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In den vergangenen Wochen zeigte der in der Krypto-Community beliebte Pi Coin (PI) ein gemischtes Bild. Auf Wochensicht ergibt sich zwar ein Zuwachs von rund 3 Prozent, doch zwischenzeitlich konnte der Kurs deutlich kräftiger zulegen. Vom Verlaufstief bei etwa 0,33 US-Dollar stieg Pi Coin zeitweise bis auf knapp 0,40 US-Dollar in den vergangenen sieben Tagen und erreichte damit ein Plus von zwischenzeitlich mehr als 20 Prozent.

Nach diesem Anstieg folgte jedoch eine deutliche Gegenbewegung. Am gestrigen Verlaufshoch drehte der Markt erneut nach unten, und innerhalb der letzten 24 Stunden fiel der Kurs um etwa 4,5 Prozent.

Anleger fragen sich nun, ob das Chance oder Risiko signalisiert. Lohnt sich Pi Coin für den September 2025 noch?

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Pi Network erhält Linux Node und neue Protokoll-Upgrades

Das Team von Pi Network hat Ende August gleich zwei bedeutende Neuerungen vorgestellt, die das Fundament der Blockchain-Infrastruktur langfristig stärken sollen.

Zum einen wurde erstmals eine offizielle Linux-Node-Version veröffentlicht. Bisher war der Betrieb von Pi Nodes lediglich unter Windows und Mac möglich, nun öffnet sich die Architektur für ein breiteres technisches Umfeld. Besonders Partner wie Börsen und externe Dienste, die ohnehin oft auf Linux-basierte Systeme setzen, profitieren von einer standardisierten Software. Diese ersetzt den bisherigen Einsatz individueller Eigenentwicklungen, was die Stabilität und Konsistenz des gesamten Netzwerks verbessert.

Für Entwickler und technisch versierte Mitglieder der Community bedeutet dies zudem einen leichteren Zugang, um sich aktiv in das Ökosystem einzubringen.

Parallel dazu bereitet das Projekt ein weitreichendes Protokoll-Upgrade auf Version 23 vor. Die Umstellung, die sich über Testnet1, Testnet2 und schließlich das Mainnet erstrecken soll, orientiert sich an Entwicklungen des Stellar-Protokolls. Sie könnte vorübergehende Ausfälle einzelner Netzwerkbereiche mit sich bringen, wird aber im Vorfeld transparent kommuniziert. Der entscheidende Fortschritt liegt in der Einbettung von KYC-Funktionen direkt auf Protokollebene. Damit bleibt das Pi Network eine KYC-verifizierte Blockchain, öffnet aber gleichzeitig die Möglichkeit, die Prüfungsautorität künftig auch an weitere vertrauenswürdige Stellen zu übertragen. Dieses Modell schafft einerseits mehr Dezentralität, andererseits klare Compliance-Strukturen für Anwendungen und Partner.

Erster börsengehandelter PI Fonds startet in Europa

Am 26. August erreichte das Pi Network einen wichtigen Meilenstein mit der Einführung seines ersten Exchange-Traded Products (ETP) in Schweden. Emittiert von Valour Inc. und notiert am Spotlight Stock Market, bietet dieses Produkt europäischen Anlegern erstmals die Möglichkeit, über klassische Broker in Pi zu investieren, ohne dabei Wallets oder private Schlüssel verwalten zu müssen. Der in schwedischen Kronen gehandelte ETP erhebt eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1,9 Prozent und markiert den ersten Schritt von Pi in die etablierte Finanzinfrastruktur.

Institutionelle Investoren, die bislang auf direkte Beteiligungen verzichtet haben, erhalten nun einen rechtlich abgesicherten Zugang. Das erhöht die Sichtbarkeit und stärkt die Glaubwürdigkeit des Projekts. Nichtsdestotrotz dürfte es fraglich bleiben, ob wirklich spürbar Nachfrage via ETP in Schweden in den Kryptomarkt gelangt.

Besser als PI Coin? PepeNode startet Mine-to-Earn-Memecoin – über 500.000 $ investiert

Pi Coin hat einst viel Aufmerksamkeit erregt, weil es das Mining-Konzept auf Smartphones brachte und damit Millionen von Nutzern für sich gewinnen konnte. Die Idee, komplexe Prozesse zu vereinfachen und spielerisch zugänglich zu machen, zeigt, wie stark die Nachfrage nach innovativen Modellen im Krypto-Bereich ist. Genau hier setzt nun PepeNode an: ein Presale, der als erster Mine-to-Earn-Memecoin Mining virtuell abbildet und mit Gamification verbindet.

Im Kryptomarkt entstehen regelmäßig neue Trends, doch nur wenige vereinen spielerische Elemente mit finanziellen Anreizen. Mit PepeNode tritt nun ein Projekt an, das das bekannte Meme-Segment um einen innovativen Ansatz erweitert. Das Besondere: Statt klassischem Handel oder reinem Spekulieren setzt PepeNode auf ein Mine-to-Earn-Modell, das Mining virtuell simuliert und zugleich Gamification integriert. Bereits in den ersten Tagen wurden über eine halbe Million US-Dollar im Presale eingesammelt.

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Vision von PepeNode ist die Abkehr von teurer Hardware. Nutzer errichten virtuelle Räume, in denen Mining-Nodes platziert werden. Diese können verbessert, kombiniert oder erweitert werden und erzeugen laufend Erträge in PEPENODE-Token. Ein zusätzlicher Anreiz entsteht durch Sonderausschüttungen in etablierten Memecoins wie PEPE oder Fartcoin, wodurch ein Wettbewerbscharakter entsteht, ohne dass Stromkosten oder Anschaffungspreise für Hardware eine Rolle spielen.

Neben dem Mining ist auch ein attraktives Staking-Programm integriert. Aktuell verspricht das Netzwerk über 3000 Prozent APY für Anleger, die ihre Token im System hinterlegen. Solch hohe Erträge sind typisch für frühe Entwicklungsphasen, dürften sich jedoch mit wachsender Teilnehmerzahl normalisieren. Dennoch unterstreicht dies, wie aggressiv PepeNode Anreize zur Token-Bindung setzt.

Das Projekt hat seine Tokenomics klar definiert: 35 Prozent entfallen auf Treasury und Ökosystem-Förderung, weitere 35 Prozent auf die Weiterentwicklung der Plattform. Marketing und Infrastruktur erhalten 15 Prozent, während 7,5 Prozent jeweils für Community-Belohnungen und künftige Exchange-Listings vorgesehen sind. Ergänzend kündigt die Roadmap wichtige Schritte an – von einer ersten Notierung auf Uniswap bis hin zu einer On-Chain-Umsetzung des Mining-Systems und geplanten NFT-Upgrades.

Mit diesem modularen Aufbau möchte PepeNode weit über einen klassischen Presale hinausgehen. Durch Leaderboards, Referral-Programme und ein Echtzeit-Dashboard entsteht ein dynamisches Umfeld, das Mining, Belohnungen und Wettbewerb verbindet.

Der Erwerb der PEPENODE-Token erfolgt aktuell ausschließlich über den laufenden Vorverkauf. Unterstützt werden Zahlungen mit ETH, BNB, USDT (ERC-20 oder BEP-20) sowie mit Kredit- und Debitkarten. Da die nächste Preisstufe in Kürze folgt, besteht für frühe Käufer die Möglichkeit, sich Token noch zum Einstiegspreis zu sichern.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

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