Bitcoin Kurs
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Zum Start der neuen Handelswoche sind keine bullischen Signale für den Kryptomarkt in Sicht. Die politische Lage drückt auf die Stimmung an den Finanzmärkten und lässt nicht nur die Kurse von Kryptowährungen, sondern auch die Kurse von Aktien weiter fallen.

Zinserhöhung auf mehr als 2,5 Prozent in 2022?

So geht aus Sitzungsprotokollen der US-Notenbank Fed hervor, dass die schon gestartete Zinswende in den nächsten Monaten deutlich beschleunigt werden könnte. So könnten nach der ersten Anhebung des Leitzinses im März die nächsten Zinssprünge schon im Mai und Juni bevorstehen. Und dabei nicht wie bei der letzten Erhöhung um moderate 0,25 Prozent, sondern jeweils um 0,5 Prozent. Analysten rechnen damit, dass nach weiteren Anpassungen der Leitzins bis Ende des Jahres sogar auf 2,5 Prozent und mehr steigen könnte.

„Die Wirtschaft ist sehr stark und gut positioniert, um eine straffere Geldpolitik zu bewältigen“, sagte Fed-Chef Powell vor der National Association for Business Economics und ergänzte, dass man die notwendigen Schritte unternehmen werde, um die Preisstabilität wiederherzustellen. Mit der Zinswende soll die dramatisch angestiegene Inflation in den USA bekämpft werden.

Sinkende Inflation schlecht für Bitcoin?

Während Banken über die Zinswende frohlocken und die Wertpapiere der Branche Kursgewinne feiern, ist das für den Kryptomarkt keine gute Nachricht. Kaum wo konnte man in den vergangenen 2 Jahren von der massiven Inflation und der Null-Zins-Politik so stark profitieren wie beim Kauf von Kryptowährungen.

Schließlich wird Bitcoin gerne als bester Inflationsschutz angepriesen. Doch damit scheint es nun erst einmal vorbei zu sein. Das Geld fließt aus dem Krypto- und Aktienmarkt zunehmend wieder in die klassischen Sparanlagen der Banken ab, da Anleger von den steigenden Zinsen profitieren wollen, risikoarme Investitionen suchen und sich vor einem (noch größeren) Kurscrash bei Aktien und Kryptos fürchten.

Wochenverluste von 10 bis 20 Prozent bei BTC und Altcoins

Die Auswirkungen der Neuigkeiten zur US-Geldpolitik haben Bitcoin und Co. in den vergangenen Tagen bereits zu spüren bekommen. BTC/USD ist von Höchstständen bei mehr als 48.000 Dollar auf aktuell gut 42.000 Dollar abgestürzt. Viele Altcoins hat es allerdings noch stärker getroffen.

So weisen die Zahlen von coinmarketcap.com für die Top-Altcoins innerhalb der vergangenen 7 Tage heftige Verluste von teilweise 15 bis mehr als 20 Prozent aus. Ist damit jetzt eine gute Gelegenheit gekommen, den Dip zu kaufen? Oder sollten Anleger lieber warten, weil mit einer noch größeren Korrektur zu rechnen ist?

Bitcoin: Steht erneuter Test von 30.000 Dollar bevor?

Die folgenden Analyse betrachtet die aktuellen Charts von Bitcoin und einiger der Top-Altcoins, um daraus kurzfristige Prognosen für mögliche Preistrends zu treffen.

Auf dem Tageschart von BTC/USD ist ein womöglich sehr bärisches Szenario zu erkennen. So könnte der Bitcoin-Kurs nach der Ablehnung bei 48.000 Dollar nun womöglich in den nächsten Wochen wieder die Preislevels bei 30.000 Dollar testen. Denn BTC formt ein bärisches Kopf-Schulter Muster, dessen Nackenlinie genau im Preisbereich von 30.000 Dollar liegt.

Tradingview

Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario steigt stark an, wenn Bitcoin in dieser Woche keine Trendwende gelingt und auch der nächste wichtige Support bei 40.000 Dollar nicht gehalten werden kann. Spätestens die 30.000 Dollar-Marke muss BTC/USD unbedingt halten, um eine noch größere Korrektur abzuwenden, die sich die Käufer von Bitcoin derzeit wohl nicht ausmalen wollen.

Auf dem Tageschart ist zudem ein fallender paralleler Kanal zu erkennen. Erst wenn Bitcoin hier die absteigende Widerstandslinie durchbricht, die sich aktuell im Kursbereich von 45.000 Dollar befindet, könnte dies ein bullisches Signal für eine Trendwende sein. Bis dahin ist jedoch absolute Vorsicht geboten.

So verlockend die aktuelle Buy-the-dip-Option auch sein mag, sollte beim Kauf von Altcoins derzeit erst recht nichts überstürzt werden. Denn die Chartanalyse sieht hier nicht weniger bärisch aus als für den Bitcoin-Kurs.

Tradingview

Ethereum: Worst Case Szenario 1.500 Dollar

Ethereum als Top-Altcoin kommt dabei noch vergleichsweise gut weg. So hat ETH/USD binnen einer Woche rund 10 Prozent an Wert verloren und damit noch geringfügig mehr als Bitcoin. Auch hier lässt sich im Tageschart eine bärische Kopf-Schulter-Formation erkennen.

Ein entscheidendes Unterstützungsniveau liegt für Ethereum bei rund 2.600 Dollar. Dieses Level muss ETH/USD unbedingt halten, um das Szenario abzuwenden. Allerdings ist Ethereum im Januar und Februar 2022 auch bereits kurzzeitig unter diese Niveaus gefallen, wobei sich die Korrektur als Fake-out entpuppte und der Kurs danach wieder gestiegen ist. Das technische Preisziel der Formation könnte Ethereum auf Tiefstände bei unter 1.500 Dollar bringen. Das wäre etwa auf dem Niveau des Hochs aus dem Bullenzyklus von 2018.

Tradingview

Cardano testet erneut 1 Dollar Support

Auch wer Cardano jetzt kaufen will, sollte vorher einmal einen Blick auf den Tageschart werfen. Denn hier zeigt sich ein großer fallender Keil, in dem sich ADA/USD bereits seit dem August 2021 befindet. Bei der Formation handelt es sich zwar um ein bullisches Muster, allerdings heißt dies nicht, dass der Kurs nicht kurzfristig noch tiefer fallen könnte. Theoretisch könnte Cardano in der Formation noch bis Ende Juni 2022 weiter korrigieren und dabei sogar im Worst Case auf 0,4 Dollar fallen, bevor eine Richtungsentscheidung fällt.

Derzeit testet ADA/USD erneut die wichtige Support-Marke bei 1 Dollar. Danach könnte ADA/USD schnell wieder in Preisregionen von 0,8 Dollar fallen, da sich dazwischen kaum Unterstützung für den Kurs findet.

Tradingview

Solana könnte auf 50 Dollar fallen

Der Kurs von Solana zeigt ebenfalls einen klaren Abwärtstrend, in dem sich SOL/USD seit den Allzeithochs im November 2021 befindet. Auch hier könnte der Kurs in einem fallenden Keil theoretisch bis Ende Juni auf Tiefstände im Bereich von 50 Dollar fallen, wenn die Bären weiter dominant bleiben.

Zuletzt hat SOL/USD versucht, über die Widerstandslinie nach oben auszubrechen. Allerdings ist der Altcoin nach einem Fakeout nun wieder in das Muster zurückgekehrt. Das ist kein bullisches Signal und spricht eher für kurzfristig weiter fallende Kurse.

Tradingview

Bitcoin auf Kryptobörse kaufen

Der Kauf von Bitcoin oder eines Altcoins auf einer Kryptobörse könnte sich für langfristig orientierte Anleger dennoch lohnen, wenn die Prognosen von Analysten eintreten, dass Bitcoin früher oder später Niveaus von 100.000 Dollar und mehr erreichen wird. Auch wenn dies bei der aktuell bärischen Marktstimmung für 2022 eher unwahrscheinlich erscheint.

Wer Bitcoin als langfristiges Investment betrachtet, kann BTC und viele Top-Altcoins wie Ethereum etwa bequem auf der Börse eToro kaufen. Die Anmeldung ist in wenigen Minuten erledigt und nach einer schnellen Einzahlung – zum Beispiel per Pay Pal – steht dem Kauf nichts mehr im Weg, wie die eToro Anleitung von kryptoszene.de zeigt.

Alternative Lucky Block kaufen

Auch der Lucky Block Token kann sich aktuell nicht der negativen Marktstimmung entziehen und ist auf aktuell 0,0026 Dollar gefallen. Trotzdem hat sich der Kauf von LBLOCK für frühen Investoren bereits gelohnt. Seit dem Handelsstart im Februar steht immer noch ein Plus von mehr als 300 Prozent zu Buche.

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Steffen Bösweich

Steffen hat Medien, Politik und Kulturwissenschaft studiert und nebenher bereits erste Erfahrungen im Print-, Radio- und Hörfunkjournalismus gesammelt. Nach seinem Studienabschluss hat er seine Journalistenausbildung in einem Verlag für Wirtschaft & Sport absolviert. Dem Wirtschaftsjournalismus ist er auch bei seinen weiteren Tätigkeiten als Redakteur stets treu geblieben und verfügt inzwischen über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Er interessiert sich für Finanzthemen aller Art, Aktien und Kryptowährungen sind sein Steckenpferd.

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