Am Wochenende zeichnet sich am Kryptomarkt ein neuer Versuch der Konsolidierung ab. Nach starkem Verkaufsdruck am Freitag gaben nicht nur die Aktienmärkte nach, sondern auch digitale Assets standen unter Druck. Aktuell zeigen vor allem die großen Coins erste Stabilisierungstendenzen: Bitcoin notiert um 108.000 US-Dollar, Ethereum bewegt sich bei etwa 4.350 US-Dollar. Während sich die führenden Kryptos also festigen, rückt ein Altcoin in den Fokus – ein führender Experte sieht hier eine einmalige Kaufchance.
Krypto-Experte van de Poppe sieht historische Chance bei LINK
Der bekannte Krypto-Analyst Michaël van de Poppe hat sich jüngst optimistisch zu Chainlink geäußert und spricht von einer außergewöhnlichen Chance.
Besonders im Handelspaar LINK/BTC erkennt er im Wochenchart eine Zone, die sich für langfristige Akkumulation eignet. Nach seiner Einschätzung befindet sich der Token in einer entscheidenden Marktphase, die Anlegern seltene Einstiegsmöglichkeiten bietet.
In the next correction, it's probably the next lifetime opportunity to accumulate $LINK.$LINK at $6-8 was even better.
An uptrend has started, and a ton of upside is coming.
Why?
We discussed everything with @SergeyNazarov in our podcast here:https://t.co/FKw33GBAAY pic.twitter.com/nsfuWBB9EW
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) August 30, 2025
Van de Poppe verweist darauf, dass Preise im Bereich von 6 bis 8 US-Dollar noch attraktiver gewesen seien, die aktuelle Situation jedoch weiterhin enormes Potenzial biete. Aus seiner Sicht hat ein nachhaltiger Aufwärtstrend bereits eingesetzt, der mittelfristig erhebliches Aufholpotenzial gegenüber Bitcoin ermöglichen könnte.
Chainlink als Fundament für Web3 und Finanzwelt
Im Interview zwischen dem Analysten Michaël van de Poppe und Chainlink-Mitgründer Sergey Nazarov wurde deutlich, wie zentral die Rolle von Chainlink im sich entwickelnden Web3-Ökosystem ist. Beide Experten zeigen sich ausgesprochen optimistisch, dass die Infrastruktur von Chainlink die entscheidende Brücke zwischen klassischer Finanzwelt und dezentralen Anwendungen schlagen wird. Insbesondere die Tokenisierung realer Vermögenswerte, von Immobilien über Rohstoffe bis hin zu Aktien, sieht Nazarov als nächsten großen Schritt – und Chainlink als unverzichtbares Fundament dieser Entwicklung.
Nazarov verdeutlichte hier deutlich, dass Chainlink Standards bereitstellt, mit denen Entwickler hochkomplexe Transaktionen abbilden können. Solche Abläufe können bis zu 20 Schritte umfassen, darunter Zahlungen mit CBDCs oder Stablecoins, Identitätsprüfungen oder Preisabfragen über mehrere Blockchains hinweg. Mit der Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) will Chainlink zudem das leisten, was TCP/IP einst für das Internet war: die sichere, standardisierte Verbindung bislang getrennter Systeme.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Sicherheit und Zuverlässigkeit. Chainlink verweist auf eine fünfjährige Erfolgsgeschichte, in der das Netzwerk selbst unter extremen Marktbedingungen stabil blieb. Dies sei entscheidend, damit Institutionen mit großen Kapitalmengen das technische Risiko von DeFi bewerten und akzeptieren. Gleichzeitig bietet Chainlink mit seinen Oracle-Netzwerken eine breite Auswahl an Mikroservices, die Datenquellen von Wetter über Märkte bis hin zu Identität und Zufallsgenerierung abdecken.
Mit dem neuen Chainlink Runtime Environment (CRE) sollen Entwickler künftig komplexe Multi-Chain-Workflows in Tagen statt Monaten erstellen können. Dies sei ein Schritt, der die Entwicklung ähnlich beschleunigen könnte, wie es einst Java für Banken tat. Für Van de Poppe ist dies Teil einer bullischen Kombination: Regulierung, institutionelles Interesse und technologische Reife laufen zusammen und rücken Chainlink ins Zentrum des Web3-Fortschritts.
Chainlink Reserve verknappt Angebot – Ausbruch aus mehrjährigem Abwärtstrend?
Chainlink hat ferner zuletzt Pläne vorgestellt, die das Angebot seines nativen Tokens LINK nachhaltig beeinflussen könnten. Im Zentrum steht dabei die sogenannte Chainlink Reserve, eine neu eingeführte Struktur, die als strategischer Pool fungiert. Das erklärte Ziel ist es, einen Teil der Umlaufmenge langfristig zu binden. Onchain-Umsatz soll also mittelfristig LINK-Haltern zugutekommen.
Offchain revenue 🤝 Chainlink Reserve 🤝 Onchain revenue
Institutional adoption → Offchain deal revenue → Chainlink Reserve pic.twitter.com/K8uSlVBYvD
— Chainlink (@chainlink) August 30, 2025
Nach aktuellen Daten beläuft sich das Volumen in dieser Reserve bereits auf rund 200.000 LINK-Token. Umgerechnet entspricht dies einem Wert von etwa 4,5 Millionen US-Dollar – mit einer klar steigenden Tendenz. Der Mechanismus sieht vor, dass kontinuierlich weitere Token in die Reserve fließen.
Für Investoren gilt dieser Schritt als potenziell bullisches Signal. Ein verknapptes Angebot bei gleichbleibender oder wachsender Nachfrage kann die Preisentwicklung langfristig positiv beeinflussen.
Der Krypto-Trader RookieXBT hebt derweil in seiner aktuellen Analyse die technische Ausgangslage von Chainlink hervor. Im Mehrjahreschart zeigt sich demnach ein besonders interessantes Bild: Der Kurs testet derzeit eine abwärtsgerichtete Trendlinie, die über einen langen Zeitraum Bestand hatte. Dieses Niveau wäre ein entscheidender Bereich, an dem sich die weitere Entwicklung von LINK entscheidet.
$LINK with one of the craziest multi-year charts of all time
Chainlink unironically unites all pic.twitter.com/VMhfjmRlyl
— RookieXBT 🧲 (@RookieXBT) August 20, 2025
Sollte es Chainlink gelingen, diese Trendlinie nachhaltig zu überwinden, eröffnet sich ein Long-Szenario mit attraktivem Chance-Risiko-Verhältnis. Gerade aus charttechnischer Sicht wäre ein Ausbruch über diese Zone ein starkes Signal, angetrieben von den fundamentalen Entwicklungen rund um LINK.
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