Lose Money2020 10 15

Andrew Tate verkauft seinen Followern seit Jahren die Rolle des überlegenen “Alpha-Mannes” – an der Derivatebörse Hyperliquid sieht die Bilanz weniger “Alpha” aus. On-chain-Daten von Arkham zeigen: Der Influencer hat insgesamt 727.000 US-Dollar auf die Perp-Dex eingezahlt, keinen Cent abgezogen und am Ende praktisch alles verloren.

  • Arkham-Daten zeigen: Andrew Tate hat auf der Derivate-Börse Hyperliquid insgesamt 727.000 US-Dollar eingezahlt – und ohne einen einzigen Withdraw komplett verloren.
  • On-chain-Analysen dokumentieren eine Serie hochgehebelter Fehltrades – vom 597.000-Dollar-ETH-Long bis zur 235.000-Dollar-BTC-Position mit 40x Hebel.
  • Krypto-Trader spotten, Analysten sprechen von „einem der schlechtesten Krypto-Trader überhaupt“.

Vom „King of Toxic Masculinity“ zur “Hyperliquidator”

Andrew Tate inszeniert sich als der “Alpha-Mann”: Luxussportwagen, Privatjets, Hypermaskulinität. Der „King of Toxic Masculinity“.

Am Kryptomarkt sieht es zuetzt nicht nach “Alpha-Wissen” aus. Nach einer neuen On-chain-Analyse von Arkham Intelligence hat Tate auf der dezentralen Perpetual-Börse Hyperliquid insgesamt 727.000 US-Dollar eingezahlt – und keinen einzigen Dollar wieder ausgezahlt. Die komplette Summe sei im Laufe der vergangenen Monate liquidiert worden, inklusive rund zusätzlich 75.000 US-Dollar an Referral-Rewards, die er über seinen Empfehlungslink verdient und anschließend ebenfalls verzockt habe.

Hyperliquid ist eine dezentrale Perpetual-Exchange (Perp-Dex), auf mit sehr hohem Hebel gehandelt werden kann. Die Plattform läuft auf einer eigenen Layer-1 und gehört inzwischen zu den volumenstärksten Derivatebörsen im Krypto-Sektor. Eine Übersicht über die besten Krypto Futures Börsen kannst du hier lesen.

Tates Trading-Record: 727.000 Dollar rein, praktisch alles weg

Wie genau hat Tate sein Hyperliquid-Konto an die Wand gefahren? Der ehemalige Kickboxer nutzte Hyperliquid fast ausschließlich für hochgehebelte Long-Positionen auf volatile Altcoins und Memecoins – und lag dabei offensichtlich ziemlich daneben. Damit dir das nicht auch passiert, findest du etwa im ausführlichen Margin-Trading-Leitfaden von Kryptoszene einen praxisnahen Einstieg in Funktionsweise und Risiken gehebelter Produkte.

Juni 2025: Tate eröffnet eine große Long-Position auf Ethereum und verliert in einem einzigen Trade rund 597.000 US-Dollar.

September 2025: Auf den Trump-nahen Token World Liberty Financial (WLFI) setzt er erneut per Long auf steigende Kurse – und kassiert laut StarPlatinum-Analyse einen Verlust von 67.500 US-Dollar. Minuten später öffnet er direkt die nächste Long-Position und wird nochmals liquidiert.

14. November 2025: Kurz vor der jüngsten Marktvolatilität hält Tate eine Bitcoin-Long-Position mit 40x Hebel. Als der Kurs gegen ihn läuft, wird der Trade liquidiert – minus 235.000 US-Dollar.

Dass Tate neben seinen Einzahlungen auch rund 75.000 US-Dollar an Referral-Rewards auf Hyperliquid einbüßt, macht die Geschichte zur Lehrbuch-Illustration eines „Degentraders“.

Damit sei Tate „einer der schlechtesten Trader in Krypto überhaupt“. Garnicht mal aus Häme, sondern weil sein On-chain-Track-Record eine geradezu exemplarische Kombination aus Overconfidence, schlechtem Timing und überzogener Hebelnutzung zeigt.

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

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Pia pro-investor-shield

Pia ist fasziniert von Web3 und Künstlicher Intelligenz. Mit ihrem geisteswissenschaftlichen Hintergrund liebt sie es, gesellschaftliche Trends aufzuspüren und den Zeitgeist zu hinterfragen. Früher war sie im Think Tank und Forschungszentrum der Frankfurt School of Finance tätig und hat dort als Bitcoin- und NFT-Talent am Frankfurt Blockchain Center mitgewirkt. Wenn sie nicht gerade schreibt oder über neue Technologien nachdenkt, ist sie gerne am Atlantik – am liebsten auf ihrem Surfbrett.

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