Bitcoin Und Liquidchain News

Der Krypto-Markt durchläuft eine spürbare Korrektur und drückt Bitcoin auf Niveaus, die wir zuletzt im Februar gesehen haben. Ein genauerer Blick auf die Marktdaten zeigt jedoch ein geteiltes Bild: Während am Spot-Markt verkauft wird, verzeichnen die großen ETFs wieder erste Zuflüsse. Gleichzeitig weichen Investoren zunehmend auf neue Infrastruktur-Projekte wie LiquidChain aus, dessen Presale in dieser Woche die Marke von 825.000 US-Dollar überschritten hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Markt im Rückwärtsgang: Bitcoin testet nach einer Serie von Verlusttagen das Februar-Tief bei 60.000 US-Dollar, jedoch zeigen ETFs wieder erste positive Zuflüsse.
  • Fokus auf Infrastruktur: In der Korrekturphase schichten viele größere Anleger ihr Kapital in Technologie-Projekte abseits der großen Coins um.
  • LiquidChain sammelt Kapital: Das neue Layer-3-Netzwerk, das Bitcoin, Ethereum und Solana direkt verbinden will, steht im Presale aktuell bei über 825.000 US-Dollar.

Bitcoin sucht den Boden: ETF-Zuflüsse als positiver Indikator

Die letzten Wochen waren für Krypto-Anleger eine Geduldsprobe. Analysten wie Daan Crypto wiesen auf X (ehemals Twitter) bereits darauf hin, dass Bitcoin sich nach sechs aufeinanderfolgenden Verlusttagen gefährlich nah an der 60.000-Dollar-Marke bewegt. Damit hat der Markt einen Großteil der Kursgewinne aus dem April und Mai wieder abgegeben.

Trotz der unruhigen Chartbilder gibt es stützende Faktoren aus dem traditionellen Finanzsektor. Obwohl die Spot-Bitcoin-ETFs im Mai phasenweise Nettoabflüsse von über 4 Milliarden US-Dollar hinnehmen mussten, drehte sich das Bild zuletzt wieder leicht. Am Donnerstag verzeichneten Ethereum-ETFs Nettozuflüsse von fast 20 Millionen US-Dollar, bei Bitcoin waren es gut 3 Millionen US-Dollar. Die Wall Street zieht sich also nicht komplett zurück, sondern kauft in den fallenden Kursen punktuell nach.

Abseits der etablierten Coins zeigt sich in solchen Marktphasen oft ein weiteres Muster: Größere Investoren nutzen die Ruhepausen bei Bitcoin und Ethereum, um sich frühzeitig in Projekten zu positionieren, die technische Grundlagenarbeit leisten. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Zulauf beim LiquidChain-Presale.

LiquidChain (LIQUID): Layer-3-Netzwerk sammelt 825.000 US-Dollar ein

LiquidChain arbeitet an einer Layer-3-Blockchain, die ein bekanntes Problem im Krypto-Sektor lösen möchte: die fehlende direkte Kommunikation zwischen den größten Netzwerken. Das Ziel ist es, die Liquidität von Bitcoin, die Anwendungen von Ethereum und die Geschwindigkeit von Solana in einer gemeinsamen Umgebung nutzbar zu machen.

Bisher müssen Coins oft kompliziert „gewrappt“ (also quasi in einen Platzhalter getauscht) werden, um sie auf einer anderen Blockchain zu nutzen. LiquidChain setzt stattdessen auf direkte, netzwerkübergreifende Koordination durch spezielle Sicherheitsprotokolle. Technisch basiert das Ganze auf einer Virtual Machine, die sich an der schnellen Architektur von Solana orientiert.

Das Interesse an dieser technischen Brückenfunktion spiegelt sich in den aktuellen Zahlen wider. Der Presale des hauseigenen LIQUID-Tokens hat in dieser Woche die Summe von 825.000 US-Dollar überschritten, getrieben durch auffällig große Einzelkäufe.

Tokenomics und Struktur des Presales

Das Projekt hat das Gesamtangebot auf 11,8 Milliarden LIQUID-Token festgelegt. Davon sind 35 Prozent fest für die weitere Entwicklung des Netzwerks eingeplant, 10 Prozent fließen in Staking-Belohnungen für die Nutzer.

In der aktuellen Finanzierungsrunde wird der Token für 0,01466 US-Dollar angeboten. Käufer haben die Möglichkeit, ihre erworbenen Token sofort auf der Plattform zu hinterlegen (Staking), was laut Entwicklern in dieser frühen Projektphase mit einer überdurchschnittlich hohen Jahresrendite vergütet wird.

Die Teilnahme am Krypto Presale läuft direkt über die Projekt-Website, auf der Einlagen in Bitcoin, Ethereum, Solana, BNB oder gängigen Stablecoins akzeptiert werden. Auch über Krypto-Wallets wie die „Best Wallet“ App ist das Projekt bereits in der Rubrik für neue Token gelistet.

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Raphael Adrian pro-investor-shield

Nach dem Abschluss seines Journalismus Masters im Jahr 2013 arbeitete Raphael mehrere Jahre als freiberuflicher Journalist und Autor. In dieser Zeit spezialisierte er sich auf Finanzen, Business und Kryptowährungen. Seit November 2018 ist er als Chefredakteur bei Kryptoszene tätig. Seine Erfahrung im Bereich Investitionen und Handel gibt ihm eine solide Grundlage für die Analyse von Markttrends und das Treffen fundierter Investitionsentscheidungen. Dank seines Fachwissens in technischer und fundamentaler Analyse ist er in der Lage, profitable Geschäfte zu identifizieren und Risiken effektiv zu managen.

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