Dem Zahlungsdienstleister Wirecard mit Sitz in Aschheim droht aufgrund der verspäteten Vorlage des Jahresabschlusses 2019 eine Geldstrafe. Die Frist für die Veröffentlichung des Berichtes lief am Donnerstag ab. Die Frankfurter Wertpapierbörse prüft derweil die Einleitung eines Sanktionsverfahrens. Dies äußerte ein Sprecher der Börse am Montag.

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Demnach drohe eine Strafzahlung in Höhe von bis zu einer Million Euro. Wirecard nahm bis dato noch keine Stellung zu dem drohenden Verfahren.

Bereits in der vergangenen Woche verschob das Unternehmen den Veröffentlichungstermin auf den 4. Juni. Vorstandschef Markus Braun nannte die Corona-Krise als Grund. Die außergewöhnliche Situation verzögere demnach die Beschaffung der Unterlagen von Auslandstöchtern. Aufsichtsratschef Thomas Eichelmann wiederum fügte an, dass die Wirtschaftsprüfer länger benötigen würden, um die Ergebnisse der KPMG-Sonderprüfung zu analysieren.

Corona-Krise könnte Wirecard in die Karten spielen

Indes scheint der DAX-Konzern zumindest von den Aufsichtsbehörden keine Sanktionen befürchten zu müssen. Das Bundesamt für Justiz lockerte im Zuge der Pandemie die Bestimmungen für Jahresabschlüsse.

Vergangene Woche veröffentlichten die KPMG-Wirtschaftsprüfer ihre Sonderuntersuchung. Die Prüfer betonten, nicht alle Daten auswerten zu können, da Unterlagen von Drittpartnern fehlen würden. Diese wiederum seien nicht bereit gewesen, die erforderlichen Informationen zu übermitteln. Anders als von Wirecard erhofft, konnten die Vorwürfe der Bilanzfälschung daher nicht in Gänze aus dem Weg geräumt werden.

Wirecard Aktien Kursentwicklung im Überblick

Derzeit notieren die Wirecard Aktien bei 87,15 Euro. Noch am 23. April waren es zwischenzeitlich 138,50 Euro. Binnen wenigen Tagen verringerten sich die Aktienkurse um 37 Prozent.

Da es immer noch Ungereimtheiten zu geben scheint, ist es wahrscheinlich, dass das Wertpapier sich auch weiterhin von seiner volatilen Seite zeigt.

Bildquelle: Photo von Victoria Huber

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Raphael Rombacher

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