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Volkswagen investiert weitere 200 Millionen Euro in den Batterie-Konzern QuantumScape. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Auto-Herstellers hervor. Ziel sei es hierbei, die Technologie voranzutreiben. Insbesondere die Erhöhung der Reichweite sowie die Verkürzung der Ladezeiten stehe dabei im Vordergrund.

Die Wolfsburger arbeiten bereits seit dem Jahr 2012 mit QuantumScape zusammen. Volkswagen ist der größte Anteilseigner aus dem Automobilbereich. 2018 gründeten die Partner ein Gemeinschaftsunternehmen, in welchem die Großserienfertigung von Feststoffbatterien vorbereitet werden soll.

Volkswagen wird zum Tech-Unternehmen

Indes setzt Volkswagen nicht nur verstärkt auf die Elektromobilität, sondern setzt zunehmend auf die Entwicklung eigener Software. Damit möchte der Konzern nicht zuletzt Tesla Konkurrenz machen. So äußerte VW-Vorstandsmitglied Christian Senger in einem Interview mit der „Welt“, dass die digitale Transformation von großer Wichtigkeit sei. „Wir wollen Volkswagen deutlich stärker hin zum Software-getriebenen Automobilkonzern entwickeln, um langfristig Wertschöpfung im Unternehmen zu sichern„, so Senger. Die Automobilindustrie stehe vor einem Epochenwechsel.

Nach der Argumentation des Vorstandsmitglieds sei es hierbei die Herausforderung, Evolution mit Revolution zu kombinieren. So sei Volkswagen eingebunden in tradierte Abläufe und biete sämtliche Antriebsarten. Volkswagen arbeite derzeit an einem Komplettpaket, einem Betriebssystem für die Autos sowie an einer eigenen Cloud. In den nächsten Jahren soll es dadurch gelingen, zu Tesla aufzustoßen.

Im Sommer soll mit dem ID.3 der erste elektrische Volkswagen auf den Markt kommen, der sich kontinuierlich mit Updates verbessert.

Volkswagen Aktien Kursentwicklung im Überblick

Aktuell scheint das Wertpapier in einer Seitwärtsbewegung zu verharren. Innerhalb der letzten Woche erhöhte sich der Kurs der Volkswagen Aktien um 0,1 Prozent. Auch im Monatsrückblick schlägt der Zugewinn mit rund einem Prozent nur geringfügig zu Buche. Wer die Anteile in seinem Aktiendepot hält, hatte allerdings zuletzt bereits genügend Volatilitäten zu verdauen – noch immer notiert die Aktie 26,2 Prozent niedriger, als vor einem halben Jahr.

Photo by Photomat (Pixabay)

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Raphael Rombacher

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