LUNC

Terra Classic ist das verbliebene Ökosystem des ursprünglichen Terra-Netzwerks, dessen nativer Token LUNC nach dem Kollaps 2022 weiter existiert und seither als eigener Community-Coin gehandelt wird.

Der Token wird überwiegend spekulativ genutzt und gilt als Relikt einer einst großen Smart-Contract-Plattform, die mit einem spektakulären Knall zusammenbrach. In den vergangenen 24 Stunden stieg LUNC um rund 80 Prozent, wodurch sich der Anstieg der letzten Woche auf etwa 160 Prozent summiert.

Damit setzt sich eine auffällige, impulsive Aufwärtsbewegung fort, die vor allem durch hohe Handelsvolumina und kurzfristige Kapitalzuflüsse getragen wird. Der Token liegt aktuell bei einer Bewertung von rund 400 Millionen US-Dollar und belegt damit Marktrang 107. Sollte der derzeitige Trend anhalten, wäre ein erneuter Sprung in die Top 100 kurzfristig denkbar, zumal die Dynamik weiterhin stark wirkt.

LUNC

Die Frage nach einem möglichen Comeback von Terra Classic drängt sich da natürlich erneut auf, weil der LUNC Token trotz der jüngsten Rally weiterhin rund 100 Prozent unter dem Allzeithoch liegt, das vor vier Jahren markiert wurde. Das erklärt, warum spekulatives Kapital immer wieder auf eine extreme Aufholbewegung setzt, obgleich dieser Referenzpunkt natürlich keinerlei Sinn macht. Schließlich ist LUNC heute nicht mehr als das Überbleibsel des ehemaligen Stablecoin-Projekts.

LUNC Ausblick: Hype statt Substanz, Vorsicht geboten

Der folgende Analyst beschreibt, dass LUNC seinen Wert in kurzer Zeit verdoppelte und dadurch rund 150 Millionen US-Dollar an Marktkapitalisierung hinzugewann. Dieser Anstieg sei jedoch nicht das Ergebnis neuer Technologie oder fundamentaler Entwicklungen, sondern allein durch folgenden Auslöser entstanden: Ein Journalist von CoinDesk trug ein LUNC-T-Shirt vor der Kamera, was kurzfristig massive Aufmerksamkeit auslöste.

Das verdeutlicht aus Sicht des Analysts, wie stark der Kryptomarkt weiterhin von oberflächlichen Signalen und impulsgetriebenem Kapital beeinflusst wird. Spekulative Anleger pumpen LUNC, während fundamental starke Projekte mitunter unterbewertet wirken.

https://twitter.com/Cryptech_Sam/status/1997018073761759467

In der Geschichte von LUNC kam es wiederholt zu viralen Pumps. Diese zogen kurzfristig massives Kapital an und lösten starke Kursanstiege aus. Diese Bewegungen waren meist kaum planbar und überwiegend spekulativ motiviert. Gleichzeitig folgten auf extreme Gewinne häufig schnelle Abverkäufe, wodurch scharfe Rücksetzer entstanden.

https://twitter.com/CryptoJobs3/status/1997237385227022449

Der hiesige Analyst erkennt zwar eine beeindruckende Wochenrallye von rund 140 Prozent, warnt jedoch vor einer möglichen Trendwende. Aus seiner Sicht wurde ein wichtiger Widerstand bereits erreicht, wodurch ein potenzielles Double-Top-Szenario entsteht. Er befürchtet, dass Teile der Bewegung manipuliert sein könnten.

Sollte der aktuelle Aufwärtstrend brechen, rechnet er mit einem deutlichen Rücksetzer von etwa 20 bis 30 Prozent. Privatanleger, die jetzt LUNC traden, könnten also schnell zur Exit-Liquidität werden.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie .Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen oder anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte, immer wenn möglich, eingeholt werden. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

Christian Becker pro-investor-shield

Christian Becker ist Journalist von Beruf, seit ein paar Jahren ist er aber spezialisiert auf Kryptowährungen und Kursanalysen von Aktien bei Kryptoszene.de tätig. Er hat hauptberuflich bei IsarGold GmbH als Journalist und Analyst gearbeitet und schrieb auch regelmäßig für Kryptoszene.de, indem er Charts von Kryptowährungen und Aktien analysierte. Im März 2020 entschloss er sich weiterhin freiberuflich aber in Vollzeit bei Kryptoszene.de anzufangen und ist bis jetzt als einer der Hauptautoren und Redakteuren hier tätig.

Ersten kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.