund dafür sind meist die maximal möglichen Transaktionen pro Sekunde. Wenn wir davon ausgehen, dass Ethereum als Kryptowährung z.B. für Zahlungszwecke genutzt werden soll, dann können damit also nicht mehr als 15 Zahlungsvorgänge pro Sekunde durchgeführt werden. Zum Vergleich Kreditkarten Unternehmen wie Visa wickeln in der Spitze auch mal 50.000 Transaktionen pro Sekunde ab.

In der Vergangenheit haben neben regulären Transaktionen auch immer mal wieder Anwendungen wie CryptoKitties dafür gesorgt, dass Ethereum dieses Limit erreicht hat. In Folge dessen sind auch die Transaktionsgebühren zeitweise auf über 4 US Dollar je Transaktion angestiegen. Der Hauptgrund dafür ist, dass Miner sich bei einem Überangebot an Transaktionen aussuchen können, welche Transaktionen sie in die Blöcke der Blockchain aufnehmen.

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Um das Problem der Skalierbarkeit zu lösen wird schon lange über Sharding bei Ethereum diskutiert. Vitalik Buterin, einer der Mitgründer von Ethereum, hat dazu jetzt Code auf Github veröffentlicht, wie Sharding bei Ethereum aussehen könnte.

Einfach gesprochen basiert Sharding darauf, dass es nicht mehr nur eine Blockchain gibt, sondern sehr viele. Laut Buterin können das 12 oder sogar 100 und mehr unterschiedliche Blockchains sein. Diese sollen dann alle miteinander verbunden sein. Also selbst wenn ich mein gesamtes Guthaben auf einer Blockchain ausgeben würde, dann kann ich es nicht auf der anderen noch einmal ausgeben, da die Guthaben zwischen den unterschiedlichen Blockchains auch im Konsens gehalten werden.

Mit der Code Veröffentlichung auf Github will Vitalik Buterin der Community die Möglichkeit geben sich die vorgeschlagene Lösung anzuschauen und Fehler zu finden bzw. Verbesserungsvorschläge zu machen. Die finale Lösung wird Sharding aber auch noch nicht sein. Denn selbst mit 100 unterschiedlichen Charts ließen sich einfach gerechnet nur max. 1.500 Transaktionen pro Sekunde durchführen. Immerhin wären wir dann aber einen großen Schritt weiter im Vergleich zur jetzigen Situation.

Bitcoin versucht das Problem der Skalierbarkeit übrigens anders zu lösen. Hier wird auf das sogenannte Lightning Netzwerk gesetzt, bei dem Transaktionen auch abseits der Blockchain stattfinden können.

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Kryptoszene Admin

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