Live News 5
  • Der Kurs von XRP ist aktuell bei 1,86 USD wie festgeklebt.
  • XRP pendelt die letzte Zeit zuverlässig um 1,82 und 1,92 USD. Darüber gehen dem Coin schlichtweg die Käufer aus.
  • XRP schafft es nicht, die Marke von 2 USD zu übersteigen. Immerhin ist der Preisverfall aktuell gestoppt, zumindest vorerst.
  • Der Chart zeigt ein absteigendes Dreieck mit sinkenden Hochpunkten, aber wenigstens einer verteidigten Nachfragezone
  • Ripple baut seine Infrastruktur weiter aus. Das zeigt, dass das Projekt sehr lebendig ist. Allerdings spiegelt sich das aktuell nicht im Kurs wider.
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Aktuell bewegt sich XRP leider nicht in die gewünschte Richtung. Der Wochenpreis bleibt bei 1,86 USD, schwankt nur um ein paar Cents nach oben oder unten, ohne dass sich eine echte Bewegung mit Substanz ergibt. Diese Seitwärtsphase ist langwierig. Sie wirkt ermüdend, beinahe herausfordernd.

Genau das beeinflusst den aktuellen Zustand des Coins. Der Markt zeigt eine defensive Haltung. Frühe Anstiege verlieren schnell an Kraft, Rücksetzer enden auffällig oft im selben Bereich. Es handelt sich um eine verdichtete Struktur, nicht um einen Zufall. Der Kurs ist aktuell wie festgetackert.


XRP bleibt in seiner Range

Die Range ist im Wochenchart deutlich abzulesen. Die Unterseite im Bereich von 1,82 bis 1,83 USD wird immer wieder verteidigt, und zwar schnell, ohne dass es längere Ausholbewegungen gibt. Dort greifen Käufer ein, aber sie drücken nicht nach. Jede Erholung wird im Bereich von 1,90 bis 1,92 USD begrenzt.

Seit einigen Wochen ist ein leichter Rückgang der Hochpunkte zu beobachten. Zuerst 1,95 USD, dann 1,92 USD und zuletzt fast 1,90 USD. Es entsteht kein spektakuläres Muster, sondern ein schleichendes. Ein absteigendes Dreieck, unauffällig, doch wirkungsvoll. Phasen wie diese enden selten still.

Dennoch könnte es auch wieder nach oben gehen. Verschiedene Analysten bleiben positiv und erkennen auch bullische Signale. Es könnte sich daher durchaus lohnen, XRP zu kaufen.

Es fehlt derzeit an Volumen und Druck der Käufer

Das Volumen untermauert diesen Eindruck. Es fehlt an Druck, und es fehlt an Entschlossenheit. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 113 Milliarden USD, die Umlaufmenge umfasst rund 60,6 Milliarden XRP. Das ist kein Markt, der in Panik ist, aber auch keiner, der sich neu belebt.

Der Markt bewegt sich kaum, weil beim aktuellen Kurslevel weder Käufer noch Verkäufer die Überhand bekommen. Parallel dazu verändert sich die Fundamentallage deutlich, nur ist dies nicht im Preis zu sehen. Die regulatorischen Anforderungen nehmen ab.

Lässt die SEC jetzt Ripple endlich in Ruhe?

Mit dem Rückzug der SEC-Berufung gegen Ripple wird ein Unsicherheitsfaktor beseitigt, der jahrelang über dem Markt schwebte. Es erzeugt keinen spontanen Anstieg, aber es verändert den Rahmen. Große Player stellen sich genau in diesem Umfeld neu auf.

Standard Chartered nennt offen ein Kursziel von 8 USD für 2026 und verbindet diese Erwartung mit einer regulatorischen Entlastung und der Aussicht auf einen Spot-XRP-ETF. Im Gegensatz dazu offenbaren statistische Modelle ein deutlich nüchternes Bild.


Laut Monte-Carlo-Simulationen wird der Preis bis 2026 überwiegend zwischen etwas über 1 USD und knapp über 3 USD liegen, mit einem Median, der dem aktuellen Niveau entspricht.

Gibt es einen Supply Shock bei XRP ?

Derzeit gibt es eine Diskussion über einen Supply Shock bei XRP. Rückläufige Börsenbestände, ETF-Zuflüsse, angebliche Knappheit. Es gibt infrastrukturelle Gegenargumente dazu. Die Liquidität von Exchanges ist dynamisch. Bestände können bei Bedarf schnell mobilisiert werden.

Orderbücher reagieren auf Preise, nicht auf Nachrichten. Die Ansammlung von etwas ist nicht gleich eine automatische Verknappung. Für einen echten Allokationsschock muss die akute Nachfrage das verfügbare Angebot überfordern. Aktuell ist das auf dem Wochenchart nicht zu erkennen.


Ripple baut seine Infrastruktur weiter aus

Auch, wenn es der XRP-Kurs derzeit nicht zeigt, erweitert Ripple seine operative Basis. Die Verbindung zum TAS Network Gateway platziert die Technologie direkt neben den wichtigsten Zahlungsinfrastrukturen in Europa. Nicht als Ersatz, sondern als Zusatz.

Altsysteme bleiben in Betrieb, die Blockchain-Abwicklung erfolgt parallel . Dieser Ansatz ist es, der die Eintrittshürde für Banken senkt. XRP ist weiterhin optional. Es kann die Vorfinanzierung reduzieren, ohne dass ein Nutzungszwang besteht, als Brückenliquidität.

Flexibilität ist kein unwichtiges Detail, sondern ein strategisches Element. In unserer Ripple-Prognose schauen wir uns die Entwicklung näher an.


Außerdem erfolgt die Expansion in den Bereichen Treasury, Custody und Asset-Management. Es zeigt sich, dass Ripple immer mehr zu einem Akteur bei digitalen Vermögenswerten wird.  Asien entwickelt regulierte Programme, Europa baut die institutionelle Anschlussfähigkeit aus.

Die Schwerpunkte liegen auf Tokenisierung, Verwahrung und Liquiditätssteuerung. Der Kurs hat das bislang unbeachtet. Die Struktur des Marktes nicht. Das Bild bleibt technisch einwandfrei.

Wie kann es mit XRP weitergehen?

Die Seitwärtsbewegung bleibt bestehen, solange der Kurs 1,82 USD hält und 1,92 USD nicht überschreitet. Wenn der Kurs über 1,92 USD schließt, würde dies das Muster aufbrechen und bis 1,95 USD Raum schaffen, während alles darüber erst mit neuem Volumen entsteht.

Ein Bruch unter 1,82 USD würde die Struktur nach unten verschieben, zunächst in Richtung 1,80 USD und dann weiter zu 1,78 USD. Der oft erwähnte Weg zu deutlich höheren Kursen ist nicht im Chart zu finden, sondern in der Fundamentalkette, die sich gerade neu strukturiert. Der Markt nimmt das wahr. Trotzdem handelt er nicht. Noch nicht.

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Thomas pro-investor-shield

Als freiberuflicher Journalist, Autor von über 100 Fachbüchern und tausenden Fachbeiträgen, Consultant und Trainer behandelt Thomas Joos eine Vielzahl an Themen rund um Trends, Entwicklungen und Innovationen in der Business-IT. Er ist sehr an Kryptowährungen interessiert und investiert selbst viel in neuen Coins. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit ETFs, Aktien, Immobilien und anderen Bereichen der Wirtschaft. Thomas ist ein Steuer-Freak und beschäftigt sich daher auch mit den steuerlichen Auswirkungen bei Krypto-Invests.

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