Bitcoin BTC Crash kaufen Prognose

Der starke Kursrückgang von Bitcoin auf 75.480 US-Dollar hat viele Investoren in Alarmbereitschaft versetzt. Nach Tagen mit zunehmender Volatilität und massiver Liquidationen stellen sich viele Investoren die Frage, ob der Ausverkauf nun seinen Höhepunkt erreicht hat. Gleichzeitig liefern mehrere On-Chain-, Derivate- und Bewertungsindikatoren Hinweise darauf, dass sich der Markt einem finalen Bottom nähern könnte.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Starker Bitcoin-Crash: BTC fiel in mehreren Flash-Crashs von rund 100.000 auf 75.480 US-Dollar und erreichte damit den tiefsten Stand seit April 2025.
  • Edelmetalle als Auslöser: Der Zusammenbruch der extrem überhitzten Silber- und Goldrallye löste massive Liquidationskaskaden über alle Märkte hinweg aus.
  • Historisches Liquidationsereignis: Überhebelte Futures-Märkte und geopolitische Unsicherheiten führten zu einem der größten marktübergreifenden Abverkäufe der Geschichte.
  • Bottom-Signale nehmen zu: Das BTC-Gold-Verhältnis erreicht eine langfristige Trendlinie, was laut Analysten eine mögliche Kapitalrotation und Bodenbildung begünstigt.

Kryptocrash sorgt für enorme Verunsicherung unter Investoren

Der Kryptomarkt hat in den vergangenen Tagen einen der heftigsten Crashs seiner Geschichte erlebt. Bereits seit Mitte Januar war der Kurs von knapp 100.000 US-Dollar kontinuierlich zurückgefallen. Zunächst gelang es den Bullen noch, den Preis im Bereich der 90.000-US-Dollar-Marke zu stabilisieren. In den letzten Tagen kam es jedoch zu zwei größeren Flash-Crashs, die Bitcoin auf neue Jahrestiefstände drückten.

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Zunächst fiel der Kurs auf den Support bei rund 82.000 US-Dollar zurück, ehe gestern eine weitere Korrektur bis auf Tiefstände bei 75.480 US-Dollar folgte. Auslöser für diese starke Entwertung war vor allem der Zusammenbruch der vorherigen Rallye bei Edelmetallen. Silber hatte im Jahresvergleich ein Plus von über 200 % erreicht, wobei die Rallye in der vergangenen Woche nochmals deutlich an Momentum gewann.

Quelle: Gold.de
Quelle: Gold.de

Nach einem Allzeithoch von über 120 US-Dollar pro Feinunze brach der Silberkurs am 30. Januar jedoch massiv ein. Zeitweise ging es um mehr als 30 % abwärts. Auch Gold blieb von dieser Entwicklung nicht verschont und fiel von einem Allzeithoch bei knapp 5.600 US-Dollar pro Feinunze auf aktuell nur noch rund 4.893 US-Dollar zurück.

Der Edelmetallmarkt war offensichtlich stark überhebelt, und die Rallye wurde nicht mehr von der Nachfrage nach physischen Assets, sondern überwiegend von Futures und Perpetual-Kontrakten getragen. Nachdem sich geopolitische und makroökonomische Unsicherheiten rund um die Ernennung eines neuen Fed-Chefs durch Donald Trump, wieder steigende Inflationswerte in den USA, eine mögliche Eskalation im Iran sowie weitere Unsicherheitsfaktoren verdichtet hatten, begannen Investoren, Gewinne zu realisieren.

Sobald die Silberrallye ins Stocken geriet, setzten heftige Liquidationskaskaden ein. Das Resultat war eines der größten Liquidationsereignisse der Geschichte, von dem nicht nur Edelmetalle, sondern auch die traditionellen Finanzmärkte und der Kryptomarkt massiv betroffen waren.

Bitcoin ist im Vergleich zu Gold extrem unterbewertet und auf wichtigen Support zurückgefallen

Bitcoin fiel in den letzten Tagen auf den tiefsten Stand seit April 2025 zurück. Auch damals war der Kurs bis in den Unterstützungsbereich zwischen 70.000 und 75.000 US-Dollar eingebrochen. Von diesem Support aus konnte anschließend die letzte Bullenmarktrallye initiiert werden. Nun deuten einige Indikatoren darauf hin, dass sich ein ähnliches Szenario auch im Jahr 2026 wiederholen könnte.

Ein in diesem Zusammenhang besonders relevanter Indikator ist die Entwicklung des Bitcoin-Kurses im Verhältnis zum Goldpreis. Beim Vergleich von BTC und Gold zeigt sich, dass sich dieses Verhältnis bereits seit Längerem in einem Bärenmarkt befindet und in den Charts die tiefsten Stände seit Ende 2023 erreicht wurden. Damit ist das Verhältnis auf eine historische Trendlinie zurückgefallen, die seit 2020 mehrfach den Ausgangspunkt für neue Aufwärtsbewegungen markierte.


Da die Goldrallye jetzt offenbar an Dynamik verliert und die Nachfrage deutlich einbricht, sehen viele Analysten darin eine potenzielle Chance für eine Kapitalrotation von Gold hin zu Bitcoin. Neben dem BTC-Gold-Verhältnis gibt es zudem zahlreiche weitere Indikatoren, die ein mögliches Markt-Bottom zum aktuellen Zeitpunkt realistisch erscheinen lassen.

Die wichtigsten tagesaktuellen Entwicklungen und Trends gibt es jetzt hier im Liveticker:

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Patryk pro-investor-shield

Die Leidenschaft für Finanzen ist in ihm schon immer präsent gewesen. Auf der Suche nach finanzieller Freiheit stieß er dann "zufällig" auf Kryptowährungen. Seitdem verbringt er kaum einen Tag, ohne sich auf dem neuesten Stand zu halten. Die Verbindung zur traditionellen Aktienmarkt-Kausalität machte es unumgänglich, sich auch intensiv damit auseinanderzusetzen.

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