Russland: Raiffeisenbank führt Blockchain-Plattform für Unternehmen ein

Wie die Raiffeisen Bank International (RBI) am 31. Mai in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat ihre russische Tochtergesellschaft Raiffeisenbank eine Blockchain-Plattform entwickelt für kommerzielle Zahlungen entwickelt.

Laut Mitteilung soll die neue Plattform die Abwicklung der von Unternehmenskunden getätigten Zahlungen automatisieren und ein vertrauenswürdiges Netzwerk zum Datenaustausch zwischen Unternehmen schaffen. Zudem soll das Produkt den Abwicklungsprozess von Lieferungen zwischen Einkäufern und Lieferanten automatisieren und Tools für das Finanzmanagement zur Verfügung stellen.

Ursprünglich wurde die Plattform von der Raiffeisenbank auf Anfrage des großen russischen Schlafmittelherstellers Askona Life Group entwickelt. Inzwischen ist das Blockchain-Produkt auch für andere Firmenkunden der Bank verfügbar.

Laut Evgeniy Kirillov, Investment Manager bei Askona Life Group, konnte das Unternehmen mit der Blockchain-Plattform die Arbeitskosten um mehr als 40 Prozent minimieren und zugleich das Risiko menschlicher Fehler auf Null senken.

Die RBI kündigte Anfang Mai ein Pilotprojekt zur Blockchain-Handelsfinanzierung an, das auf der Corda-Basierte Blockchain-Lösung von R3 namens Marco Polo basiert. Auf der Plattform sind viele namhafte Bankinstitute vertreten, darunter die BNP Paribas, ING DiBa sowie Sumitomo Mitsui Banking.

 

Bildquelle: Photo von trendingtopics

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Dragan

Seit zwei Jahren bin ich neben meinem Studium freiberuflicher Blogger und schreibe über die verschiedensten Themen. Auf den Begriff "Bitcoin" stieß ich jedoch erst Anfang 2017, von da an habe ich mich maßgeblich über die breite Thematik informiert und verfolgte auch regelmäßig die Entwicklungen auf dem Kryptowährungsmarkt. Seitdem befasse ich mich tagtäglich mit digitalen Währungen sowie deren innovativer Einsatzmöglichkeiten und berichte darüber.

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