SQUID-Coin
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Die koreanische Serie “Squid Game” hat in den letzten Monaten weltweit für Aufsehen gesorgt. Für eine kurze Zeit wurde sie sogar zur beliebtesten Produktion, welche zwischenzeitlich auf Netflix zu finden war. Doch nach und nach flacht der Hype immer weiter ab. Schließlich hat ein großer Teil der Bevölkerung bereits alle verfügbaren Episoden gesehen – der Gesprächsstoff scheint so langsam auszugehen. Einige Fans wollten dies verhindern, wodurch eine neue Kryptowährung geschaffen wurde. Alle Informationen zu “SQUID” haben wir in diesem Beitrag zusammengeführt.

Krypto-Coins: Warum werden sie immer beliebter?

Der Hype um die Kryptowährungen ist für viele nicht so leicht zu erklären. Schließlich wenden sich einige Coins zunehmend von ihren Grundsätzen ab. Außerdem gelten Kryptos als besonders spekulativ, weshalb viele lieber gleich auf die Spielautomaten online zurückgreifen. Alphatier Bitcoin sollte eigentlich eine Währung bleiben, welche dezentral agiert und damit unabhängig bleibt. Doch mittlerweile ist der Bitcoin die offizielle Landeswährung in El Salvador. Auch andere Staaten diskutieren hitzig über die Einführung des Bitcoins als landesweites Zahlungsmittels.

Und somit bleiben die Kryptowährungen immer wieder im Gespräch – neue Hypes sind damit nicht weit entfernt. Wenn zusätzlich neue Zündquellen geschaffen werden, lässt sich ein starker Anstieg bestimmter Coins beobachten. Elon Musks Tweets über den Dogecoin brachten weltweite Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu Aktien sind die Kursschwankungen hierbei deutlich größer. Wer also durch schnelle Anlagen großes Geld verdienen möchte, kommt um die Kryptowährungen nicht herum.

SQUID reiht sich in die Liste der Kryptowährungen ein

In den letzten Jahren hat sich ein regelrechter Hype um die neumodischen Kryptowährungen entwickelt. Beispiele wie der Dogecoin und Shiba Inu zeigen immer wieder, wie unberechenbar der Markt ist. Schließlich konnten sich beide Beispiele rasant entwickeln, ehe sie auf einem festen Kurs stagnieren. Kryptowährungen sind also ebenso lukrativ wie schnelllebig. Da die Serie eine entsprechende Fanbase und damit ausreichend Aufmerksamkeit mit sich brachte, konnte auch in diesem Fall ein besonders hoher Anstieg verzeichnet werden.

Play-to-Earn Prinzip: Durchs spielen Geld verdienen

Ein weiterer Grund für die steigende Beliebtheit von SQUID ist die Tatsache, dass die Währung im Play-to-Earn Prinzip besteht. Denn wer sich einige Tokens kauft, kann sich damit den Zugang zu gewissen Online Spielen sichern. In diesen ist es sogar möglich, weitere Kryptowährungen erspielen zu können. Auch die Auszahlung mit Echtgeld ist hierbei möglich. Zumindest sollte dies so sein. Denn in den Tagen nach Release kam es zunehmend zu Problemen bei der Auszahlung der Währung. Mittlerweile ist es bekannt: Die Kryptowährung SQUID war ein einziger Scam!

SQUID nur ein Fake? Mittlerweile herrscht Gewissheit!

Wenige Tage nach der Veröffentlichung war der Marktpreis von SQUID nahezu explodiert. Von wenigen Cent schaffte man zunächst den Sprung auf 2 Dollar pro Coin. Keine 24 Stunden später hatte er sich erneut versechsfacht. Doch viel weiter als 12 Dollar schaffte es SQUID nicht auf seiner Reise. Denn was viele Kleinanleger zuvor nicht gemacht haben: Einen genauen Blick auf die Internetseite werfen. Hier wurde vielen schnell klar, dass es sich bei dem Projekt wohl nicht um ein seriöses Vorhaben handeln kann.

Allein die Regeln für das Eintauschen von SQUID Coins sind mehr als mystisch. Denn hier werden zunächst sogenannte Marble Tokens benötigt, welche zum Verkauf der SQUID Coins benötigt werden. Auch die genaue Summe, wie viele Marble Tokens zum Verkauf welcher Menge von SQUID nötig sein werden, findet sich hier nicht.

Kooperationen und angebliche Teammitglieder sind erfunden

Viel eindeutiger sind jedoch folgende Beweise. Schließlich fanden sich auf der Webseite von SQUID auch Informationen darüber, mit wem die Kryptowährung kooperieren sollte. Diese Sponsoren entpuppten sich allerdings relativ schnell als Fake News. Denn weder Microsoft, Netflix und OpenSea konnten eine Zusammenarbeit mit SQUID nicht bestätigen.

Bei den angeblichen Teammitgliedern setzten die Betrügern dem ganzen dann die Krone auf. Denn hier wurden Namen angeführt, die wohl sehr wahrscheinlich der Fantasie entsprungen sind. Schließlich lässt sich keines der über 20 vermeintlichen Mitglieder von SQUID im Internet finden. Und das obwohl einige von ihnen groß beworben wurden.

Dabei sind wir uns wohl alle einig: Mitglieder eines solch großen Projektes sollten sicherlich im Word Wide Web zu finden sein. Zumindest einer der vielen Protagonisten muss ja bereits irgendwo anders in Erscheinung getreten sein. Doch dem ist nicht so. Denn mit der Bilder Rückwärtssuche sind keine Rückschlüsse darauf zu ziehen, dass die besagten Teammitglieder wirklich existieren.

SQUID bricht schnell zusammen

Nachdem die Meldung, SQUID sei ein Scam, die Runde gemacht hat, wurde es schnell still um den Coin. Innerhalb weniger Stunden sank der Wert wieder auf den Ursprung, und unterbot diesen Wert letztendlich sogar. SQUID war also nur von kurzer Dauer, ehe das Projekt dem Untergang entgegen stand. Im Nachhinein mahnt der SQUID Hype also alle Anleger, die blind und nur aufgrund von steigenden Kursen investieren. Der Coin ist das jüngste und wohl auch beste Beispiel, sich vor einer Investition mit besagter Währung auseinander zu setzen.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Sebastian Schuster

Sebastian Schuster ist spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien. Schon früh beschäftigte er sich mit Finanzmarketing und entschloss sich darauf, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er Banking und Financing studierte. Neben seinem Hauptberuf als Analyst bei einer einflussreichen Finanzberatungsfirma schreibt er regelmäßig für Kryptoszene.de und analysiert Charts von Aktien und Kryptowährungen.

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