XRP

XRP gilt in der Krypto-Community seit Jahren als beliebt und ist dennoch für viele Anleger keine Alternative zu Bitcoin. Während BTC als klarer Marktführer gilt, wurde XRP häufig für seine schwache Performance kritisiert. Das laufende Jahr startet jedoch insgesamt solide für den Kryptomarkt. Viele Investoren beginnen, ihre Portfolios neu zu positionieren. Dabei stellt sich zunehmend die Frage, wo abseits von Bitcoin Chancen entstehen könnten. Ein bekannter Trader erklärt nun, warum XRP gerade im Vergleich zu Bitcoin wieder spannend sein könnte. Diese XRP-Strategie könnte einfach Gewinne bringen.

XRP-Strategie: Geduld schlägt perfektes Timing

Der Trader CrediBULL Crypto skizziert in seiner Analyse eine klar antizyklische Ripple-Strategie (XRP), die sich nicht auf kurzfristiges Momentum, sondern auf das Chance-Risiko-Verhältnis (Risk/Reward) im Vergleich zu Bitcoin stützt. Kern seiner Argumentation ist nicht der absolute XRP-Preis, sondern das Verhältnis XRP/BTC, also wie stark XRP im Vergleich zu Bitcoin performt.

Über mehr als 460 Tage hinweg fiel das XRP/BTC-Verhältnis kontinuierlich – XRP unterperformte Bitcoin deutlich. Genau diese Phase interpretiert der Trader jedoch nicht als Schwäche, sondern als Akkumulationszone. Seine These: Altcoins bewegen sich zyklisch. Bitcoin führt den Markt aus dem Bärenmarkt heraus an, während Altcoins, darunter eben auch XRP, lange stagnieren, um dann in sehr kurzer Zeit explosiv aufzuholen, meist nahe oder nach dem Bitcoin-Zyklushoch.

Das zentrale Beispiel: Nach rund 460 Tagen Underperformance legte XRP innerhalb von nur etwa 20–23 Tagen über 220 Prozent zu. Diese kurze Rallye reichte aus, um die gesamte vorherige Schwächephase zu neutralisieren. Wer XRP während dieser langen Seitwärts- und Abwärtsphase gekauft hatte, erzielte plötzlich eine höhere Rendite als Bitcoin-Investoren, die BTC sogar deutlich früher gekauft hatten.

Daraus leitet CrediBULL Crypto eine konkrete Strategie ab:

Statt Bitcoin bei bereits hohen Kursen weiter zu kaufen, empfiehlt er, schrittweise in ausgewählte, fundamental solide Altcoins wie XRP zu investieren, während sie gegen Bitcoin schwach aussehen. Der Grund: Die meisten Anleger sind nicht in der Lage, den exakten Rotationszeitpunkt von Bitcoin zu Altcoins zu timen. Ein langfristiger Aufbau während der relativen Schwäche erhöht daher die Wahrscheinlichkeit, die spätere explosive Bewegung mitzunehmen.

Zusammengefasst propagiert der Trader keine kurzfristige XRP-Spekulation, sondern eine zyklische Strategie: Bitcoin läuft zuerst, Altcoins folgen später – dafür oft schneller und heftiger. Wer diese Dynamik versteht und früh positioniert ist, kann Bitcoin langfristig outperformen.

XRP

Langfristig betrachtet war ein Investment in XRP gegenüber Bitcoin für Anleger meist keine gute Idee, da XRP über Jahre hinweg deutlich schlechter performte. Wer dennoch XRP gegen Bitcoin handeln möchte, muss aktiv vorgehen, Positionen regelmäßig managen und Gewinne immer wieder in Bitcoin zurückschichten.

Eine einfache, regelbasierte Strategie könnte dabei helfen: Das XRP/BTC-Verhältnis bewegt sich hier seit rund sechs Jahren in einer klaren Range. Am unteren Ende dieser Spanne bietet sich eher der Einstieg an, während am oberen Ende Gewinnmitnahmen oder Short-Positionen sinnvoll erscheinen.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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